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Bob-Unfall: Russin droht Amputation

12.02.2010, 22:04 Uhr | dpa

Auf der Bob-Bahn in Königssee kam es letzte Woche zu einem schweren Unfall. (Foto: imago)Auf der Bob-Bahn in Königssee kam es letzte Woche zu einem schweren Unfall. (Foto: imago) Die bei einem Trainings-Unfall in Königssee schwer verletzte russische Bob-Anschieberin Irina Skworzowa liegt weiter im künstlichen Koma. Ihr Zustand hat sich zwar stabilisiert, doch die 21-Jährige muss nach dem offenen Oberschenkelbruch um ihr Bein bangen, meldete die russische Staatsagentur "Ria Nowosti".

Die nach Deutschland gereisten Eltern und die Schwestern der Verletzten stehen nun offenbar vor der schweren Entscheidung, einer Amputation zuzustimmen.

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Amputation offenbar unumgänglich

Ein russisches Spezialisten-Ärzteteam ist laut "Ria Nowosti" in Deutschland eingetroffen. Die Mediziner sollen mit den Angehörigen der 21-jährigen Sportlerin über das Für und Wider der weiteren Behandlung beraten. Das Team soll Skworzowa nach mehreren Operationen, die nach den schweren Verletzungen im Nieren- und Bauchbereich erforderlich waren, im Klinikum Traunstein untersuchen und auf eine mögliche Rückreise nach Russland vorbereiten. Der Gesundheitszustand habe sich zwar stabilisiert, doch eine Amputation sei offenbar unumgänglich.

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Frauen-Bob hatte keine Freigabe

Der Zweierbob der russischen Juniorinnen ist am 23. November während eines Trainings zum Europacup vom Jugendstart aus ohne Freigabe und bei Roter Ampel in den Eiskanal gestartet, während zur selben Zeit am oberen Start der russische Zweierbob der Männer bei Grün losfuhr. In der Hochgeschwindigkeitskurve namens Echowand stürzte der Frauen-Schlitten und rutschte in Richtung Ziel. Der 390 Kilo schwere Männer-Bob raste ungebremst in den umgekippten Bob und schob ihn rund 50 Meter vor sich her.

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Schwere Verletzungen am Unterschenkel

Bei dem Zusammenstoß wurde die hinten sitzende Bremserin Skworzowa schwer verletzt. Sie erlitt einen offenen Oberschenkelbruch und mehrere Frakturen im Nieren- und Bauch-Bereich. Bahnarzt Andreas Leidinger leistete am Unfallort sofort Erste Hilfe, ehe die Verletzte mit einem Rettungshubschrauber ins Traunsteiner Klinikum geflogen wurde. Die drei anderen Sportler im Alter von 21 und 25 Jahren wurden weniger schwer verletzt und nach Bad Reichenhall ins Krankenhaus gebracht. Ihnen geht es inzwischen besser.

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