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Skilanglauf - Weltcup: Schneller Auftakt von Claudia Nystad

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Langlauf  

Schneller Auftakt von Claudia Nystad

04.02.2011, 14:12 Uhr | dpa

Claudia Nystad (Foto: dpa)Claudia Nystad (Foto: dpa) Deprimiert am Start, glücklich im Ziel: Claudia Nystad durchlebte beim Prolog zum Weltcup-Finale der Skilangläufer im italienischen Bormio auf 2,5 Kilometer die gesamte Gefühlspalette. Am Ende bejubelte die Oberwiesenthalerin nach dem Freistil-Lauf über die ungewohnte Distanz den ersten Saisonsieg der deutschen Damen im zu Ende gehenden Winter. Dagegen mussten die deutschen Männer der extrem schweren Strecke Tribut zollen. Beim Sieg des Italieners Pietro Piller Cottrer wurde René Sommerfeldt 16.

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Strecke fordert Athleten alles ab

"Ich habe mich vor dem Start gar nicht gut gefühlt, war deprimiert auch wegen der Bedingungen", sagte Claudia Nystad nach dem zweiten Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn, der ihr zudem eine hervorragende Ausgangsposition für die restlichen beiden Rennen des zur Minitournee aufgewerteten Weltcup-Finals wurde. Die Strecke mit einem sehr schwer zu laufenden 10 Zentimeter tiefen Schneemehl und einem für Sprintverhältnisse unglaublichen Profil forderte den Athleten alles ab.

Sonderlob vom Bundestrainer

Nach dem kilometerlangen Anstieg in der ersten Rennhälfte hatte Nystad noch 14 Sekunden Rückstand. Doch auf dem Gleitstück holte die technisch wohl beste Läuferin der Welt enorm auf und zog noch an allen vorbei. "Jetzt habe ich 100 Punkte gesammelt und muss bis Sonntag nur noch durchstehen. Dann kann sie mir keiner mehr nehmen", sagte Nystad, die von Bundestrainer Jochen Behle ein Sonderlob bekam: "Sie ist auf den letzten 1,2 Kilometern einfach nur sensationell gelaufen."

Behle: "Kompliment für diese Leistung"

Auch Steffi Böhler wuchs als Sechste über sich hinaus. "Bei ihr hat sich ausgezahlt, dass wir zuletzt auf das eine oder andere Rennen verzichtet haben. Kompliment für diese Leistung", sagte Behle, während er Evi Sachenbacher-Stehle bescheinigte, die Strecke zu schnell angegangen zu sein.

Sommerfeldt muss noch einmal zittern

Dünn wird die Luft in der Höhe von Bormio doch noch einmal für René Sommerfeldt, der - angeschlagen ins Rennen gegangen - fix und fertig war. Piller Cottrer rückt mit den 100 Punkten ganz nah an den Zweiten im Gesamtweltcup heran. "Ich hoffe, ich kann den Platz noch verteidigen. Es war heute so brutal. Hoffentlich habe ich vor allem am Sonntag beim Verfolger noch etwas entgegenzusetzen", sagte Sommerfeldt.

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