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Rodeln: Dreifach-Erfolg der deutschen Rodlerinnen

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Dreifach-Erfolg der deutschen Rodlerinnen

24.01.2011, 15:53 Uhr | dpa, sid, t-online, sid, t-online.de, dpa

Rodeln: Dreifach-Erfolg der deutschen Rodlerinnen. Natalie Geisenberger im Eiskanal von Altenberg (Foto: dpa)

Natalie Geisenberger im Eiskanal von Altenberg (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Rodlerin Tatjana Hüfner hat einmal mehr ihre Ausnahmeklasse unter Beweis gestellt. Nach schwächerem ersten Lauf fing die 27-Jährige beim Heim-Weltcup in Altenberg noch ihre Teamkollegin Natalie Geisenberger ab und machte mit Bahnrekord ihren sechsten Saisonsieg perfekt. Damit hat Hüfner den vierten Weltcup-Gesamtsieg in Serie dicht vor Augen. Hinter Hüfner und Geisenberger komplettierte Anke Wischnewski als Dritte den Dreifacherfolg der deutschen Rodel-Frauen.

Hüfner konnte zunächst nicht wie gewohnt glänzen. Im ersten Durchgang leistete sie sich am Start einen Patzer und verlor wertvolle Zeit. Doch im entscheidenden Durchgang riss sich die Ausnahmefahrerin zusammen und verwies Geisenberger noch mit Bahnrekord auf den zweiten Platz. "Ich bin glücklich, dass ich den Spieß noch umdrehen konnte", sagte Hüfner. Ihre Vereinskollegin Wischnewski hatte als Dritte bereits deutlichen Rückstand auf die beiden dominierenden Fahrerinnen des WM-Winters. Nachwuchsfahrerin Carina Schwab fuhr auf den achten Rang.

Doppelsitzer der Herren geschlagen

Dagegen haben Andreas und Wolfgang Linger den Sieg-Hattrick von Tobias Wendl/Tobias Arlt im Weltcup der Rodel-Doppelsitzer verhindert. Das Duo aus Österreich fuhr in Altenberg in beiden Läufen Bahnrekord und setzte sich mit dem großen Vorsprung von 0,276 Sekunden vor Wendl/Arlt durch. Toni Eggert/Sascha Benecken belegten 0,438 Sekunden hinter den Tagessiegern Platz drei. Im Gesamtweltcup bauten die viermaligen Saisonsieger Wendl/Arlt ihren Vorsprung auf die Italiener Christian Oberstolz/Patrick Gruber auf 80 Punkte aus. Oberstolz/Gruber belegten in Altenberg nur Platz fünf.

Zweierbob: Silber für Florschütz

Thomas Florschütz hat seinen ersten EM-Titel im Zweierbob nur knapp verpasst. Zusammen mit seinem neuen Anschieber Kevin Kuske wurde er in Winterberg Zweiter. Den Titel holte sich mit einem Vorsprung von 14 Hundertstel Sekunden der Russe Alexander Subkow mit Anschieber Alexej Woewoda. Für Subkow war es der dritte EM-Erfolg. Auf Rang drei fuhr Karl Angerer mit Alexander Mann vor dem Schweizer Titelverteidiger Beat Hefti mit Anschieber Thomas Lamparter. Manuel Machata und Andreas Bredau landeten auf Rang fünf.

Nordische Kombination: Herbe Schlappe für DSV-Athleten

Die deutschen Kombinierer haben im vorletzten Wettkampf vor den Weltmeisterschaften in Oslo eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Im französischen Chaux-Neuve war Tino Edelmann als 13. noch bester DSV-Athlet. Er hatte einen Rückstand von 48,5 Sekunden auf den Österreicher David Kreiner, der überraschend das beste Finish hatte und in 21:59,2 Minuten gewann. Mit einem Rückstand von 0,6 und 1,5 Sekunden folgten der Norweger Mikko Kokslien und Olympiasieger Felix Gottwald aus Österreich. Johannes Rydzek wurde 19., Eric Frenzel 25. Björn Kircheisen belegte Rang 33.

