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Tour de Ski: Teichmann stark, Damen enttäuschen

01.01.2011, 14:57 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Tour de Ski: Teichmann stark, Damen enttäuschen. Axel Teichmann bei der Tour de Ski 2011 (Foto: dpa)

Axel Teichmann bei der Tour de Ski 2011 (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Bei der Tour de Ski hat Dario Cologna am zweiten Tag die Führung übernommen. Der Langläufer aus der Schweiz setzte sich am Neujahrstag in Oberhof über 15 Kilometer im klassischen Stil in 40:28,6 Minuten durch. Zweiter ist Devon Kershaw aus Kanada vor dem Russen Alexander Legkow. Als bester Deutscher liegt Axel Teichmann auf Rang zehn. Tobias Angerer musste zur Hälfte des Rennens aufgeben.

Die deutschen Langlauf-Damen fanden nicht in die Erfolgsspur. Die Schützlinge von Bundestrainer Jochen Behle sahen über 10 Kilometer in der klassischen Technik nur die Ski-Enden der Konkurrenz. Bei dem Rennen mit Handicap-Start war Katrin Zeller als 30. beste DSV-Läuferin. Mit ihrem zweiten Sieg in Oberhof untermauerte die Polin Justyna Kowalczyk ihre Extraklasse und ist auf dem besten Weg, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen.

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Großer Abstand zur Spitze

"Ich bin schon etwas enttäuscht. Vor allem die Abstände sind gravierend. Da hatte ich gedacht, wir wären näher dran", sagte Behle. Zeller kam mit einem Rückstand von 1:52 Minuten auf die Siegerin als 30. ins Ziel. Steffi Böhler, als 13. ins Rennen gegangen, belegte Platz 31. Die Prolog-Siebte Denise Herrmann kam nur auf Rang 38.

"Ich bin gleich in der ersten Abfahrt gestürzt. Da war das Tempo weg und ich kam nicht mehr in den Rhythmus", sagte Herrmann. Zeller war trotz des 30. Platzes nicht traurig. "Ich brauche immer ein paar Rennen, um in Schwung zu kommen. Es wird hoffentlich von Tag zu Tag besser", sagte die Allgäuerin. Nach der krankheitsbedingten Abreise von Evi Sachenbacher-Stehle ruhen auf ihr die größten Hoffnungen des dezimierten Damen-Teams.

Dopingverdacht: Schutzsperren vor Tour-Start

Vor Tour-Start erhielt das Thema Doping neue Nahrung: Vizeweltmeister Maxim Wylegschanin und drei weitere Langläufer wurden von der Tour de Ski ausgeschlossen, da bei allen vier Sportlern zu hohe Blutwerte festgestellt wurden. Wylegschanin, WM-Zweiter über 50 Kilometer und im Gesamtweltcup aktuell auf Platz vier, war der Start wegen zu hoher Hämoglobinwerte verweigert worden. Dasselbe Schicksal ereilte den Slowaken Martin Bajcicak sowie die beiden Esten Kein Einaste und Algo Karp. Sie wurden mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt. "Bei drei der Athleten haben wir schon in der Vergangenheit erhöhte Werte festgestellt. Wenn es dafür genetische Gründe gibt, kann man das eintragen lassen. Das ist bei diesen drei aber nicht der Fall", sagte FIS-Renndirektor Jürg Capol.

Die vier Fälle sorgen bei den Athleten für Spekulationen. "Wenn so etwas passiert, macht man sich immer seine Gedanken. Mehr sage ich dazu nicht. Das könnte sonst hässlich werden", sagte Doppel-Olympiasieger Petter Northug. Der Norweger hatte kurz vor Weihnachten in La Clusaz überraschend den Schlussspurt gegen Wylegschanin verloren. Für den Russen war es nach sechs Jahren im Weltcup der erste Sieg. Behle reagierte dagegen gelassen auf die Entwicklungen: "Ich sehe das nicht als Sperre, sondern als Schutz für die Athleten. Man muss erstmal abwarten, was die Untersuchungen ergeben."

Das Protein Hämoglobin ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Zu hohe Werte können auf Höhentraining, aber auch auf Doping schließen lassen. Der zulässige Grenzwert liegt bei Männern bei 17,0 Gramm pro 100 Milliliter Blut. Ein Überschreiten ist keine Seltenheit: Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin hatte eine Schutzsperre gegen Sachenbacher-Stehle für Schlagzeilen gesorgt. Die zweimalige Olympiasiegerin durfte nach langem Hickhack schließlich starten und holte mit der Staffel Silber.

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