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Skilanglauf: Loipen-Asse wappnen sich für die Tour de Ski

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Langlauf - Tour de Ski  

Behle: "Der Favoritenkreis ist unheimlich groß"

16.08.2010, 10:38 Uhr | dpa

Axel Teichmann: Wo landet er bei der Tour de Ski? (Foto: imago)Axel Teichmann: Wo landet er bei der Tour de Ski? (Foto: imago) Die Stars der Szene geben sich ein Stelldichein, die Youngster hoffen auf Überraschungen: Die am Samstag beginnende Tour de Ski der Langläufer gilt als der erste Höhepunkt des WM-Winters und ist gleichzeitig ein erster Fingerzeig in Sachen Formaufbau im Hinblick auf das Championat im Februar in Liberec. Die Sieben-Etappen-Tour durch Deutschland, Tschechien und Italien hat sich etabliert, wird nicht mehr als dünnes Anhängsel zur großen Vierschanzen-Tournee belächelt.

"Die Tour hat sich durchgesetzt und wird akzeptiert", sagt Bundestrainer Jochen Behle, dessen Schützlinge anders als in den beiden Jahren zuvor diesmal nicht auf der Favoritenliste ganz oben stehen.

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Viel Geld für viel Schweiß

930.000 Schweizer Franken oder umgerechnet 604.380 Euro schüttet der Weltverband FIS aus, um die vielseitigsten Athleten zu finden. Dabei können die beiden Gesamtsieger bei Frauen und Männern sich auf 85.295 Euro und mindestens 400 Weltcup-Punkte freuen. Zwei Freistil-Sprints in Prag und Nove Mesto, drei Klassik-Distanzrennen in Oberhof, Nove Mesto und Val di Fiemme, dazu der Prolog im Thüringer Wintersportmekka sowie die gefürchtete letzte Etappe hinauf zum Alpe Cermis verlangen den 135 Athleten aus 19 Nationen alles ab. "Die Tour ist so aufgebaut, dass die Spannung am Ende sehr hoch sein soll. Die Entscheidung soll möglichst erst mit dem Anstieg am Alpe Cermis fallen", sagt Tour-Erfinder Jürg Capol, Renndirektor Langlauf beim Weltverband.

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Bonus-Sekunden ein Nachteil für Teichmann?

Um die Spannung zu erhöhen, werden nicht nur die Laufzeiten addiert, es wird auch bei Zwischen-Sprints und den Sprint- Wettbewerben Bonus-Sekunden geben. "Die könnten zumindest bei den Männern in diesem Jahr den Ausschlag geben. Da es wohl keinen so eindeutigen Dominator wie bei den vergangenen beiden Wettbewerben gibt, kommt den Bonus-Sekunden, die sich bei den Männern auf 3:45 Minuten summieren, eine möglicherweise entscheidende Bedeutung zu", betont Behle. Dies wiederum könnte dann ein Nachteil für den hoffnungsvollsten Deutschen, Axel Teichmann, sein, der sich für gewöhnlich im Feld versteckt und erst am Ende sein großes Können ausspielt.

Sport-Experte?

Angerer wird wohl nicht eingreifen können

Trotzdem ruhen Behles Hoffnungen auf dem Weltmeister aus Thüringen, nachdem Premieren-Sieger Tobias Angerer nach einer Erkrankung und Trainingsrückstand wohl nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen kann. Wozu der Oberwiesenthaler René Sommerfeldt, im vergangenen Winter Tour-Zweiter hinter dem Tschechen Lukas Bauer, fähig ist, wird sich zeigen. Dem Wettkampftyp fehlte bislang die Form, doch ein Intensivtraining zu Hause am Fichtelberg, bei dem er auch den Aufstieg zum Alpe Cermis simulierte, haben ihn nach eigener Aussage vorangebracht. "Ich rechne auch damit, dass Jens Filbrich ein Top-Ten-Resultat abliefern kann", sagt Behle, der kurzfristig Tom Reichelt für den erkrankten Franz Göring nominierte.

Behle: "Favoritenkreis ist unheimlich groß"

Wer am Ende die Nase vorn haben wird, darüber will Behle keine Prognosen abgeben. "Ich rechne mit den Italienern Giorgio Di Centa und Pietro Piller Cottrer, dem Schweden Anders Södergren und natürlich Peter Northug aus Norwegen. Der Favoritenkreis ist unheimlich groß", betont der Bundestrainer.

Klare Verhältnisse bei den Frauen

Bei den Frauen sieht das anders aus. "Hier werden wohl die Finninnen Aino Kaisa Saarinen und Virpi Kuitunen, vielleicht noch Marit Björgen aus Norwegen davonlaufen. Vorjahressiegerin Charlotte Kalla aus Schweden hat ja die Tour abgesagt", sagt Behle. Nachdem Evi Sachenbacher-Stehle durch Krankheiten in ein Formloch gefallen ist und die Tour als Härte-Trainingsblock in Richtung WM nutzen soll, liegt der deutsche Fokus auf Claudia Nystad und Stefanie Böhler. "Wenn die beiden unter die besten zehn der Gesamtwertung kämen, wäre ich sehr zufrieden. Aber dafür muss alles stimmen, einen Ausfall an einem der sieben Tage darf man sich nicht leisten", sagt Behle.

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