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Eisschnelllauf: Stephanie Beckert und Daniela Anschütz-Thoms topp

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Eisschnelllauf  

Auch ohne Pechstein und Friesinger topp

26.06.2012, 12:52 Uhr | dpa

Stephanie Beckert setzt ihren Höhenflug fort. (Foto: dpa)Stephanie Beckert setzt ihren Höhenflug fort. (Foto: dpa) Stephanie Beckert lächelte verschmitzt, Daniela Anschütz-Thoms ließ sich im Innenraum erschöpft fallen und streckte die Beine in die Höhe. Auch ohne die weiter gesperrte Claudia Pechstein haben die deutschen Eisschnellläuferinnen beim Weltcup in Hamar für Furore gesorgt und sich mit Podiums-Plätzen die Startberechtigung für das olympische 5000-Meter-Rennen gesichert.

Getrübt wurde die Stimmung im Team aber durch die Absage von Anni Friesinger-Postma, die wegen eines fiebrigen Infekts am Sonntag auf das 1500-m-Rennen verzichten muss.

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Beckert knackt Sieben-Minuten-Schallmauer

In der Olympia-Halle von 1994 setzte indes die 21-jährige Stephanie Beckert ihren Höhenflug fort und landete über 5000 Meter zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Siegerpodest. In 6:52,79 Minuten knackte die Erfurterin erstmals in ihrer Karriere deutlich die Sieben-Minuten-Marke und stieß auf Platz sechs der 5000-Meter- Rangliste vor. In 6:59,62 Minuten blieb auch ihre 13 Jahre ältere Vereinsgefährtin Anschütz-Thoms unter der Schallmauer und belegte Platz drei.

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Selbstbewusstes Rennen abgeliefert

Beide rangieren auch in der Weltcup-Wertung auf Platz zwei (Beckert/250 Punkte) beziehungsweise drei (Anschütz-Thoms/200) hinter Weltrekordlerin Martina Sablikova (280), die in 6:50,07 Minuten ihren eigenen Bahnrekord aus dem Vorjahr gleich um 1,76 Sekunden unterbot. Erstmals war Beckert mit der Weltmeisterin gepaart und lief ein selbstbewusstes Rennen. "Erst wollte ich an ihr dranbleiben, doch dann habe ich mich darauf konzentriert meine Zeitvorgabe unter sieben Minuten zu erreichen. Toll, dass dies geklappt hat", meinte Beckert. "Das Eis war nicht einmal super, so dass die Leistungen noch höher einzuschätzen sind", lobte Teamchef Helge Jasch.

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Mattscherodt schafft "das Wunder"

Wenig später sprach er sogar von "einem Wunder", als die Berlinerin Katrin Mattscherodt überraschend den dritten Olympia-Startplatz für den deutschen Verband erkämpfte. In persönlicher Bestzeit von 7:05,01 Minuten belegte sie Platz zwei in der B-Kategorie und kam damit auf die insgesamt siebtschnellste Zeit des Tages. Zwar qualifizieren sich nur die sechs zeitschnellsten Läuferinnen direkt für Olympia. Da aber als sicher gilt, dass sich die im Time-Ranking vor ihr liegenden Athletinnen auch über den Gesamt-Weltcup für Vancouver qualifizieren, ist dem deutschen Verband das maximale Start-Kontingent nicht mehr zu nehmen.

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Pechstein verfolgt Wettkampf vor dem TV

Profitieren könnte davon selbst Claudia Pechstein, die das Rennen am Fernseher verfolgen musste, nachdem auch ihr erneuter Eilantrag vom Sportgerichtshof CAS abgelehnt worden war. Die Berliner Olympiasiegerin kritisierte auf ihrer Homepage die Begründung des CAS, der der Haltung des Weltverbandes ISU gefolgt war, wonach Pechstein keine "irreparablen Schäden" entstünden, da Olympia-Startplätze nicht an Athleten, sondern an Verbände vergeben werden.

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Zeit läuft Pechstein davon

Im Falle eines CAS-Freispruch könnte die DESG nun entscheiden, die chancenreichere Pechstein für Mattscherodt zu nominieren. Ansonsten hätte die 37-Jährige nur noch eine Chance auf einen 5000-m-Start, wenn sie in der Weltcup-Gesamtwertung der 3000 und 5000 Meter unter die Top Ten kommt. Bei nur noch zwei 3000-m-Rennen in Calgary und Salt Lake City scheint dies allerdings aussichtslos.

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