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Eisschnelllauf: Anni Friesinger von Knieprobleme gestoppt

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Eisschnelllauf  

Knieprobleme stoppen Friesinger

10.02.2010, 03:49 Uhr | dpa

Anni Friesinger (Foto: dpa)Anni Friesinger (Foto: dpa) Rückschlag vor dem Auftakt: Neue Knie-Probleme haben Anni Friesinger-Postma den Einstieg in die Eisschnelllauf-Saison verdorben. Ex-Teamarzt Volker Smasal setzte nach einer Untersuchung in München das Stoppzeichen, nachdem bei der Weltmeisterin im Training erneut Knie-Probleme aufgetreten waren. "Ich habe im Training wohl zu viel gemacht. Das hat dazu geführt, dass das Knie punktiert werden musste. Jetzt darf ich nichts riskieren", erklärte die 32 Jahre alte Doppel-Olympiasiegerin.

Im Sommer 2009 war sie am rechten Knie operiert worden und erst verspätet in die Saison eingestiegen.

Friesinger: "Nicht der Einstieg, wie ich ihn mir erhofft hatte"

Der diesjährige Auftakt sei mit dem Missgeschick aber nur um eine Woche verschoben. "Beim Weltcup kommende Woche bin ich dabei", sagte Anni Friesinger-Postma und entschuldigte sich fast: "Das ist nicht der geschmeidige Einstieg, wie ich ihn mir erhofft hatte." Das harte Training in Vorbereitung der Olympischen Spiele hat damit bereits zeitig Tribut gefordert. Die 1000 Meter sollen in der vorletzten Saison ihrer Erfolgs-Karriere ihre Strecke werden. "Über die 1000 Meter habe ich noch nie Olympia-Gold gewonnen - anders als über 1500 Meter und im Team", verhehlt die 32-Jährige nicht ihre Olympia-Träume. "Doch die 1500 Meter will ich nicht vernachlässigen", meinte die mit sechs WM-Titeln, vier Weltrekorden und 26 Weltcupsiegen erfolgreichste Eisschnellläuferin auf dieser Distanz.

Vorbereitung steht unter schlechten Vorzeichen

Doch in diesem Jahr ist eigentlich alles völlig anders: Das Training auf ihrer Heimatbahn in Inzell fiel flach, weil dort für die WM 2011 die neue Halle über die bisherige Freiluftbahn gebaut wird. Das heißt: Auch die unmittelbare Olympia-Vorbereitung muss diesmal in Erfurt statt in Inzell stattfinden. Und dann platzte im August auch noch die Fuß-Verletzung mit dem Innenbandriss in die Vorbereitung. "Der Knöchel ist jetzt aber okay. Jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Probleme bei den Starts vom Knie herrühren", versuchte sie das Beste aus dem erneuten Handicap zu machen.

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Sehnsucht nach dem Ehemann

Mehr denn je lautet ihre Devise nun "Step by Step". Die Saison ist lang, und Friesinger, die gerade erst zur Eisschnellläuferin des Jahres gekürt worden war, will im ersten Weltcup-Block bis Dezember möglichst alle fünf Stationen mitnehmen und auch die Sprint-WM von Obihiro/Japan im Januar 2010 ansteuern. "Ich will mich jetzt von Rennen zu Rennen steigern. Und wenn Ids dann beim Weltcup dabei ist, bin ich bestimmt noch ein, zwei Zehntel schneller", meinte die Wahl- Salzburgerin und sehnt sich nach ihrem niederländischen Ehemann Ids Postma. Dass der Olympiasieger von 1998 seine Gattin noch einige Monate kaum zu Gesicht bekommen wird, war ihm schon vor dem Ja-Wort klar. "Natürlich ist es ein bisschen schwer für ihn, aber er war auch Top-Sportler und ist dieses Leben gewöhnt. Er hat das vorher gewusst", schilderte die junge Ehefrau ihr etwas stressiges Familienleben.

Bau des Wohnhauses zieht sich hin

Sie lebt weiter in ihrer Eigentums-Wohnung in Salzburg, er auf seinem Bauernhof im friesischen Daersum. "Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich für ihn nicht die beste Kuh im Stall bin", spielte Friesinger schmunzelnd auf den Job des Rinderzüchters an, der über 300 Kühe in seinen Stallungen umsorgt. "Der Ausbau der Scheune zum Wohnhaus zieht sich auch hin, wir sind einige Monate im Verzug", klagt Friesinger. Sie weiß, dass sich die letzten Arbeiten am gemeinsamen Heim wohl noch bis nach dem Ende ihrer Karriere bei den WM 2011 in ihrer Heimat Inzell hinziehen werden.

Pilotenschein soll Besserung bringen

Um den Weg zu ihrem Mann künftig ein wenig schneller zurücklegen zu können, hat Anni Friesinger in diesem Sommer die ersten 33 Flugstunden zur Erlangung eines privaten Pilotenscheins absolviert. Die Fliegerei bezeichnet sie als ihre neue Leidenschaft. Und mit Stolz stellt sie fest: "Ich bin schon fast prüfungsreif."

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