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Deutsche Rodler fahren mit der Konkurrenz Schlitten

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Deutsche Rodler fahren mit der Konkurrenz Schlitten

17.01.2011, 11:28 Uhr | dpa, dpa

Deutsche Rodler fahren mit der Konkurrenz Schlitten. Felix Loch siegt beim Rodel-Weltcup in Oberhof. (Foto: dpa)

Felix Loch siegt beim Rodel-Weltcup in Oberhof. (Foto: dpa)

Angeführt von Olympiasieger Felix Loch haben die deutschen Rodel-Männer zwei Wochen vor der WM beim Heim-Weltcup in Oberhof geglänzt. Hinter dem 21-Jährigen, der an der Stätte seines ersten WM-Triumphes seinen zweiten Saisonsieg herausfuhr, machten Andi Langenhan, David Möller und Jan Eichhorn den ersten Vierfacherfolg der deutschen Männer seit der WM 2008 an gleicher Stätte perfekt. Hinter dem deutschen Quartett blieb dem italienischen Ausnahmefahrer Armin Zöggeler nach zuletzt vier Siegen in Serie nur der fünfte Platz.

Einen Erfolg feierten auch die deutschen Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt. Der Bayern-Express fing im zweiten Lauf die zuvor führenden Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber noch ab. Für Wendl/Arlt war es bereits der siebte Weltcup-Erfolg. Dank ihres vierten Saisonsieges haben sie ihre Führung in der Weltcup-Gesamtwertung ausgebaut. Ihren ersten Podestplatz mit Rang drei konnten die WM-Starter Toni Eggert und Sascha Benecken verbuchen. Einen glänzenden Weltcup-Einstand feierte das junge Nachwuchs-Doppel Daniel Rothamel/Chris Rohmeiß mit Platz vier.

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Machata verliert Weltcup-Führung

Die deutschen Bobpiloten haben erstmals in diesem Winter einen Podestplatz verpasst. Beim Zweierbob-Weltcup in Innsbruck/Igls musste sich der Olympia-Zweite Thomas Florschütz bei seinem Saison-Debüt mit Anschieber Kevin Kuske den vierten Rang mit dem zeitgleichen Duo Manuel Machata/Andreas Bredau teilen. Der im Weltcup bislang führende Machata verlor dadurch seine Gesamtführung an den Russen Alexander Subkow. Der Sieg ging an den Schweizer Beat Hefti vor Subkow und dem Italiener Simone Bertazzo. Karl Angerer landete mit Alexander Mann auf Rang acht.

Wenzl verpasst knapp das Finale

Ein Lebenszeichen gaben die deutschen Sprinter beim Langlauf-Weltcup im tschechischen Liberec von sich: Nach einer Vielzahl von Enttäuschungen kamen sie besser zurecht. Josef Wenzl erreichte als bester DSV-Starter sogar das Halbfinale und schied dort unglücklich als Fünfter aus. Am Ende stand Platz zehn zu Buche. "Das Team hat sich deutlich verbessert. Ich kann mich nicht erinnern, wann zuletzt drei Männer unter den Top 20 waren", sagte Bundestrainer Jochen Behle, der sich auch mit Sebastian Eisenlauer (15.) und Daniel Heun (18.) zufrieden zeigte.

Eine Überraschung gab es bei den Damen: Norwegens Seriensiegerin Marit Björgen, die nicht an der Tour de Ski teilgenommen hatte, musste bereits im Halbfinale die Segel streichen. Den Sieg holte sich Kikkan Randall aus den USA. Bei den Männern war Favorit Ola Vigen Hattestad aus Norwegen nicht zu schlagen.

Deutsche Skeletonis verpassen die Podestplätze

Die deutschen Skeleton-Männer sind beim ersten Weltcup im neuen Jahr hingegen am Podest vorbeigefahren. Frank Rommel wurde in Innsbruck/Igls als bester Deutscher Fünfter. Mit einer Gesamtfahrzeit von 1:47,15 Minuten hatte er nach zwei Läufen 1,20 Sekunden Rückstand auf den lettischen Sieger Martins Dukurs. Zweiter wurde Sergej Schudinow aus Russland vor Landsmann Alexander Tretjakow. Sandro Stielicke belegte Rang sieben, Michi Halilovic landete auf Rang zehn.

Der Olympiasieger holt sich die Weltcup-Führung zurück

Den Weltcup der Nordischen Kombinierer in Seefeld gewann Olympiasieger Jason Lamy Chappuis. Der Franzose ließ der Konkurrenz nach dem Springen und 10-Kilometer-Langlauf keine Chance und übernahm damit wieder die Führung in der Gesamtwertung. Auf Rang zwei landete mit einem Rückstand von 29,3 Sekunden der Norweger Magnus Moan. Dritter wurde sein Landsmann Mikko Kokslien. Die beste deutsche Platzierung erzielte Björn Kircheisen als Neunter.

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