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Eisschnelllauf: Jenny Wolf muss um Edelmetall kämpfen

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Eisschnelllauf  

Wolf muss um Edelmetall kämpfen

12.02.2010, 22:21 Uhr | dpa

Jenny Wolf (Foto: dpa)Bei den Sprintweltmeisterschaften hat Jenny Wolf hat noch Chancen aufeine Medaille. (Foto: dpa) Der zweite Titel scheint kaum mehr möglich, nun bangt Jenny Wolf auch noch um eine Medaille. Der Auftakt der Sprint-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer im japanischen Obihiro ist für die 29-Jährige nicht nach Plan verlaufen. Sie rangiert nach zwei Distanzen nur auf Platz drei.

Vor allem die Niederlage gegen die in Bahnrekord von 38,19 Sekunden siegreiche Südkoreanerin Lee Sang-Hwa über 500 Meter wurmte die Olympia- Favoritin. "Der Angang war noch ganz gut. Aber bei 200 Metern dachte ich, mich trifft der Schlag. Da fehlte die Kraft und ich habe mich nur noch ins Ziel gerettet", sagte die Weltrekordlerin.

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Zu wenig Schlaf für Wolf

Erstmals seit drei Jahren verlor Wolf wieder zwei Rennen nacheinander. Enttäuscht schüttelte sie den Kopf, als sie ihre Zeit von 38,31 Sekunden sah. "Drei Nächte ohne Schlaf und das harte Training der letzten Wochen könnten der Grund sein", räumte sie ein.

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Edelmetall ist noch möglich

Über die ungeliebten 1000 Meter lief es mit Platz acht (1:18,32) besser als erwartet, so dass die dritte WM-Medaille im Sprint-Vierkampf nach Gold 2008 und Silber 2009 noch greifbar scheint. "Da habe ich allen Mut zusammen genommen", sagte Wolf und fügte hinzu: "Wenn ich nun die 500 Meter gewinnen kann, sollte die Medaille drin sein." Selbst den Titel hat sie noch nicht gänzlich aus dem Blick verloren: "Weg ist der Titel noch nicht, aber es müsste schon ein kleines Wunder passieren." Auch für Bundestrainer Markus Eicher ist WM-Gold nun ein unrealistisches Ziel: "Aber es wird noch einen harten Kampf um die Medaillen geben."

Lee auf Titelkurs

Top-Favoritin ist nun die nach zwei Strecken führende Lee, die mit 0,39 Sekunden Vorsprung auf Wolf die zweiten 500 Meter angeht. Die zweitplatzierte Sayuri Yoshii aus Japan ist für Wolf noch in Reichweite, aber auch der Attacken der viertplatzierten Nao Kodaira (Japan) muss sich die Deutsche noch erwehren.

Angermüller disqualifiziert

Unglücklich begann die WM für Monique Angermüller, die in der ersten Kurve des 500-Meter-Rennens stürzte und wegen Behinderung ihrer Gegnerin disqualifiziert wurde. "Es war ein technischer Fehler, die Schulter war zu weit unten", sagte die 25-Jährige, die sich eine leichte Handverletzung zuzog. Diese behinderte sie aber nicht über 1000 Meter, auf denen sie als Zweite in 1:17,59 glänzte. "Ich hatte ein bisschen mit einer WM-Medaille geliebäugelt. Aber ich habe es selbst verbockt", sagte Angermüller, die nur noch über 500 Meter starten darf und für die Vierkampf-Wertung ausfällt. Heike Hartmann und Judith Hesse enttäuschten auf den Rängen 20 und 22.

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Schwarz wird Dritter über 1000 Meter

Viel besser machte es Samuel Schwarz, der mit einem dritten Platz über 1000 Meter für einen Paukenschlag sorgte. Der Olympia-Teilnehmer benötigte 1:10,20 Minuten und liegt in der Gesamtwertung nach zwei Strecken auf dem achten Platz. Nachdem er über 500 Meter als 14. in persönlicher Bestzeit von 35,75 Sekunden überzeugte, hat er erstmals die Chance, in die Top Ten vorzustoßen. "Ich bin einfach nur happy. Aber man sollte das auch nicht überbewerten, denn es fehlten einige gute Leute", sagte Schwarz.

Doppel-Weltmeister führt

Auch der deutsche Rekordhalter Nico Ihle bestätigte als Zwölfter nach zwei Strecken seine gute Form. In Abwesenheit von Titelverteidiger Shani Davis (USA) führt Doppel-Weltmeister Lee Kyou-Hyuk aus Südkorea vor dem Niederländer Ronald Mulder das Zwischenklassement an.

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