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Eisschnelllauf: Jenny Wolf mit Doppelsieg beim Weltcup in Erfurt

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Eisschnelllauf  

Jenny Wolf steuert dem Weltcup-Gesamtsieg entgegen

08.03.2010, 11:11 Uhr | sid, dpa, sid

Eisschnelllauf: Jenny Wolf mit Doppelsieg beim Weltcup in Erfurt. Eisschnelllauf: Doppelsieg für Jenny Wolf beim Weltcup in Erfurt

Jenny Wolf freut sich über ihren Doppelsieg beim Weltcup in Erfurt. (Foto: imago)

Die Erfolgsserie von Eissprinterin Jenny Wolf hält weiter an. Bei ihrem ersten Auftritt nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille hat die 30-Jährige einen souveränen Doppelsieg gelandet. In Erfurt wiederholte Wolf ihren 500-m-Erfolg vom Vortag und verbuchte damit ihre Weltcup-Siege 47 und 48. Dagegen verpasste Monique Angermüller über 1.000 m in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle den Doppelsieg.

Wolfs Teamkollegin musste sich nach ihrem ersten Weltcup-Triumph einen Tag später mit Rang sechs über den langen Sprint begnügen.

Weltcup-Gesamtsieg vor Augen

Wolf kann damit vor den beiden abschließenden Läufen beim Weltcup-Finale in Heerenveen am kommenden Wochenende fest mit ihrem fünften Weltcup-Gesamtsieg in Folge über 500 m planen. In der Gesamtwertung führt die Silbermedaillengewinnerin von Vancouver nun mit 960 Punkten souverän vor Wang (680) und Lee (505). "Es war nicht schwer, mich nach Olympia zu motivieren. Ich wollte einfach nur das Rennen genießen", sagte Wolf nach ihrem zweiten Sieg und ergänzte mit Blick auf ihren klaren Vorsprung im Gesamt-Weltcup: "In Heerenveen werde ich das Ding schon nach Hause bringen," so die 30-Jährige weiter.

Absagen der schärfsten Konkurrentinnen

Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa hatte ihre Teilnahme in Erfurt ebenso abgesagt wie Wolfs schärfste Konkurrentin im Weltcup, die bei den Winterspielen drittplatzierte Chinesin Wang Beixing.

Angermüller: "Ich war stehend K. o."

Wolf verwies in 38,10 Sekunden wie schon tags zuvor die Niederländerin Margot Boer (38,41) souverän auf den zweiten Platz. Dritte wurde Boers Teamkollegin Thisje Oenema (38,80). Angermüller, die am Samstag in starken 1:16,36 Minuten vor Margot Boer aus den Niederlanden gewonnen hatte, fehlte für einen weiteren Sprung aufs Treppchen beim Sieg der Russin Jekaterina Schichowa die Kraft. "Am Samstag war es noch der pure Wille, diesmal war ich stehend K.o., vor allem in den Kurven ging nichts mehr", sagte die 26-Jährige.

Angermüller: "Ich weiß, dass ich da oben reingehöre"

Angermüller verbesserte sich im Gesamt-Weltcup mit 315 Punkten auf Rang zwei hinter der Kanadierin Christine Nesbitt (432). Die Olympiasiegerin war in Erfurt nicht am Start. "Mit Platz zwei bin ich schon sehr zufrieden. An mehr denke ich in Heerenveen nicht", sagte Angermüller, die von ihrem ersten Sieg am Samstag nicht überrascht war: "Ich weiß, dass ich da oben reingehöre," so Angermüller weiter.

Samuel Schwarz bester Deutscher

Bei den Männern setzte Olympiasieger Shani Davis wie erwartet die Glanzlichter. Über 1.000 m blieb der US-Amerikaner in dieser Saison weiter ungeschlagen und holte seine Siege fünf und sechs. Schon mit seinem Erfolg tags zuvor hatte sich Davis vorzeitig den dritten Weltcup-Gesamtsieg über den langen Sprint nacheinander gesichert. Samuel Schwarz gelang aus deutscher Sicht mit Rang neun über 1.000 m am zweiten Tag das beste Resultat.

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