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Eisschnelllauf: Claudia Pechstein darf nicht bei Olympia starten

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Eisschnelllauf  

Schweizer Bundesgericht lehnt Pechsteins Eilantrag ab

12.02.2010, 12:39 Uhr | dpa, sid

Der Traum von Olympia ist für Claudia Pechstein geplatzt. (Foto: imago)Der Traum von Olympia ist für Claudia Pechstein geplatzt. (Foto: imago) Claudia Pechstein darf definitiv nicht bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver starten. Das Schweizer Bundesgericht lehnte einen entsprechenden Eilantrag der Pechstein-Anwälte auf eine Aussetzung ihrer Zwei-Jahres-Sperre wegen erhöhter Blutwerte ab. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass für die fünfmalige Olympiasiegerin auch im Hauptsache-Verfahren kaum Chancen auf Erfolg bestünden.

"Mich wundert in diesem Fall nichts mehr", sagte Pechstein nach der Urteilsverkündung: "Ich bin mir trotzdem zu hundert Prozent sicher, früher oder später vollumfänglich rehabilitiert zu werden."

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Pechstein: Kehre auf jeden Fall aufs Eis zurück"

Pechstein, die das Urteil nach Aussage ihres Managers Ralf Grengel "äußerst gefasst" aufgenommen hat, gibt sich weiter kämpferisch und machte erneut klar, dass sie ihre Karriere auf keinen Fall beenden wird. "Alle, die an mich glauben und mich unterstützen, können gewiss sein, dass sie mich auf jeden Fall nochmals auf dem Eis wiedersehen werden", schrieb sie in einer Pressemitteilung.

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Heinze: "Das Kapitel ist noch nicht zu Ende"

"Wir müssen diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen. Das ist überaus bedauerlich für Claudia Pechstein", sagte Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG zu dem Richterspruch, fügte jedoch hinzu: "Aber das ganze Kapitel ist noch nicht zu Ende. Wir haben weiterhin große Probleme mit dieser Art der Rechtsprechung. In Kenntnis des Sachverhaltes bleibe ich persönlich an Claudias Seite. Aber Fakt ist, dass ihre sportliche Zielsetzung für diese Saison endgültig zerstört ist."

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Bundestrainer spricht von "Wahnsinn"

Bundestrainer Markus Eicher hat indes Mitleid mit Pechstein. "Ich habe mit vielen Leuten über den Fall geredet und festgestellt: Man weiß einfach zu wenig. Das ist eine Tragik ohne Ende für Claudia Pechstein, denn es gibt einfach zu viele Fragezeichen in dieser Geschichte. Aber wenn sie die Einzige ist, die da über die Klinge springen muss, wäre das ein Wahnsinn."

Pechsteins Anwälte kämpfen weiter

Pechsteins Anwälte wollen sich nun auf das Revisionsverfahren zur Wiederaufnahme des CAS-Verfahrens konzentrieren. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am 25. November die Zwei-Jahres-Sperre des Eislauf-Weltverbandes ISU bestätigt. Im Berufungsverfahren vor dem Schweizer Bundesgericht konnten Pechstein und ihre Anwälte nur noch Verfahrensfehler des CAS reklamieren.
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