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Fessel stark in der Loipe, deutsche Herren dominieren Eiskanal

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Deutsche in Loipe und Eiskanal stark

29.11.2010, 11:51 Uhr | dpa/sid, sid, dpa

Fessel stark in der Loipe, deutsche Herren dominieren Eiskanal. Nicole Fessel ist in bestechender Frühform. (Foto: imago)

Nicole Fessel ist in bestechender Frühform. (Foto: imago)

Langlauf-Olympiasiegerin Marit Björgen hat beim Weltcup in Kuusamo auch das Verfolgungsrennen über zehn Kilometer gewonnen. Die Norwegerin feierte damit bereits ihren vierten Erfolg in der neuen Saison. Björgen siegte mit 33,6 Sekunden Vorsprung vor der letztjährigen Weltcup-Gesamtsiegerin Justyna Kowalczyk aus Polen. Dritte wurde die Schwedin Charlotte Kalla. Nicole Fessel war erneut beste Deutsche und belegte am Ende Rang vier. Katrin Zeller wurde 16., Denise Herrmann 30. und Steffi Böhler 31. Evi Sachenbacher-Stehle stieg einen Tag nach ihrem 30. Geburtstag bei klirrender Kälte vorzeitig aus.

Bei den Herren siegte Alexander Legkow über 15 Kilometer vor dem Schweizer Dario Cologna und Daniel Rickardsson aus Schweden. Als bester Deutscher kam Jens Filbrich mit 41,0 Sekunden Rückstand auf den 14. Platz. Tim Tscharnke wurde 16. Axel Teichmann und Franz Göring hatten auf einen Start verzichtet.

Arndt und Machata auf dem Treppchen

Auf der Bobbahn in Whistler haben sich die guten deutschen Ergebnisse fortgesetzt. Im Viererbob raste Maximilian Arndt auf der Hochgeschwindigkeitspiste hinter Weltmeister und Olympiasieger Steven Holcomb (USA) auf Rang zwei und lag damit am Ende direkt vor Manuel Machata, der zuvor das Zweierbob-Rennen gewonnen hatte. Karl Angerer, im kleinen Schlitten Zweiter, komplettierte als Vierter das starke Abschneiden der deutschen Mannschaft.

Und auch der Eiskanal im österreichischen Igls war fest in deutscher Hand. Rodel-Olympiasieger Felix Loch gewann den Auftakt des WM-Winters und holte sich seinen zweiten Weltcup-Sieg. Der 21-Jährige verwies seinen Teamkollegen David Möller und den italienischen Altmeister Armin Zöggeler auf die weiteren Podestplätze. Den starken Auftritt der deutschen Rodel-Männer komplettierte Andi Langenhan als Fünfter.

Beckert feiert Premieren-Sieg

Stephanie Beckert fiel freudestrahlend ihrem Trainer in die Arme, Martina Sablikova schüttelte immer wieder fassungslos den Kopf: Möglicherweise hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Hamar so etwas wie eine Wachablösung stattgefunden. Erstmals in ihrer noch jungen Karriere bezwang die 22-jährige Team-Olympiasiegerin ihre große Rivalin aus Tschechien auf ihrer Paradestrecke über 5000 Meter und landete damit ihren insgesamt fünften Weltcup-Erfolg.

Doch bescheiden wie man die Thüringerin kennt, wehrte das neue deutsche Eis-Juwel alle Glückwünsche gleich ab. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Natürlich freue ich mich riesig. Aber in den nächsten Wochen kann das schon wieder ganz anders sein", sagte Beckert.

"Das war auch gut für den Kopf"

In einem Traumrennen spulte die blonde Stephanie im Wikingerschiff von Hamar ihre Runden mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks zwischen 32,7 und 33,4 Sekunden ab und durchbrach in 6:59,18 Minuten als einzige Läuferin die 7-Minuten-Schallmauer. Sablikova war in 7:03,95 Minuten mehr als vier Sekunden langsamer als die Deutsche und verlor allein auf der Schlussrunde 1,8 Sekunden auf ihre Konkurrentin. "Ein tolles Rennen von Stephanie", schwärmte Cheftrainer Markus Eicher nach der neuen Weltbestzeit dieser Saison. "Dass sie die sieben Minuten geknackt hat, war auch gut für den Kopf", sagte der Erfurter Bundestrainer Stephan Gneupel.

Grünenfelder gewinnt ersten Super-G

Der Schweizer Skirennfahrer Tobias Grünenfelder hat den ersten Super-G des WM-Winters gewonnen. Bei seinem Premieren-Sieg im Weltcup setzte sich der 33-Jährige einen Tag nach seinem Geburtstag im kanadischen Lake Louise vor seinem Landsmann Carlo Janka und dem Österreicher Romed Baumann durch. Stephan Keppler verpasste den Sprung unter die Top 20 und kam als bester Deutscher auf Platz 26. Janka hatte kurz vor dem Ziel noch in Führung gelegen, Grünenfelder sicherte sich durch eine bessere Gleit-Passage aber 7/100 Vorsprung auf den Gesamtweltcup-Sieger des Vorjahres.

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