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Rodeln: Bruno Banani aus Tonga

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Der Rodel-Messias aus Tonga heißt Bruno Banani

29.12.2010, 15:14 Uhr | t-online.de, t-online.de

Rodeln: Bruno Banani aus Tonga. Bruno Banani kommt nicht immer formvollendet an. (Foto: imago)

Seltener Anblick: Bruno Banani kommt immer besser an. (Foto: imago)

Der Rennrodler Bruno Banani aus Tonga: Das klingt wie der Titel eines Kinderbuches oder eines modernen Animationsfilms. Aber in Wahrheit hat der Inselstaat mit dem einzigen Wintersport-Athleten des Landes Großes vor. Und das, obwohl Wintersport für den Mann mit der Herren-Unterwäsche im Namen genau betrachtet Sommersport sein müsste, denn in seiner Heimat im Südpazifik sind die Monate von Dezember bis April die wärmsten des Jahres. (Klicken Sie sich auch durch die Foto-Show Legendäre Exoten des Wintersports)

Tonga ist zwar regelmäßiger WM-Teilnehmer im Rugby, doch von Schlittschuhen und weißer Weihnacht so weit weg wie, nun ja, vom Rennrodeln. Auf dem Weg zum Wintersport-Olymp musste der Informatikstudent Banani deshalb erst einmal ein mehrwöchiges Trainingslager in der klirrenden Kälte des Erzgebirges besuchen.

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"Wir sind unglaublich stolz auf Bruno"

Dort zeigte sich: Bruno Banani ist ein Rodel-Talent. Tonga wurde vom Internationalen Rennrodelverband als Mitglied aufgenommen, und kurz darauf, im Dezember 2009, gab Banani sein Weltcup-Debüt in Calgary. Wenn er nun für das Weltcup-Rennen dorthin zurückkehrt, kann er auf ein aufregendes Jahr zurückblicken.

Von Pilolevu Tuita, der Schwester des Königs von Tonga, George Tupou V., zum tongaischen Rodel-Messias auserkoren, verschaffte sich der 23-Jährige durch gute Leistungen Respekt in der kalten Wintersport-Welt, auch wenn er meist auf den hinteren Plätzen landete. "Wir sind unglaublich stolz auf Bruno", sagte eine Sprecherin des tongaischen Königshauses.

Lernen von den Stars

Momentan trainiert Bruno Banani mit den ganz Großen der Rodel-Szene. Im Rahmen eines Patenschafts-Programms mit dem deutschen Team kann er sich mit Olympiasieger Felix Loch und Weltmeister David Möller auf die anstehenden Weltcup-Rennen vorbereiten.

Erfolgreich ist er bereits abseits des Eiskanals: Sein Exotenstatus brachte ihm einen Sponsorenvertrag mit einem Chemnitzer Unterwäsche-Unternehmen ein. Der Bezug war denkbar einfach: Der Schlüpferhersteller trägt den gleichen Namen wie der Rennrodler.

Durch Leistung und nicht durch Komik glänzen

Die Qualifikation für die Winterspiele in Vancouver hatte der Tonganer noch verpasst. Aber 2014 in Sotschi soll alles anders werden: Er will dabei sein, um durch Leistungen zu glänzen und nicht durch unfreiwillige Komik wie das jamaikanische Bob-Team 1988. Der Rennrodler Bruno Banani aus Tonga in Sotschi: Das sind schlechte Aussichten auf eine Fortsetzung von "Cool Runnings".

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