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Ice Cross Downhill-WM: Niefnecker will den Titel verteidigen

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Ice Cross Downhill-WM: Niefnecker will den Titel verteidigen

18.01.2011, 09:33 Uhr | t-online.de, t-online.de

Ice Cross Downhill-WM: Niefnecker will den Titel verteidigen. Beim Ice Cross Downhill gibt es Spektakuläres zu bestaunen. (Foto: imago)

Beim Ice Cross Downhill gibt es Spektakuläres zu bestaunen. (Foto: imago)

Zum zweiten Mal findet am Samstag im Münchner Olympiapark ein Rennen der Ice-Cross-Downhill-WM "Red Bull Crashed Ice" statt. Dabei stürzen sich die besten Athleten auf Schlittschuhen und mit Schutzmontur einen mit Wellen, Sprüngen und Hindernissen gespickten rund 400 Meter langen und fünf Meter breiten Eis-Parcours hinunter. Immer vier Athleten fahren gleichzeitig gegeneinander

Aktueller Weltmeister ist der Deutsche Martin Niefnecker, der erneut zu den Favoriten zählt. "Der kleinste Fehler wird bestraft. Ich habe einen Einsatzplan ausgearbeitet, werde mich im Eiskanal und auf einer Ice-Cross-Downhill-Trainingsstrecke vorbereiten”, sagte er im Vorfeld. Noch gibt es Tickets für die Veranstaltung (hier geht's zum Ticket-Verkauf). Wer nicht live dabei sein kann, kann das Spektakel im TV verfolgen (ab 18.45 Uhr live bei kabel eins).

Red Bull Crashed Ice 
Heißer Kampf auf Kufen

Martin Niefnecker ist der erste Weltmeister in der Geschichte des Ice Cross Downhill. Video

Die Sportart wächst und wächst

Die Sportart erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ein offizieller Weltmeistertitel wurde erstmals 2010 vergeben. Auch die Ausrüstung spezialisiert sich immer mehr. "Inzwischen gibt es Kufen, die extra für diesen Sport hergestellt werden. Bald wird es auch eine eigene Schutzausrüstung geben, die perfekt zu Red Bull Crashed Ice passt", sagte Sportdirektor Christian Papillon.

Felder: "Sportlich enorm herausfordernd und extrem spektakulär"

Geboren wurde die Sportart im Jahr 2000 in Stockholm. Damals behalf man sich noch mit Eis vom städtischen Fischmarkt, das entsprechend gerochen hat. Eishockeyspieler und Skater waren die ersten Athleten. "Sportlich enorm herausfordernd und extrem spektakulär zum Zuschauen – Red Bull Crashed Ice ist selbst für die besten Sportler ein Nervenkitzel!“, sagte der Schwede Jasper Felder, der sieben von bisher 16 Wettbewerben gewinnen konnte.

Sport 
Unglaublicher Sprung

Todessprung mit Schneemobil. Levi LaVallee überspringt eine Kluft von 110 Metern. Video

Der Parcours ist anspruchsvoll

Die Strecke beim Red Bull Crashed Ice 2011 führt von einem 15 Meter hohen Gerüstturm nahe der Osttribüne des Olympiastadions über den Coubertinplatz und Olympiasee bis ins Theatron. 353 Meter blankes Eis, 35 Meter Höhenunterschied zwischen Start und Ziel sowie Höchstgeschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern sind die Herausforderungen, denen die Athleten dort ins Auge sehen.

Nachdem die Sportler sich die steile Startrampe hinuntergestürzt haben, erreichen sie nach der ersten Steilkurve und einem Sprung auf einer Brücke die spektakuläre MINI-Kurve. An dieser 180-Grad-Haarnadelkurve müssen die Athleten auf beinahe Tempo null abbremsen und danach neu beschleunigen – ein kräftezehrender Moment. Dann folgt eine weitere Brücke mit einem Steep Drop hinunter zum Olympiasee. Das Ziel liegt nach einer langen Gerade mit einem Uphill-Abschnitt direkt vor dem Theatron.

Jasper Felder ist ein Profi der ersten Stunde

Neben Niefnecker gehört der Kanadier Kyle Croxall zu den Favoriten. Der Feuerwehrmann wurde 2010 Zweiter in der Gesamtwertung. Der 22-Jährige möchte in seiner Heimat beim Finale in Quebec den Titel feiern. Ein weiterer Kanadier könnte ihm aber in die Suppe spucken. Gabriel Andre hat als Eishockey-Spieler bereits die australische Meisterschaft gewonnen und ist ein harter Konkurrent. "Ich arbeite hart und gebe nie auf!", sagte der 29-Jährige.

Da die Sportart noch so jung ist, macht auch ein echter Pionier mit. Der Schwede Jasper Felder ist der Gewinner des ersten Red-Bull-Crashed-Ice-Events überhaupt. Mit seinem Talent, seiner Furchtlosigkeit und seiner Geschicklichkeit auf zwei Kufen wird der 40-Jährige diese Saison im Kampf um den Weltmeistertitel ein gewichtiges Wort mitreden. Aber auch Kim Müller müssen die Favoriten auf der Rechnung haben. 2010 belegte der Schweizer in München den dritten Platz.

Das Finale steigt im kanadischen Quebec

Nur drei Wochen nach dem Saisonauftakt in München wird die Weltmeisterschaft am 5. Februar im niederländischen Valkenburg Halt machen. Bereits am 26. Februar steigt dann das dritte Event im Herzen der russischen Hauptstadt Moskau, wo eiskalte Temperaturen und eine kochende Stimmung garantiert sind. Das große Finale findet wieder in der historischen Altstadt von Quebec statt, wo im letzten Jahr 120.000 Zuschauer dem Event beiwohnten.

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