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Rodeln: Champagnerdusche im Eiskanal - 100. Weltcup-Sieg in Serie

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Champagnerdusche im Eiskanal: 100. Sieg in Serie

06.12.2010, 11:51 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Rodeln: Champagnerdusche im Eiskanal - 100. Weltcup-Sieg in Serie. Natalie Geisenberger (l.) und Tatjana Hüfner feiern den Rodel-Rekord. (Foto: ap)

Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner feiern den Rodel-Rekord. (Foto: ap)

Daheim in Winterberg haben die deutschen Rodel-Damen die Traummarke geknackt: Angeführt von Olympiasiegerin Tatjana Hüfner gelang der 100. Weltcup-Sieg in Serie. Die 27 Jahre alte Ausnahmefahrerin war erneut nicht zu schlagen und fuhr mit ihrem 23. Sieg den Jubiläumserfolg heraus. Hinter Hüfner wurde Natalie Geisenberger Zweite. Die deutschen Rodlerinnen sind im Weltcup bereits seit 13 Jahren ungeschlagen. Noch im Zieleinlauf feierten die deutschen Frauen mit einer Champagner-Dusche die unglaubliche Siegesserie. "Die 100 Siege hätten wir aber ohne viele andere Rodlerinnen nicht erreicht", erinnerte Hüfner, die sich wie Teamkollegin Geisenberger eine "100" auf die Wange gemalt hatte.

Die deutsche Team-Staffel rundete ein nahezu perfektes Wochenende ab: Hüfner, David Möller sowie die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt waren die Schnellsten und machten wie vor einer Woche im österreichischen Igls den Sieg perfekt. Italien und Österreich belegten die weiteren Podestplätze. Damit konnten die Kufen-Asse von Bundestrainer Norbert Loch drei Siege in Winterberg feiern. Nur bei den Männern war der Italiener Armin Zöggeler vorn.

Bob: Deutsche Viererbobs dominieren

Auch die deutschen Bobpiloten dominieren derzeit den Weltcup: Im Viererbob-Wettbewerb belegten drei deutsche Teams die Podestplätze in Calgary. Manuel Machata siegte mit seiner Crew vor den Teams von Karl Angerer und Maximilian Arndt. Mit seinem Erfolg übernahm der 26-jährige Machata die Führung im Gesamtweltcup. Im Zweierbob gewann am Tag zuvor Angerer vor Machata, bei den Frauen feierte Europameisterin Cathleen Martini vor Turin-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis ihren Weltcup-Sieg.

Nordische Kombination: Frenzel Sechster

Jason Lamy Chappuis gewann den Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lillehammer. Der Olympiasieger aus Frankreich setzte sich vor dem Norweger Mikko Kokslien und dem Österreicher Mario Stecher durch. Als bester Deutscher kam Eric Frenzel nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Langlauf auf Platz sechs. Sein Rückstand auf den Sieger betrug 14,6 Sekunden. Tino Edelmann wurde Elfter.

Skilanglauf: Deutsche im Pech

Josef Wenzl und Sebastian Eisenlauer verpassten nach einem Sturz den Sieg im Teamsprint beim Langlauf-Weltcup in Düsseldorf. Im Kampf um die Führung kollidierten Wenzl und der Norweger John Kristian Dahl auf der Zielgeraden und kamen beide zu Fall. Von dem Sturz profitierten die glücklichen Sieger Ola-Vigen Hattestad und Anders Glöersen aus Norwegen. Das deutsche Duo landete am Ende auf Platz neun. Im Frauen-Finale belegten Nicole Fessel und Denise Herrmann trotz eines Sturzes einen starken fünften Rang. Die Italienerinnen Magda Genuin und Arianna Follis gewannen den Wettbewerb. Das Duo setzte sich vor Maiken Caspersen Falla und Celine Brun-Lie aus Norwegen durch. Dritte wurden die Kanadierinnen.

Eisschnelllauf: Rang drei für Jenny Wolf

Die gesundheitlich angeschlagene Weltrekordlerin Jenny Wolf lief im zweiten 500-Meter-Rennen beim Eisschnelllauf-Weltcup im chinesischen Changchun auf Platz drei. Die Olympia-Zweite musste in 38,44 Sekunden der Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (38,22) und der Chinesin Jing Yu (38,27) den Vortritt lassen. Ihr zwei Jahre alter Bahnrekord von 37,98 Sekunden blieb unangetastet.

Wolfs Start gefährdet

Der Start der 500-Meter-Weltmeisterin war wegen akuter Rückenprobleme lange fraglich. "Ich bin daher ganz entspannt das Rennen angegangen, wollte kein Risiko eingehen", schilderte die 31-jährige, die die ersten vier Saisonrennen auf ihrer Spezialdistanz souverän gewonnen hatte. In der Gesamtwertung führt Jenny Wolf weiter klar mit 550 Punkten vor Lee (470).

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Über 1000 Meter konnte Judith Hesse ihren dritten Platz vom Vortag nicht bestätigen, brach auf der letzten Runde ein und kam in 1:19,03 Minuten nur auf Rang 13. Über 500 Meter wurde sie in 39,04 Sekunden Achte. Für die beste Leistung der deutschen 1000-Meter-Läuferinnen sorgte Gabriele Hirschbichler, die in 1:18,41 Minuten als Sechste ihre bisher beste Weltcup-Platzierung vom Vortag wiederholte. Über 500 Meter der Herren musste der deutsche Meister Nico Ihle in 35,82 Sekunden mit Platz 16 zufrieden sein. Den Sieg sicherte sich der US-Amerikaner Tucker Fredricks in 35,26 Sekunden.

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