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Deutsche Kombinierer laufen hinterher

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Nordische Kombination  

Deutsche Kombinierer laufen hinterher

12.02.2010, 22:24 Uhr | dpa

Der nordische Kombinierer Björn Kircheisen (Foto: imago)Der nordische Kombinierer Björn Kircheisen (Foto: imago) Zufrieden trotz des schwächsten Oberhof-Ergebnisses: Die erfolgsverwöhnten deutschen nordischen Kombinierer haben sich mit Plätzen neben dem Siegerpodest bescheiden müssen.

"Klar wollte ich wieder aufs Treppchen, doch nach etwas Pech auf der Schanze und dem sehr schweren Lauf auf der mit harten Anstiegen gespickten Strecke war der sechste Platz okay", sagte Björn Kircheisen, der Bestplatzierte der elf deutschen Starter. "Wir hätten schon gern wieder einen auf dem Stockerl gehabt, aber das war nach dem Springen nicht mehr drin", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch nach dem Sieg des Norwegers Magnus Moan.

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Der Bundestrainer lobt die Mannschaft

Eric Frenzel auf Rang acht und Tino Edelmann einen Platz dahinter kamen ebenfalls unter die ersten Zehn. Weltmeister Ronny Ackermann musste aufgrund einer Erkrankung auf das knüppelharte und schnelle Rennen mit vielen Positionskämpfen verzichten. "Das war dann doch wieder ein gutes mannschaftliches Ergebnis", sagte Weinbuch. Kircheisen schränkte ein: "Leider musste ich zu lange an der Spitze der Verfolgergruppe laufen, um noch näher heranzukommen."

"Nachträgliches Weihnachtsgeschenk"

Moan behauptete sich im Zielspurt vor Weltcup-Rückkehrer Todd Lodwick aus den USA und Weltcup-Spitzenreiter Anssi Koivuranta aus Finnland. Der Norweger verdrängte durch den Erfolg zudem Kircheisen auf den dritten Platz in der Gesamtwertung. "Oberhof mit seinen vielen Zuschauern ist für mich immer ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk", jubelte Moan, nachdem er seinen Vorjahressieg wiederholt hatte.

Patzer auf der Schanze

Die Chance auf bessere Plätze hatten die deutschen Kombinierer bereits auf der Hans-Renner-Schanze im Kanzlersgrund vergeben. Edelmann als Zwölfter, Kircheisen auf Rang 15 und Frenzel auf Position 18 lagen danach fast eineinhalb Minuten zurück. Und so brachte die deutsche Mannschaft zum ersten Mal seit fünf Jahren keinen Athleten unter die besten Vier.

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