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Eisschnelllauf  

Wolf holt Silber bei Sprint-WM

16.08.2010, 10:39 Uhr | dpa

Jenny Wolf ist mit Silber bei der Sprint-WM nicht zufrieden. (Foto: Reuters)Jenny Wolf ist mit Silber bei der Sprint-WM nicht zufrieden. (Foto: Reuters) Jenny Wolf konnte sich über Silber nicht freuen, Anni Friesinger strahlte nach ihrem ersten Saisonsieg über das ganze Gesicht. Riesige Gefühlswelten trennten am Ende der Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Moskau die beiden deutschen Superstars. "Platz zwei ist zwar nicht schlecht. Aber es gibt den Wermutstropfen, dass meine Läufe nicht optimal waren", sagte Wolf selbstkritisch.

Dennoch sorgte sie mit ihrem zweiten Platz hinter der Chinesin Wang Beixing dafür, dass beim 40. Titelkampf die deutschen Eissprinterinnen zum 33. Mal mit einer Medaille nach Hause fahren.

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Hauptaugenmerk auf den 500 Metern

Wolf tröstete selbst der zweite Sieg über 500 Meter wenig. In 37,86 Sekunden verbesserte sie erneut ihren Bahnrekord und konnte so Wang (37,91) knapp in die Schranken verweisen. Im Hinblick auf die Einzelstrecken-WM im März in Vancouver erklärte Wolf selbstbewusst: "An meinem 500-Meter-Titel wird sie nicht rütteln." Im vorigen Jahr hatte sie bei ihrem Titelgewinn davon profitiert, dass der Chinesin beim Flug die Schlittschuhe abhandenkamen und sie mit dem Ersatz nicht konkurrenzfähig war. In Moskau dominierte Wang aufgrund der Ausgeglichenheit auf beiden Distanzen und erkämpfte 16 Jahre nach Qiaobo Ye (1992/1993) das dritte Gold für China.

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Coach dennoch zufrieden

"Im vorigen Jahr hätte ich über den zweiten Platz Purzelbäume geschlagen. Dann hat sie mit viel Glück und Top-Rennen sogar gewonnen. Hier war sie zweimal über die 500 Meter die Beste und hat damit ihre Aufgabe erfüllt. Der Vierkampf ist eben nicht ihre Baustelle", meinte ihr Coach Thomas Schubert und verteilte Komplimente an Wang: "Diese Leistung muss man respektieren." Wolf präsentierte sich über die ungeliebte 1000-Meter-Strecke als Zehnte (1:17,52 Minuten) anständig.

Kampfansage an die Konkurrenz

Auf der langen Distanz siegte am zweiten Tag Friesinger (1:16,01 Minuten). Dass sie in der Endabrechnung noch vom vierten auf den sechsten Rang zurückfiel, störte sie dabei wenig. 0,92 Sekunden fehlten der 15-maligen Weltmeisterin auf die drittplatzierte Chinesin Yu Jing. Doch auch ohne Medaille war ihr internationales Comeback nach 314 Tagen wegen ihrer Knie-Operation ein Erfolg für Friesinger. "Das war mir wichtig. Jetzt weiß die Konkurrenz: Ich bin wieder da", freute sie sich.

Diesmal nicht verhaftet

"Moskau bleibt meine Liebe. Und diesmal bin ich ja sogar ohne Handschellen davongekommen", sagte Friesinger. Vor vier Jahren war sie beim Gewinn der Mehrkampf-WM wegen unerlaubter TV-Aufnahmen auf dem Roten Platz fast festgenommen worden. Auch Friesingers Coach war zufrieden. "Anni hat gezeigt, dass sie schon wieder ganz vorn mitläuft. Das war die wichtigste Erkenntnis der WM", meinte er.

Ihle und Schwarz ohne Medaillenchance

Die deutschen Herren laufen der Weltspitze weiter weit hinterher. Nico Ihle und Samuel Schwarz rangierten nach drei Strecken auf den Rängen 21 und 24. Vor dem Schluss-Rennen über 1000 Meter führt der Japaner Keiichiro Nagashima mit 0,46 Sekunden vor dem zweimaligen Weltmeister Lee Kyou-Hyuk aus Südkorea.

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