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Bob-WM: Andre Lange holt Silber im 4er

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Bob-WM  

Tränen zum WM-Abschied: Lange holt Silber

12.02.2010, 22:04 Uhr | sid, dpa

André Lange mit seinem Vierer-Bob (Foto: AP)André Lange mit seinem Vierer-Bob (Foto: AP) Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Vancouver sind die deutschen Bobpiloten aus der Siegspur geraten, die Skeletoni retteten allerdings die Bilanz. Gold für Marion Trott überstrahlte bei der Bob- und Skeleton-WM in Lake Placid die Resultate der 2008 noch in allen drei Wettbewerben siegreichen Bobpiloten.

Diese bejubelten zwar Silber für Andre Lange im Vierer- und Thomas Florschütz im Zweierbob, mussten aber Rückschläge durch Sandra Kiriasis, Lange im Zweier und Bruchpilot Karl Angerer hinnehmen. "Wir haben jede Menge Ursachenforschung zu betreiben. Nach diesem Winter steht eine tiefgründige Analyse an. Immerhin haben die Skeletoni mit erstklassiger Saison das wieder ausgebügelt, was wir im Bob an Federn gelassen haben", bilanzierte Thomas Schwab.

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André Lange mit Silber am Schlusstag

Gegen Steven Holcomb hatte André Lange nicht den Hauch einer Chance. Doch nach einer Achterbahn-Saison und dem enttäuschenden 5. Platz im kleinen Schlitten feierte der dreimalige Olympiasieger bei seiner letzten Weltmeisterschaft einen versöhnlichen Abschied mit Silber im Viererbob - und Tränen in den Augen. Der entthronte Titelverteidiger, der mit seiner Crew Alexander Rödiger, Kevin Kuske und Martin Putze in allen vier Läufen Startbestzeiten hinlegte, hatte am Ende 97 Hundertstel Sekunden Rückstand auf den Holcomb. Der US-Amerikaner fuhr mit seinem schwarzen Bob mit Namen "night train" und auf seiner Hausbahn in einer eigenen Liga.

Erstmals seit zehn Jahren kein Bob-Gold

Für die Deutschen gab es damit erstmals seit der WM 1999 in Cortina d'Ampezzo kein Gold in den olympischen Bob-Wettbewerben. Dritter wurde der Lette Janis Minins, der im Wimpernschlag-Finale gegen Lange mit 3/100 Sekunden unterlag. Der WM-Zweite im kleinen Schlitten, Thomas Florschütz aus Riesa, landete auf Rang 13.

Lange: "noch nie so über Silber gefreut"

"Wir haben uns noch nie so über Silber gefreut wie jetzt. Wir genießen den Moment nur, denn wir haben alles aus diesem Schlitten herausgeholt. Mehr als Silber war bei der Überlegenheit von Steven nicht drin", sagte der sichtlich gerührte Lange, der die Freude mit seinen Anschiebern teilte: "Die Jungs haben einen Riesenjob gemacht und die Querelen der letzten Wochen und Monate einfach abgestreift."

Streit um Bob-Qualität

Für Thomas Florschütz lief es alles andere als rund. Erst riss im Abschlusstraining das Chassis am Schlitten, dann musste er kurz vor dem Start noch Andreas Barucha ersetzen, der über Rückenschmerzen klagte. Für ihn kam Enrico Kühn in den Schlitten, der am Sonntag wiederum von Thomas Pöge ersetzt wurde. "Wir konnten hier keine Wunder erwarten, ich war nicht vom Glück verfolgt. Langsam habe ich auch keine Lust mehr, mit solchen Geräten gegen die Weltelite anzutreten", kritisierte er erneut das Viererbob-Material von der FES. "Wir wollen in Vancouver den besten Schlitten stellen, nicht jetzt", konterte FES-Schlittenbauer Christoph Langen.

Angerer kippt mit seinem Bob um

Für Karl Angerer aus Königssee waren die Titelkämpfe bereits nach dem ersten Lauf beendet, als er mit seinem Singer-Bob umkippte. Dabei verletzte sich Andreas Udvari an der Rippe. Nach seiner bislang besten Saison mit zwei Weltcup-Siegen war er am Boden: "Nach der tollen Saison bin ich natürlich sehr enttäuscht, wir wollten diese hier richtig abrunden", sagte der Bayer.

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