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Eisschnelllauf: Kramer muss um WM-Titel kämpfen

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Eisschnelllauf  

Kramer muss um WM-Titel kämpfen

22.03.2010, 12:07 Uhr | dpa, dpa

Eisschnelllauf: Kramer muss um WM-Titel kämpfen. Sven Kramer muss bei der Mehrkampf-WM der Eisschnellläufer hart kämpfen. (Foto: Reuters)

Sven Kramer muss bei der Mehrkampf-WM der Eisschnellläufer hart kämpfen. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Der "ewigen Vierten" droht erneut ein undankbarer Platz neben dem Podest: Nach einem verpatzten 500-Meter-Auftakt ist für Daniela Anschütz-Thoms der Kampf um die ersehnte WM-Medaille zu einer fast unlösbaren Aufholjagd geworden. Über 3000 Meter stieß die 35-Jährige beim Allround-Championat der Eisschnellläufer in Heerenveen zwar auf den sechsten Platz im Zwischenklassement vor, doch angesichts der Klasse der Konkurrenz wird der Kampf um das Podium am Sonntag zu einem schier unmöglichen Unterfangen.

Sven Kramer in Lauerposition

In der Konkurrenz der Herren befindet sich Top-Favorit Sven Kramer vor den abschließenden 10.000 Metern in der ungewohnten Lauerposition und muss auf seiner Spezialstrecke 2,46 Sekunden auf den 20-jährigen amerikanischen Nobody Jonathan Kuck aufholen. Immerhin 1,47 Sekunden nahm der Junioren-Vizeweltmeister dem Oranje-Helden ab, der bei Olympia durch eine falsche Bahnzuweisung seines Trainers tragischen Ruhm erlangt hatte. Felsenfest gehen die Oranje-Fans im bereits seit Tagen ausverkauften Eislauf-Mekka dennoch davon aus, dass sich Kramer am Sonntag als erster Eisschnellläufer in der 121-jährigen WM-Geschichte zum vierten Mal in Serie zum Mehrkampf-König krönen wird.

Anschütz-Thoms nur Fünfte über 3000 Meter

Auf der ungeliebten Sprint-Distanz verlor die Anschütz-Thoms vor stimmungsvoller Kulisse mit 12.000 Oranje-Fans auf den Rängen durch einen Stolperer in der Zielkurve einige Zehntel und belegte in 40,48 Sekunden nur Platz 15. Die damit verursachten Rückstände auf die wichtigsten Konkurrentinnen konnte sie auch auf ihrer Spezialstrecke über 3000 Meter nicht kompensieren. In 4:06,82 konnte sie als Fünfte kaum Boden gutmachen.

Kaum Start-Training

"Jetzt wird es natürlich ganz schwer. Ich habe mich im Olympia- Jahr ganz auf die langen Strecken konzentriert und kaum Starts trainiert. Insofern durfte ich über 500 Meter nicht viel erwarten", meinte Anschütz-Thoms und war trotz Saisonbestleistung traurig. "Das war arg wenig. Eine 40,0 hatte ich ihr schon zugetraut", sagte Bundestrainer Markus Eicher enttäuscht und zuckte die Schultern. Der Inzeller fürchtet, dass die Medaille bereits futsch ist.

Ireen Wüst führt vor dem letzten Tag

Die Olympia-Zweite Stephanie Beckert sicherte sich mit Rang drei über 3000 Meter (4:05,62) zumindest den Einzug in das Finale der Top zwölf über 5000 Meter. Top-Favoritin und Doppel-Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien muss trotz ihres Streckenerfolges in 4:03,62 über 3000 Meter noch um die Titelverteidigung bangen, da 1500-Meter-Olympiasiegerin Ireen Wüst einen ganz starken Tag erwischte und im Zwischenklassement noch knapp vor Kristina Groves (Kanada) und Sablikova führt.

Deutsche Herren schon raus

Für die beiden deutschen Läufer war nach den 1500 Metern die WM bereits beendet. Der 19-jährige Patrick Beckert verabschiedete sich mit einer persönlichen Bestzeit von 1:50,56 Minuten aus der langen Saison, verpasste aber als 18. des Zwischenklassements genauso das Finale der Top zwölf wie Marco Weber auf dem 23. und letzten Platz.

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