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Für deutsche Langläufer gibt es nichts zu holen

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Für deutsche Langläufer gibt es nichts zu holen

26.11.2010, 15:12 Uhr | dpa, dpa

. Steffi Böhler ist mit ihrem Ergebnis zufrieden. (Foto: imago)

Steffi Böhler ist mit ihrem Ergebnis zufrieden. (Foto: imago)

Chancenlos im Sprint, aber nicht unzufrieden: Die deutschen Skilangläufer haben zum Auftakt des Nordic Opening im finnischen Kuusamo eine Top-Ten-Platzierung verbucht. Steffi Böhler war als Neunte beste DSV-Läuferin. Bei den Herren hatte am Freitag kein Deutscher die Qualifikation überstanden. Sieger wurden die norwegische Olympiasiegerin Marit Björgen und ihr Landsmann John Kristian Dahl.

"Ich bin schon zufrieden. Meine Taktik war, am letzten Anstieg anzugreifen. Im Viertelfinale ist es aufgegangen, im Halbfinale war ich leider zu weit weg", sagte Böhler. Nach dem völlig verpatzten Saisonstart in Gällivare war ein Aufwärtstrend trotzdem deutlich zu sehen. "Ich habe mir vorgenommen, meine besten Leistungen zum Saisonende zu zeigen. Deshalb bin ich derzeit auch noch nicht so in Form", bemerkte die Schwarzwälderin. Pech hatte Nicole Fessel. Die Oberstdorferin stürzte im Viertelfinale auf der Zielgeraden. "Das ist ärgerlich, ich hätte das Halbfinale geschafft. Es war aber auch ein sehr unrhythmischer, hektischer Lauf", sagte Fessel.

Angerer auf Platz 100

Bundestrainer Jochen Behle war von den Leistungen der beiden Damen angetan, ging aber auch mit den Herren nicht hart ins Gericht. "Ich kann gar nichts sagen. Die Zeitabstände waren völlig okay. Die Sprinter haben sich halt durchgesetzt", sagte der Coach. Tim Tscharnke hatte die Viertelfinals auf Rang 32 knapp verpasst. Tobias Angerer erlebte als 100. ein noch nicht gekanntes Ergebnis. "Ich bin ja gleich am Start gestürzt, da hast du keine Chance im Sprint. Ich weiß nicht, ob ich unkonzentriert war", erklärte der Olympia-Zweite in der Doppelverfolgung.

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