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Eisschnelllauf: Anschütz-Thoms und Beckert gut in Fahrt

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Anschütz-Thoms und Beckert gut in Fahrt

12.02.2010, 12:38 Uhr | dpa

Daniela Anschütz-Thoms hat die Olympia-Qualifikation geschafft. (Foto: dpa)Daniela Anschütz-Thoms hat die Olympia-Qualifikation geschafft. (Foto: dpa) Team-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms hat zum Abschluss des Eisschnelllauf-Weltcups in Hamar den vierten Platz über 1500 Meter belegt. In Abwesenheit von Weltmeisterin Anni Friesinger-Postma, die wegen einer akuten fiebrigen Erkrankung vorzeitig den Heimflug antrat, musste die Erfurterin in 1:57,00 Minuten die Überlegenheit der Kanadierin Kristina Groves anerkennen, die in 1:55,16 ihren ersten Saisonsieg feierte.

Viele Favoritinnen wie die dreimalige Saison-Siegerin Christine Nesbitt (Kanada) fehlten wegen grippalen Erkrankungen.

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Tolle Zeiten über 5000 Meter

Die Gefühlswelten der deutschen Stars lagen in Hamar so weit auseinander wie nie zuvor. Die weiter gesperrte Olympiasiegerin Claudia Pechstein musste dabei zuhause mit ansehen, wie Stephanie Beckert und Daniela Anschütz-Thoms mit den Podest-Plätzen zwei und drei sowie tollen Zeiten über 5000 Meter die Olympia-Tickets buchten.

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Friesinger-Postma krank nach Hause

Anni Friesinger-Postma dagegen flog mit Verdacht auf Schweinegrippe vorzeitig nach Hause. In der Nacht wurde die Weltmeisterin von Fieberkrämpfen und Schweißausbrüchen geschüttelt, nachdem sie schon tags zuvor ihr 1500-Meter-Rennen absagen musste. "Der Teamarzt hat uns mitgeteilt, dass es Symptome gibt, die dafür sprechen", bestätigte Teamchef Helge Jasch. "Das ist natürlich Sch.... Aber gegen so eine Krankheit kann man nichts machen", sagte Friesinger-Postma auf dem Weg zum Flughafen nach Oslo.

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Katrin Mattscherodt sorgt für Überraschung

Für das eigentliche "Wunder von Hamar", so Jasch, sorgte die Berlinerin Katrin Mattscherodt, die in der B-Gruppe in 7:05,01 Minuten schneller war als sieben Läuferinnen der Top-Gruppe und völlig überraschend den dritten Olympia-Platz für das deutsche Team über 5000 Meter buchte. Dies wiederum dürfte auch Claudia Pechstein gefreut haben, da diese nun im Falle eine Freispruchs am Mittwoch nun doch noch Hoffnungen hegen darf, Mattscherodt in einer Ausscheidung um den Olympia-Platz zu eliminieren.

Pechstein sauer und frustriert

Nach der erneuten Ablehnung ihres Eilantrages durch den Sportgerichtshof CAS hatte Pechstein voller Frust erneut den Weltverband ISU wegen mangelnder Fairness angegriffen. Der CAS war in seiner Begründung der ISU gefolgt, dass ihr durch das fehlen in Hamar kein "irreparabler Schaden" entstünde, weil der deutsche Verband den durch andere Sportlerinnen erkämpften Olympia-Platz auch Pechstein zugestehen könnte.

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Aufschub kein gutes Vorzeichen

"Der CAS hat sich uncool aus der Affäre gezogen und uns den Schwarzen Peter zugeschoben. Das ist nicht fair", kritisierte DESG-Präsident Gerd Heinze und sieht im erneuten Aufschub "kein gutes Vorzeichen in Richtung Urteil". Zugleich schloss Heinze eine "olympische Lex Pechstein" vor dem Richterspruch aus.

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Stephanie Beckert Zweite über 5000 Meter

Unbeeindruckt von der ungelösten Causa Pechstein ließ sich das Thüringen-Duo nicht beirren. "Ich war verblüfft, dass es so weit unter sieben Minuten gegangen ist", meinte Newcomerin Stephanie Beckert, nachdem sie in 6:52,79 Minuten gleich 8,54 Sekunden unter ihrer Bestzeit geblieben und auf Rang sechs der Weltbestenliste gestürmt war. Nur die mit Bahnrekord von 6:50,07 siegende Weltmeisterin Martina Sablikova aus Tschechien bremste ein wenig den Höhenflug der 21-Jährigen.

Erfolgschoach Stephan Gneupel

Zwei Tage nach ihrem 35. Geburtstag lief Daniela Anschütz-Thoms als Dritte in 6:59,62 Minuten durch die "Schallmauer". "So schnell war ich noch nie in Europa. Mein bestes 5000-Meter-Rennen seit Jahren", sagte sie erfreut und nahm die erneute Niederlage gegen die Trainingspartnerin gelassen. "Zwei Damen unter sieben Minuten in einem Rennen, das hat noch kein Trainer geschafft. Das macht mich stolz", meinte Coach Stephan Gneupel.

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