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Eisschnelllauf: Jenny Wolf macht die 50 voll

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Wintersport - Eisschnelllauf  

Jenny Wolf macht die 50 voll

15.03.2010, 13:16 Uhr | dpa, dpa

Eisschnelllauf: Jenny Wolf macht die 50 voll. Jenny Wolf erringt ihren 50. Weltcup-Sieg in Heerenveen. (Foto: ap)

Jenny Wolf erringt ihren 50. Weltcup-Sieg in Heerenveen. (Foto: ap)

Am Ende einer kraftraubenden Saison hat sich Jenny Wolf wenigstens eines ihrer drei großen Ziele erfüllt: Auf ihrer Lieblingsbahn in Heerenveen feierte die Weltmeisterin über 500 Meter mit dem 50. Streckensieg im Eisschnelllauf-Weltcup ein seltenes Jubiläum. "Endlich mal ein Ziel, dass ich nicht knapp verpasst habe", meinte die 31-Jährige erleichtert, nachdem sie zuvor Olympia-Gold gegen die Südkoreanerin Lee Sang Hwa verloren hatte und auch nicht wie erhofft ihren Weltrekord unter die Schallmauer von 37 Sekunden drücken konnte.

Die 31-Jährige setzte sich in 37,96 Sekunden klar vor den Niederländerinnen Annette Gerritsen (38,32) und Margot Boer (38,41) durch.

Größte Konkurrentinnen fehlen

Für die Olympia-Zweite stand der mit 14.000 Dollar dotierte fünfte Gesamt-Weltcup-Sieg in Serie schon vor dem Finale fest. Mit Wang Beixing (China) und Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea fehlten ihre beiden härtesten Rivalinnen im Saisonverlauf in der Thialf-Arena.

Eissprinter Ihle mit gutem Ergebnis über 500 Meter

Derweil hat Nico Ihle mit Platz sieben über 500 Meter seine bisher beste Platzierung im Eisschnelllauf-Weltcup erzielt. In Heerenveen kam der Chemnitzer beim Sieg des Niederländers Jan Smeekens (35,05 Sekunden) auf sehr gute 35,63 Sekunden, nachdem er tags zuvor bereits Zehnter geworden war. Samuel Schwarz aus Berlin unterstrich am Samstag seine Fortschritte mit dem zehnten Rang in 35,78 Sekunden.

Fredricks gewinnt erneut den Gesamt-Weltcup

Dem US-Amerikaner Tucker Fredricks reichte ein vierter Platz, um sich mit 788 Punkten zum zweiten Mal nach 2006/07 den Sieg im Gesamt-Weltcup über 500 Meter vor Smeekens (742) zu sichern. Olympiasieger Mo Tae-Bum aus Südkorea war wie weitere Favoriten seines Heimatlandes zum Finale nicht mehr angetreten.

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