Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Bob: Kiriasis holt ihren fünften EM-Titel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bob  

Kiriasis holt ihren fünften EM-Titel

24.01.2011, 15:20 Uhr | dpa, dpa

Die Siegesserie der deutschen Bobpilotinnen bei Europameisterschaften hält an: Lokalmatadorin Sandra Kiriasis holte in Winterberg ihren bereits fünften EM-Titel seit der ersten Austragung 2004 und entthronte Titelverteidigerin Cathleen Martini, die bisher drei Siege verbuchen konnte.

Kiriasis legte mit Anschieberin Berit Wiacker den Grundstein für den Erfolg im ersten Durchgang, als sie der Konkurrenz trotz unruhiger Fahrt über zwei Zehntelsekunden abnahm. Im Finallauf ließ sie nichts mehr anbrennen und verwies in der Bahnrekordzeit von 57,40 Sekunden ihre ehemalige Anschieberin Anja Schneiderheinze-Stöckel mit 49/100 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. EM-Dritte wurden als Gesamt-Vierte die Niederländerinnen Esme Kamphuis/Judith Vis, Weltcup-Dritte die Amerikanerinnen Shauna Rohbock/Valerie Fleming.

Schwerer Sturz überschattet das Rennen

"Der erste Lauf war echt beschissen, der zweite Lauf war so wie man sich einen Durchgang wünscht, mit Bahnrekord", sagte Kiriasis. Zugleich feierte sie ihren vierten Saisonsieg im parallel ausgetragenen Weltcup-Rennen und baute somit ihre Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus.

Überschattet wurde das Rennen vom schweren Sturz der Brasilianerin Fabiana Santos im ersten Lauf. Die Debütantin drehte sich vor der Zielkurve im Labyrinth zwischen den Kurven elf und dreizehn mit ihrem Zweierbob auf den Rücken und verlor bei der Bandenberührung ihren Helm. Nach erster Diagnose kam sie mit Prellungen und Abschürfungen im Kopf- und Nackenbereich noch relativ glimpflich davon. (Die schlimmsten Stürze im Wintersport)

Martini fühlt sich "ein wenig lustlos"

Bei ihrem ersten Titelkampf als Pilotin präsentierte sich Schneiderheinze-Stöckel bärenstark mit Anschieberin Christin Senkel, nachdem beide in der Vorwoche mit Platz zwei in Innsbruck/Igls ihren ersten Podestplatz im Weltcup geholt hatten. "Ich habe erneut die Chance genutzt und bin überglücklich", sagte die Athletin des BSC Winterberg. Nun peilt sie die Heim-WM im Februar in Königssee an.

Unzufrieden und unglücklich fühlte sich die mit einer Kapselverletzung am Fuß gehandicapt ins Rennen gegangene Cathleen Martini. "Momentan fehlt mir ein wenig der Spaß, ich fühle mich ein wenig lustlos. Ich dachte, mit Romy Logsch kommt irgendwie der Spaß zurück. Mit der Verletzung kam der Stress und dies bleibt im Kopf drin. Das sind alles Dinge, die ein wenig hemmen. Ich hoffe, die Lockerheit kommt schnell zurück", sagte Martini, die als Gesamt-Fünfte auf EM-Rang vier landete.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal