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Langlauf - Tour de Ski  

Überragende Nystad lässt Konkurrenz alt aussehen

16.08.2010, 10:38 Uhr | dpa

Sieg beim Prolog zur Tour de Ski: Claudia Nystad (Foto: ddp) Erstmals zwei Siege zum Auftakt: Claudia Nystad und Axel Teichmann haben den deutschen Skilangläufern einen Traumstart in die dritte Tour de Ski beschert. Die beiden Athleten kamen über 2,8 Kilometer bzw. 3,7 Kilometer im freien Stil in Oberhof zu unerwarteten Prologsiegen.

"Was für ein Start. Wir haben zwar gehofft, dass wir vorn dabei sein können, aber dass es gleich zwei Siege werden, das ist schon eine gewaltige Sache", jubelte Bundestrainer Jochen Behle.

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"Nur von Rennen zu Rennen denken"

Claudia Nystad konnte ihr Glück kaum fassen. "Heimsiege sind etwas ganz besonderes und so oft hat man das ja auch nicht. Und dann habe ich zum ersten Mal in meiner Karriere die Trikots für einen Spitzenreiter. Die bekommen in meinem Haus einen besonderen Platz", sagte die Staffel-Olympiasiegerin von 2002, die mit ganz viel Spaß ins Rennen gegangen war. "Ich wollte nicht so schnell angehen, um am Ende noch Kräfte zu haben. Aber dann lag ich schon nach der ersten Schleife vorn und da war mir klar, dass es richtig gut geht", sagte die 30-Jährige, die vor den Freunden und Verwandten besonders motiviert war. Die nächsten Tagen will sie nun genießen. "Man kann nur von Rennen zu Rennen denken und dann wird man sehen, was am Ende rauskommt. Es wird schon am Sonntag schwer, wenn ich vornweg laufen muss", sagte Nystad, die viel vom Heimvorteil hält.

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Teichmann stapelt tief

"Hier kenne ich doch jeden kleinen Hügel, weiß, wie ich die Berge angehen und die Abfahrten nehmen muss. Das ist tatsächlich ein Vorteil", sagte die Sächsin. Ihr Erfolg war auch für die Mannschaft Motivation. "Der Sieg von Claudia hat zusätzlich gepusht", betonte auch Axel Teichmann, der seit Saisonbeginn dem Heimrennen entgegengefiebert hatte. "Ich wollte es hier allen zeigen und und ich glaube, mit Platz eins ist mir das auch einigermaßen gelungen", sagte Teichmann und stapelte wieder einmal tief.

"Der Rasierer bleibt stumm"

Seine Freude konnte er im Ziel allerdings nicht zurückhalten. Er ballte die Fäuste und reckte sie dem Publikum entgegen, was einem emotionalem Ausbruch des sonst so ruhigen Thüringers entsprach. "Ähnlich wie Claudia habe ich genau gewusst, wo ich attackieren muss und wo ich mich erholen kann. Wir haben am vergangenen Wochenende genau das hier noch mal trainiert", beschrieb Teichmann sein Rennen und kündigte an, vorerst seinen Bart wachsen zu lassen. "Der Rasierer bleibt stumm", sagte der zweifache Weltmeister.

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