Eisschnelllauf: Wolf bei Sprint-WM-Halbzeit auf Rang zwei

Drei Jahre nach ihrem WM-Titel darf Eisschnellläuferin Jenny Wolf auf eine weitere Medaille bei der Sprint-Weltmeisterschaft hoffen. Die Berlinerin liegt nach dem ersten Tag im niederländischen Heerenveen auf Platz zwei. Nach ihrem 500-Meter-Sieg wurde Wolf über die schwächeren 1000 Meter gute Fünfte in 1:17,37 Minuten. Olympiasiegerin Christine Nesbitt aus Kanada gewann klar in 1:15,01 Minuten und führt insgesamt vor Wolf und der Niederländerin Annette Gerritsen. Judith Hesse war nach zwei von vier Strecken Elfte, Gabriele Hirschbichler lag auf Rang 21.

Skilanglauf: Böhler beste Deutsche

Marit Björgen ist im Skilanglauf-Weltcup kaum zu bezwingen. Die Norwegerin fuhr im estnischen Otepää über 10 Kilometer in der klassischen Technik zum Sieg. Nach 27:02,1 Minuten verwies sie die polnische Weltcup-Führende Justyna Kowalczyk mit 32 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritte wurde die Norwegerin Therese Johaug mit 41,6 Sekunden Rückstand. Die deutschen Damen kamen bei ihrem Comeback eher schlecht zurecht. Steffi Böhler belegte Rang 16, Katrin Zeller wurde 19. Völlig daneben ging das Rennen für Evi Sachenbacher-Stehle, die 37. wurde und dabei über drei Minuten Rückstand hatte.

Skilanglauf: Guter Einstand für Teichmann

Bei den Herren hat Jens Filbrich für die beste deutsche Leistung gesorgt. Im 15-Kilometer-Klassik-Rennen kam er mit einem Rückstand von 48,1 Sekunden auf den Sieger Eldar Rönning aus Norwegen auf Platz neun. Rönning benötigte 37:27,2 Minuten und verwies den Schweden Daniel Rickardsson mit 15,1 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritter wurde der Russe Maxim Wylegschanin mit 17,6 Sekunden Rückstand. Einen guten Einstand nach mehrwöchiger Pause gab es für Axel Teichmann, der 14. wurde, und für Tobias Angerer. Er kam als 16. ins Ziel.

Skeleton-EM: Silber für Huber

Die britische Skeleton-Pilotin Shelley Rudman hat in Winterberg ihren zweiten EM-Titel nach 2009 gewonnen. Die Olympia-Sechste von Vancouver fuhr in beiden Läufen Bestzeit und verwies Titelverteidigerin Anja Huber aus Berchtesgaden mit 22 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Damit ist auch die Siegesserie der deutschen Skeleton-Frauen im parallel ausgetragenen Weltcup gerissen.

Die Olympia-Sechste von Vancouver fuhr in beiden Läufen Bestzeit und verwies Titelverteidigerin Anja Huber aus Berchtesgaden mit 22 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Damit ist auch die Siegesserie der deutschen Skeleton-Frauen im parallel ausgetragenen Weltcup gerissen. EM-Dritte wurde die Britin Amy Williams. Marion Thees musste sich mit EM-Rang vier zufriedengeben; Lokalmatadorin Katharina Heinz wurde Achte.

Keine Medaillen für Snowboarder

Die deutschen Snowboarder haben bei der WM in Spanien auch im Parallel-Slalom die Medaillenränge verpasst. Wie bereits bei ihrem vierten Platz im Parallel-Riesenslalom erzielte Amelie Kober als Sechste das beste Ergebnis. Im Viertelfinale scheiterte die 23-Jährige, die im September ihren Sohn zur Welt gebracht hatte, an der Österreicherin Heidi Neururer. Den Titel sicherte sich Hilde-Katrine Engeli. Anke Karstens wurde Zwölfte, Selina Jörg (19.) und Isabella Laböck (28.) verfehlten das Achtelfinale. Auch Patrick Bussler (19.) schied enttäuschend in der ersten K.-o.-Runde aus. Es gewann Benjamin Karl aus Österreich.

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