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Deutsche Medaillenserie reißt

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Nordische Kombination  

Deutsche Medaillenserie reißt

16.08.2010, 12:40 Uhr | dpa

Tino Edelmann (Foto: imago)Tino Edelmann (Foto: imago) Der entthronte Champion Ronny Ackermann war einer der ersten Gratulanten für den neuen König des nordischen Wintersports, Todd Lodwick aus den USA. Dann begann bei ihm wie bei seinen Teamkollegen die Suche nach einer Erklärung, warum es bei der zweiten Entscheidung der nordischen Kombinierer bei den Weltmeisterschaften in Liberec nicht mit dem erhofften Edelmetall klappte.

Denn die Ausgangsposition war nach dem Springen hervorragend. Am Ende war Sebastian Haseney als Siebter der Beste des deutschen Quintetts. Sein Klubkamerad Tino Edelmann wurde Neunter, Ackermann landete auf Rang 13. Lodwick feierte indes ausgelassen seinen zweiten Titel und das, obwohl er erst im Laufe des Winters sein Comeback im Weltcup gefeiert hatte. 2006 war der Amerikaner bereits vom Leistungssport zurückgetreten.

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Kein Vorwurf an die Service-Leute

"Jede Serie muss einmal reißen. Die Burschen hatten nicht das optimale Gerät an den Füßen. Wenn Kleinigkeiten nicht stimmen, hat das große Auswirkungen", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch nach dem schlechtesten Einzel-Wettbewerb bei Weltmeisterschaften seit 2001. "Wir wussten vorher, dass es heute nur Hop oder Top gibt. Mit etwas besseren Ski hätte es funktionieren können. Es gibt aber keinen Vorwurf an meine Service-Leute, die sich Tag und Nacht den Hintern aufreißen und mit denen ich zufrieden bin", betonte der Chefcoach.

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Düstere Vorahnung täuscht nicht

Nach dem Springen, der eigentlichen deutschen Problem-Teildisziplin in diesen Tagen, schien nach vorn alles möglich. "Ich hatte keinen Supersprung, aber er war auch nicht schlecht, sagte Ackermann, der bei gutem Wind bis auf Platz sechs geflogen war und lediglich 12 Sekunden Rückstand auf Lodwick aufzuholen hatte. Ähnlich erging es Edelmann, der Siebter geworden war. "Bei dem prognostizierten Wetter kommt es auf den Ski an", hatte Ackermann bereits eine düstere Vorahnung gehabt.

Fünftbeste Laufzeit reicht nicht aus

Denn im 10-Kilometer-Lauf klappte diesmal bei schwierigen Bedingungen mit Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht viel. "Obwohl es mein bestes Saisonergebnis war, hatte ich mir mehr erhofft. Aber es gibt keinen Grund, auf die Ski zu schimpfen. Die waren in Ordnung", sagte Haseney, der als hervorragender Läufer mit 1:02 Minuten Rückstand als heißer Medaillenkandidat gehandelt worden war. Die fünftbeste Laufzeit reichte aber dafür nicht aus, zumal Lodwick sogar schneller war als der Thüringer.

Die Ski waren der Schlüssel zum Erfolg

"Für mich hat sich das Rennen bei der Frage entschieden, ob ich mit Bill Demong mitkomme. Das hat nicht geklappt. Mit einem besseren Ski hätte ich vielleicht mithalten können. Heute stand und fiel alles mit dem Material", sagte Edelmann, der am Freitag die Silbermedaille im Massenstart gewonnen hatte. Ackermann sah seine Prognosen nach dem Springen bestätigt: "Es war hart auf der Strecke. Die Ski waren der Schlüssel zum Erfolg, da waren wir heute nicht vorne dabei." Auf der Laufstrecke hatte er nur die 29. Zeit erreicht.

Kircheisen redet sich in Rage

Völlig angefressen war Björn Kircheisen. Der Sachse hatte bereits nach dem Springen als 41. keine Chance mehr, seine selbst gesteckten hohen Erwartungen auch nur annähernd zu erfüllen und wurde am Ende gar nur 45. "Ich habe ein ganzes Jahr trainiert und werde zum zweiten Mal bei katastrophalen Bedingungen von der Schanze gelassen. Ich bin frustriert und finde das nicht okay. Das hat mit einer Weltmeisterschaft nichts zu tun", redete sich Kircheisen in Rage.

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