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Eisschnelllauf  

Wolf sauer, Friesinger happy

16.08.2010, 12:39 Uhr | sid, dpa

Jenny Wolf ist zur Halbzeit der Sprint-WM Zweite. (Foto: Reuters)Jenny Wolf ist zur Halbzeit der Sprint-WM Zweite. (Foto: Reuters) Titelverteidigerin Jenny Wolf muss bei den Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Moskau um ihre Titelverteidigung bangen. Zur Halbzeit liegt die 29-Jährige nur auf Platz zwei hinter ihrer Erzrivalin Beixing Wang. Die Chinesin geht mit einem Vorsprung von 0,43 Sekunden auf Wolf in den zweiten Tag. Anni Friesinger überraschte hingegen nach 314 Tagen Wettkampfpause mit Platz vier. Auf die Drittplatzierte Chinesin Yu Ying fehlen ihr nur 37 Hundertstelsekunden.

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Trotz Bahnrekord unzufrieden

Wolf gewann zwar die 500 Meter, war aber schon danach gründlich bedient. "Ich bin in der zweiten Kurve zu wenig Risiko gegangen. Jetzt wird es eine knappere Angelegenheit, als ich mir das gewünscht habe", meinte die Weltrekordlerin nach ihrem Auftaktsieg. Trotz der Bahnrekordzeit von 38,00 Sekunden war er ihr nicht deutlich genug ausgefallen war. Kurz danach verlor die Sprinterin durch Platz zehn über die ungeliebten 1000 Meter die Führung an Wang.

Beixing Wang baut deutlichen Vorsprung auf

In 1:16,53 Minuten machte die Chinesin den kleinen Rückstand mehr als wett. Wolf verbesserte im erst zweiten 1000-Meter-Rennen des Winters ihre Saison-Bestzeit zwar auf 1:17,58, konnte aber mit Rang zehn auf der Strecke den ersten Gesamt-Platz nicht verteidigen. "Eigentlich ist jetzt Beixing Wang die klare Favoritin. Aber am Sonntag werden wir eine andere Jenny sehen, da wird sie das Risiko nicht mehr scheuen", meinte ihr Trainer Thomas Schubert.

Zweitbeste Zeit über 1000 Meter

Auf der langen Distanz stürmte Friesinger in zwischenzeitlicher Bahnrekordzeit von 1:16,48 Minuten Richtung Podest. Nur die Niederländerin Margot Boer (1:16,29) war schneller. "Ich bin super zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen könnte", meinte Friesinger und fügte lächelnd hinzu: "Da geht noch was." Auch Wolf glaubt an eine Medaillenchance der Teamkollegin: "Anni darf man nicht abschreiben."

Fehlstart weggesteckt

Dabei hatte der Tag für Friesinger alles andere als gut begonnen. Über 500 Meter ging sie als Erste aufs Eis - und produzierte direkt einen Fehlstart. "Ich war sehr aufgeregt", sagte die 32-Jährige, die sich im Juli einer Meniskusoperation unterzogen hatte. Doch die 15-malige Weltmeisterin blieb konzentriert. Die befürchteten Schwierigkeiten beim Start blieben aus, die ersten 100 Meter lief sie wie erhofft unter elf Sekunden (10,94). Und in 39,08 Sekunden unterbot sie am Ende deutlich die Zeiten aus den letzten Testrennen. "Ich kann es gar nicht glauben. Ich bin total happy mit diesem Auftakt", sagte Friesinger, die nach ihrer Knie-Operation erst mit einer Verspätung von drei Monaten in die Saison einsteigen konnte.

Angermüller und Hartmann enttäuschen

Zu einer Medaillen-Prognose ließ sich die 15-malige Weltmeisterin dennoch nicht hinreißen. "Wir alle können rechnen. Mehr sage ich nicht", meinte aber ihr Coach Gianni Romme und schmunzelte vielsagend. "Das war heute viel mehr, als wir erwarten konnten." Für Monique Angermüller (11.) und Heike Hartmann (19.) wird es schwer, ihre Zielstellung mit Platz zehn am zweiten Tag noch zu erfüllen.

Lee Kyou-Hyuk unterstreicht seine Ausnahmestellung

Bei den Herren zeigte Titelverteidiger Lee Kyou-Hyuk gleich zum Auftakt, dass der Weg zum Titel nur über ihn führt. In 34,96 Sekunden fixierte er über 500 Meter einen Bahnrekord und verteidigte den Spitzenplatz auch über 1000 Meter. Damit besitzt der Südkoreaner eine blendende Ausgangsposition für den Gewinn seines dritten WM-Titels in Serie. Die beiden Deutschen Samuel Schwarz und Nico Ihle rangieren bei Halbzeit nur auf den Plätzen 22 und 23. Bereits aus dem Medaillenkampf ausgeschieden sind Ex-Weltmeister Erben Wennemars und Mitfavorit Stefan Groothuis (beide Niederlande), die über 500 Meter stürzten.

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