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Eiskunstlauf: Savchenko/Szolkowy verpassen WM-Hattrick

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Müde Savchenko/Szolkowy verpassen WM-Hattrick

25.03.2010, 10:56 Uhr | dpa, dpa

Eiskunstlauf: Savchenko/Szolkowy verpassen WM-Hattrick. WM-Silber in Turin: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy. (Foto: dpa)

WM-Silber in Turin: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy. (Foto: dpa)

Müde, ausgelaugt und urlaubsreif: Nach einer total verkorksten Saison haben die Chemnitzer Aljona Savchenko und Robin Szolkowy den Hattrick bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften knapp verpasst. Trotz einer geschmeidigen Kür zur Filmmusik "Jenseits von Afrika" konnten die olympischen Bronzemedaillengewinner in Turin den Rückstand auf die Chinesen Pang Qing/Tong Jian (211,39) nicht aufholen und wurden mit 204,74 Punkten Zweite.

Bronze ging an Yuko Kawaguti/Alexander Smirnow (Russland/203,79). An den Weltrekord von 216,57 Punkten der Olympiasieger Shen Xue/Zhao Hongbo, die ihre Karriere beendet haben, kam in Norditalien keiner heran.


"Sie sind einfach platt"

Unser wichtigstes Ziel waren zwei fehlerfreie Programme, das haben wir leider nicht ganz geschafft", sagte Trainer Ingo Steuer, der aber kaum Kritik äußern konnte, nachdem lediglich seine 26 Jahre alte Schülerin den Toeloop nur zwei- statt dreimal drehte. "Sie sind einfach platt, das merkt man ihnen an", sagte Elke Treitz, Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union (DEU) über die Sachsen, die erstmals nach 72 Jahren das Triple für Deutschland holen wollten. Steuer machte an der Bande ein angespanntes Gesicht und tröstete die Chemnitzer, die in diesem Winter so einiges durchgemacht haben.


"Die Saison war nicht einfach"

Der 26 Jahre alten Savchenko brach dreimal die Schlittschuh-Schiene, dann kämpfte sie wochenlang mit Grippe und nach einem Sprungproblem nahm sie sogar Nachhilfe bei Trainerlegende Jutta Müller. "Die Saison war nicht einfach. Sie haben versucht, das beste daraus zu machen", sagte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf, "unser Paar hat die kompletteren Programme als die Konkurrenz, aber sie dürfen eben keine Fehler machen."

Hausch/Wende verbessern sich


Die deutschen Meister Maylin Hausch und Daniel Wende (142,98) beendeten den Wettbewerb vor 5000 Zuschauern im Palavela-Eisring nach einem Sturz als 14. - einen Platz besser als im Vorjahr. "Wir bleiben auch in der neuen Saison bei unserem Coach Karel Fajfr, leben weiter in Oberstdorf und sind uns treu", sagte der 25-Jährige, der erst seit eineinhalb Jahren privat und auf dem Eis mit Hausch (21) verbandelt ist.

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