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Kircheisen nur 21. bei Koivurantas Sieg

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Nordische Kombination  

Kircheisen nur 21. bei Koivurantas Sieg

12.02.2010, 22:24 Uhr | dpa

Der nordische Kombinierer Björn Kircheisen (Foto: imago)Der nordische Kombinierer Björn Kircheisen (Foto: imago) Ohne den erkrankten Leitwolf Ronny Ackermann hat es für die deutschen nordischen Kombinierer beim Weltcup in Oberhof nicht zu Podestplätzen gereicht. Beim zweiten Saisonsieg des Norwegers Magnus Moan war Björn Kircheisen als Sechster bester Deutscher.

24 Stunden später wiederholte Tino Edelmann beim Tagessieg des finnischen Weltcup-Spitzenreiters Anssi Koivuranta die Platzierung und schaffte damit endgültig die WM-Norm.

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Genügend Zeit zur Reparatur

"Wir haben an beiden Tagen auf der Schanze zu viel liegenlassen. Läuferisch bin ich zufrieden", bilanzierte Bundestrainer Hermann Weinbuch und kündigte Anstrengungen an, um den Rückstand beim Springen wieder aufzuholen. "Bis zur WM im Februar haben wir aber noch genügend Zeit, das zu reparieren", schätzte er ein.

Edelmann fällt eine Last von den Schultern

Für den Saisonhöhepunkt steht der Kern seines WM-Aufgebots mit Ackermann, Kircheisen, Eric Frenzel und Edelmann. "Auch wenn der Bundestrainer das am Samstag schon bestätigt hatte, bin ich froh, dass ich mit dem sechsten Platz auch die WM-Norm erfüllt habe. Mir ist damit eine kleine Last von der Schulter gefallen", bemerkte Tino Edelmann nach seinem starken Lauf vor 9500 Zuschauern. Der 23-Jährige sieht sogar noch Potenzial nach oben. "Wenn's in der Loipe so klappt wie heute und ich an der Schanze nichts liegen lasse, sollte auch Mal ein Podium drin sein", hoffte der Weltcup-Sechste.

Den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden

"Am Sonntag waren alle unsere Sprünge technisch nicht gut. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen, dass die Rückstände so groß waren", schätzte Sprung-Trainer Andreas Bauer ein. "Wir haben immer den Anspruch, die Rennen mitzubestimmen. Das ist an beiden Tagen nicht gelungen", ergänzte er. "Schade dass Ronny fehlte. Das wären seine Bedingungen gewesen", fügte der Bundestrainer an.

Das Ziel bleibt Mannschaftsgold

Kircheisen ärgerte sich nach einem Sprung zu nur 112 Meter über seinen "Fehler an der Kante. Ich war zu müde und zu spät. Mit so einem Sprung reicht es dann nicht mehr ganz nach vorn", schimpfte der Sachse. "Mannschaftlich sind wir stark. Deshalb gibt's für mich auch keine Veränderung der Saison-Zielstellung. Wir wollen nach den fünf Silbermedaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften seit 2002 endlich mal Mannschafts-Gold bei der WM gewinnen", betonte Kircheisen und verwies auf die deutliche Führung der deutschen Kombinierer im Nationencup. Durch seinen 21. Platz am Sonntag fiel er im Weltcup auf Rang fünf zurück.

Bei Ackermann

geht's wieder aufwärts

Ronny Ackermann, der zu Weihnachten seinen Start beim Heimspiel wegen eines bakteriellen Infekts absagen musste, befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. "Die Blutwerte sind besser geworden, aber noch nicht wieder im normalen Bereich. Am Dienstag gibt's noch Mal eine Untersuchung", teilte der viermalige Weltmeister vom Rhöner WSV Dermbach mit. Er hoffe, am Freitag erstmals wieder trainieren zu können. Sein Start in Schonach sei unwahrscheinlich.

Alle Konzentration gilt der WM

"Die Wiederholung des Weltcup-Gesamtsiegs habe ich schon abgeschrieben. Jetzt gilt alle Konzentration der WM", sagte der 31 Jahre alte Sportsoldat. Als Titelverteidiger hat er dort automatisches Startrecht. Allerdings will Ackermann möglichst schnell wieder zur Mannschaft zurückkehren, "weil ich da die besten Trainingsmöglichkeiten habe".

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