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Nächster Rodel-Sieg für Tatjana Hüfner

13.12.2010, 11:12 Uhr | dpa , dpa

. Tatjana Hüfner gewinnt auch den Rodel-Weltcup in Calgary. (Foto: dpa)

Tatjana Hüfner gewinnt auch den Rodel-Weltcup in Calgary. (Foto: dpa)

Sieben Wochen vor der WM eilt Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner weiter von Sieg zu Sieg. Die 27-Jährige war auch im kanadischen Calgary nicht zu schlagen und feierte im dritten Weltcup-Rennen des Winters ihren dritten Erfolg. Hinter Hüfner, die mit Bestzeiten in beiden Läufen einen erneut souveränen Sieg einfuhr, sicherte sich Anke Wischnewski den zweiten Platz. Dritte wurde Weltmeisterin Erin Hamlin (USA).

Wie schon bei den beiden ersten Weltcup-Stationen nutzte Hüfner auch im Eiskanal von Calgary ihre beiden Läufe zu einer Demonstration ihrer Stärke. Im ersten Durchgang fuhr sie eine deutliche Bestzeit heraus. Im zweiten Lauf legte die Olympiasiegerin sogar noch einmal nach und feierte am Ende einen ungefährdeten Erfolg. Allein Wischnewski als Zweite konnte halbwegs mithalten, die Dritte Hamlin hatte bereits fast drei Zehntelsekunden Rückstand auf die Siegerin. Die Olympia-Dritte Natalie Geisenberger musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Nachwuchshoffnung Carina Schwab belegte den neunten Platz.

Zeller Neunte in Davos

Marit Björgen ist derzeit nicht zu schlagen. Die dreimalige Olympiasiegerin aus Norwegen gewann im schweizerischen Davos den Langlauf-Weltcup über 10 Kilometer in der klassischen Technik und sicherte sich damit ihren fünften Saisonsieg. In 29:31,6 Minuten verwies sie die Polin Justyna Kowalczyk mit 29,3 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde die Norwegerin Therese Johaug. Beste Deutsche war Katrin Zeller, die mit 1:52,5 Minuten Rückstand Neunte wurde. Stefanie Böhler belegte Platz 14, Nicole Fessel wurde 16. Evi Sachenbacher-Stehle kam als 21. ins Ziel.

Deutsche Langlauf-Männer blamabel

Die deutschen Männer hingegen enttäuschten komplett. Beim Sieg des Kasachen Alexei Poltaranin über 15km klassisch war ausgerechnet Freistil-Spezialist Tom Reichelt als 37. der beste deutsche Starter. Tobias Angerer lief lediglich auf Platz 50. Hinter Poltaranin wurde der Russe Alexander Legkow mit nur 0,9 Sekunden Rückstand Zweiter, Platz drei sicherte sich Vizeweltmeister Lukas Bauer aus Tschechien mit einem Rückstand von vier Sekunden.

Eisschnelllauf: Wieder Niederlage für angeschlagene Wolf

Jenny Wolf musste im Eisschnelllauf-Weltcup erneut eine Niederlage einstecken. Durch Rückenprobleme gehandicapt wurde sie im japanischen Obihiro Dritte über 500 Meter. Schnellste war in 38,18 Sekunden erneut Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea vor der Chinesin Yu Ling (38,21). Wolf lief 38,25 Sekunden und bleibt damit in der Weltcup-Wertung vorn. Judith Hesse kam über 500 und 1000 Meter jeweils auf Rang sechs, Gabriele Hirschbichler wurde Siebte über 1000 Meter. Es gewann Heather Richardson aus den USA.

Davis siegt über 1000 Meter

Bei den Herren gewann Olympiasieger Shani Davis aus den USA das erste 1000-Meter-Rennen des Wochenendes. Er siegte in 1:09,56 Minuten vor dem Weltcup-Führenden Lee Kyou-Hyuk (1:09,80) aus Südkorea und dem Kanadier Denny Morrison (1:10,39). Bester Deutscher war Nico Ihle als Zehnter in 1:10,69 Minuten. Samuel Schwarz (1:10,98) kam auf Rang 13. Über 500 Meter belegte Ihle Rang elf, den Sieg holte sich der Südkoreaner Lee Kang-Seok.

Bob: Machata Dritter in Park City - Frauen abgesagt

Manuel Machata freute sich über seinen dritten Podestplatz, Teamkollege Karl Angerer war stocksauer über seine nachträgliche Disqualifikation im Zweierbob-Weltcup. Machata zog in Park City nach einer Jury- Entscheidung noch an seinem Teamkollegen Angerer vorbei, weil dieser laut Weltverband FIBT mit einem falsch gemeldeten Anschieber unterwegs war. So war vom deutschen Trainerteam Christian Friedrich als Bremser gemeldet worden, im Gefährt saß allerdings Gregor Bermbach.

"Das ist der größte Witz, der überhaupt passieren kann, einfach eine bodenlose Frechheit", sagte Angerer nach seiner Disqualifikation, nachdem er zuvor schon als Dritter geehrt worden war. So kletterte Machata nach Platz sieben im ersten Lauf erst auf Rang vier und dann auf das Podium. Er musste nur dem siegreichen Russen Alexander Subkow sowie dem Italiener Simone Bertazzo den Vortritt lassen. Mit Andreas Bredau an der Bremse hatte Machata nach zwei Läufen 34 Hundertstel Sekunden Rückstand auf Subkow. Das Duo Maximilian Arndt/Alexander Rödiger kam nach der endgültigen Wertung auf Rang vier.

Das Frauen-Rennen wurde nach wenigen Starterinnen wegen zu starken Schneefalls und Wind abgebrochen. Pech hatte damit Cathleen Martini, die zu diesem Zeitpunkt in Führung lag. Der Wettbewerb soll im Rahmen des kommenden Weltcups in Lake Placid nachgeholt werden.

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