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Im Viererbob klappt bei Lange gar nichts

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Im Viererbob klappt bei Lange gar nichts

12.02.2010, 22:03 Uhr | dpa, sid

André Lange und sein Team beim Start (Foto: Reuters)André Lange und sein Team beim Start (Foto: Reuters) Einen Tag nach seinem EM-Triumph im Zweierbob hat André Lange im Vierer eine bittere Niederlage erlitten. Der Doppel-Olympiasieger belegte auf der einzigen Natureisbahn der Welt in St. Moritz nur den siebten Rang. Besser lief es für Thomas Florschütz, der Silber holte, und den Drittplatzierten Karl Angerer. Den EM-Titel sicherte sich der Russe Alexander Subkow.

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Mechaniker findet noch rechtzeitig schweren Einstellungsfehler

Für Florschütz war es seine erste Europameisterschafts-Medaille. In 2:10,79 Minuten hatte er nur nur 31/100 Sekunden Rückstand auf Subkow. Tags zuvor hatte Florschütz im Zweier bereits Bronze gewonnen. "Das ist total super. Mein bislang bestes Ergebnis im Vierer", sagte Florschütz, dessen Trainer Gerd Leopold die Glückwünsche direkt an Mechaniker Bernd Steinecker weitergab: "Er hat unmittelbar nach dem Abschlusstraining einen schweren Einstellungsfehler gefunden. Das war der Schlüssel zum Erfolg." Angerer war mit dem Gewinn seiner ersten internationalen Medaille nicht ganz zufrieden: "Ich habe insgeheim mit mehr gerechnet. Ich hatte zweimal den gleichen Fehler im 'Horse Shoe'. Aber da es meine erste EM überhaupt ist, bin ich eigentlich zufrieden."

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Lange: "Der Schlitten reagiert einfach nicht"

Lange, der wie Florschütz einen FES-Bob fährt, war etwas frustriert: "Der Start war super, der Lauf war super, den Rest habt ihr gesehen. Ich kann machen, was ich will, der Schlitten reagiert einfach nicht. Ich muss das wohl so akzeptieren", sagte Lange. Der von der Bob-Schmiede FES unter tatkräftiger Mithilfe des Piloten entwickelte neue Viererbob erwies sich auf der Natureisbahn des Schweizer Nobel-Skiorts als nicht konkurrenzfähig. Nach zwei Läufen lag er 0,70 Sekunden hinter Europameister Subkow.

Rommel hängt die Konkurrenz ab

Ein historisches Gold steuerte Skeletonpilot Frank Rommel zur deutschen Bilanz bei. Der 24-Jährige gewann als erster deutscher Bäuchlingsrodler bei einer EM den Titel. Rommel war 0,97 Sekunden schneller als der Brite Kristan Bromley. "Ich habe eine große innere Ruhe, da auch privat alles passt. Und außerdem fahre ich hier sehr gern - ich habe den Schlitten laufen lassen", sagte der neue Europameister. Bronze sicherte sich der Olympiadritte Gregor Stähli aus der Schweiz. Für Rommel, der bereits bei Halbzeit in Führung lag und auch im Finale klar Bestzeit fuhr, war es in dem als Weltcup gewerteten Wettbewerb der vierte Sieg nacheinander. Lediglich zum Saisonauftakt war er wegen eines Frühstarts disqualifiziert worden.

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