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Sawtschenko und Szolkowy sind Weltmeister

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Eiskunstlauf  

Sawtschenko und Szolkowy sind Weltmeister

12.02.2010, 23:02 Uhr | dpa

Aljona Sawtschenko (vorne) und Robin Szolkowy (Foto: dpa)Aljona Sawtschenko (vorne) und Robin Szolkowy (Foto: dpa) Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy sind erstmals Eiskunstlauf-Weltmeister. Die beiden Chemnitzer gewannen trotz eines Doppel-Sturzes in Göteborg souverän. Elf Jahre nach dem letzten deutschen WM-Triumph im Paarlauf durch ihren Trainer Ingo Steuer und seine damalige Partnerin Mandy Wötzel haben nun auch die zweimaligen Europameister erstmals bei der WM triumphiert.

Eine Höchstschwierigkeit nach der anderen

Im Kurzprogramm nach zwei Fehlern nur auf Rang zwei eingestuft, fanden die beiden Deutschen zu ihrer Kürmusik aus dem Cirque du Soleil wieder zur gewohnten Form zurück. 8142 Zuschauer im fast ausverkauften Scandinavium hielten den Atem an, als die fünfmaligen deutschen Meister eine Höchstschwierigkeit nach der anderen fast fehlerfrei abspulten. In Gefahr geriet der Sieg nur, als beide bei der Landung des dreifachen Salchow zu Fall kamen.

Silber geht nach China

Mit 202,86 Punkten zogen die aktuellen Grand-Prix-Sieger noch an den nach dem Kurzprogramm führenden Chinesen Zhang Dan und Zhang Hao (197,82 Punkte) vorbei. Mit 192,78 Zählern holten sich die Kanadier Jessica Dube und Bryce Davison die Bronzemedaille.

Eklat nach dem Kurzprogramm

Happyend also für Savchenko/Szolkowy - trotz eines Eklats nach dem Kurzprogramm. Coach Steuer hatte insbesondere Sawtschenko seine Verärgerung über deren Patzer spüren lassen und nach der Bemerkung "Ihr seid Scheiße gelaufen" ohne weiteren Kommentar die Halle verlassen. Die gebürtige Ukrainerin weinte bitterlich, auch beim Abschlusstraining am Mittwoch morgen herrschte eine eisige Atmosphäre. Dementsprechend fehlerhaft verlief diese Übungseinheit.

Dytrt überrascht positiv

Bereits am Nachmittag hatte Annette Dytrt für eine positive Überraschung gesorgt, doch trotz des besten Kurzprogramms der Saison kam bei der Oberstdorferin keine rechte Begeisterung auf. "Ich will mich auf keinen Fall zu früh freuen", sagte die viermalige deutsche Meisterin nach einem guten zwölften Platz im Zwischenklassement. 50,99 Punkte nach einer nahezu fehlerfreien Leistung stehen vor der Kür-Entscheidung zu Buche und anders als bei allen anderen Wettbewerben in dieser Saison will die gebürtige Tschechin ihre gute Ausgangsposition in der vorletzten Startgruppe diesmal nicht verspielen: "Ich schalte in der Kür alle negativen Gedanken ab."

Kostner auf Goldkurs

Vor der erfolgreichsten Saison ihrer Karriere steht Dytrts ebenfalls in Oberstdorf trainierende italienische Kontrahentin Carolina Kostner. Die Europameisterin setzte sich vor den beiden Japanerinnen Mao Asada und Yukari Nakano an die Spitze.

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