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Pechstein: Schweizer Gericht bestätigt Sperre

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Sperre gegen Pechstein bleibt bestehen

01.10.2010, 16:00 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Pechstein: Schweizer Gericht bestätigt Sperre. Claudia Pechstein ist enttäuscht über die erneute Niederlage. (Foto: dpa)

Claudia Pechstein ist enttäuscht über die erneute Niederlage. (Foto: dpa)

Das Schweizer Bundesgericht hat die Dopingsperre von Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein bestätigt. Die Richter in Lausanne wiesen den Revisionsantrag gegen das entsprechende Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS ab. Das teilte das Bundesgericht mit. Pechstein war wegen auffälliger Blutwerte gesperrt worden, die 38-Jährige beteuert allerdings weiterhin ihre Unschuld.

Die fünfmalige Olympiasiegerin war vom Weltverband ISU am 3. Juli 2009 wegen Blutdopings gesperrt worden. Einen positiven Dopingbefund hat es allerdings nicht gegeben. Pechstein wurde aufgrund von Indizien gesperrt, da ihr Blutprofil nach ISU-Angaben Auffälligkeiten zeigte.

Schlacht verloren - der Kampf geht aber weiter

Die Sperre der ehemaligen Weltklasse-Athletin läuft bis zum 8. Februar 2011. Die CAS-Richter hatten die Sanktionen der ISU gegen Pechstein am 25. November 2009 aufgrund der vorliegenden Beweise bestätigt. Für den Fall der nun besiegelten Niederlage vor dem Bundesgericht hatten Pechsteins Anwälte bereits den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg angekündigt.

Pechstein wendet sich an Bundespräsidentin

Pechstein will nach der Entscheidung die Bundespräsidentin Doris Leuthard um Hilfe bitten. "Das Schlimmste daran ist, dass es nun in der Schweiz keine Rechtsmittel mehr dagegen gibt, weil das Bundesgericht die höchste Instanz des Landes darstellt", sagte Pechstein auf ihrer Webseite: "Ich habe mich aus diesem Grund dazu entschlossen, der Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard zu schreiben und sie um Hilfe zu bitten." Als Begründung für diesen Schritt nannte die fünfmalige Olympiasiegerin einen handwerklichen Fehler des Gerichts. "Das ist nichts anderes als Rechtsbeugung."

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