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Olympia 2014: Internetadresse im Logo - "sochi2014.ru"

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Olympia 2014  

Sotschi sorgt für Premiere: Internetadresse im Logo

01.12.2009, 13:15 Uhr | dpa, sid

Premiere: Die Olympia-Macher der Spiele 2014 in Sotschi haben eine Internetadresse ins Logo eingebaut. (Foto: afp)Premiere: Die Olympia-Macher der Spiele 2014 in Sotschi haben eine Internetadresse ins Logo eingebaut. (Foto: afp) Der Gastgeber für die Winterspiele 2014 in Sotschi sorgt für eine Premiere: Erstmals in der Olympia-Geschichte ist im offiziellen Logo eine Internet-Adresse eingearbeitet. In Anwesenheit von IOC-Präsident Jacques Rogge präsentierten die Organisatoren das zweizeilig arrangierte Emblem mit stilisierten Schriftzeichen und den Olympischen Ringen.

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Rogge: Sehr kreativ und ansprechend

"Mit dem Einbinden des Internets im Emblem soll die jüngere Generation für den olympischen Gedanken begeistert werden", sagte Rogge zu dem Logo mit dem Slogan "sochi2014.ru" und ergänzte: "Ich mag es. Es ist sehr ansprechend, sehr kreativ. Es ist an die jungen Menschen gerichtet, und das IOC tut sein Bestes, junge Menschen zum Sport zu bringen."

Ablehnung in Duskussionsforen

Nach Angaben von Olympia-Cheforganisator Dmitri Tschernitschenko wurde das Logo von einem internationalen Grafikerteam entworfen. "Die Zeilen 'Sochi' und '2014' sind so angeordnet, als ob sie sich spiegeln, wie sich in der Stadt Sotschi die Gipfel des Kaukasus im Schwarzen Meer spiegeln." In Diskussionsforen im Internet stieß das Logo, dessen Kosten laut Tschernitschenko "Vertragsgeheimnis" sind, auf viel Ablehnung.

Wuchtig und ohne Esprit

Das Emblem sei wuchtig und ohne Esprit, hieß es vielfach. Zudem würde sich die stilisierte Jahreszahl 2014 wie "zoiy" lesen. Der Vorsitzende der IOC-Koordinierungs-Kommission für die Spiele, Jean-Claude Killy, wies dies in Moskau zurück. Das Logo zeige ein "modernes, auf die Zukunft ausgerichtetes" Veranstalterland.

Killy mahnt zur Eile

Killy mahnte die Organisatoren unterdessen erneut zur Eile. "Bis zu den Spielen ist es ein langer Weg, der mit extrem vielen Hürden gepflastert ist", sagte der Franzose. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Sotschi zuletzt ein schlechtes Zwischenzeugnis ausgestellt. Die Organisatoren sind mit dem Bau vieler Sportstätten im Verzug.

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Kaum Unterstützung in der Bevölkerung

Der Aufwand für die Spiele gilt als besonders hoch, weil fast alle Sportstätten erst gebaut werden müssen. In der Bevölkerung der Region gibt es kaum Unterstützung für die Pläne. Umweltschützer und Bewohner klagen gegen den Bau von Olympia-Objekten, weil sie um Grundstücke fürchten, umgesiedelt werden und die Zerstörung der Landschaft sehen.

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