Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Wintersport >

Rodeln: Felix Loch ist beim Heim-Weltcup in Altenberg nicht zu schlagen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Felix Loch ist beim Heim-Weltcup nicht zu schlagen

24.01.2011, 15:53 Uhr | dpa, sid, t-online, sid, t-online.de, dpa

Rodeln: Felix Loch ist beim Heim-Weltcup in Altenberg nicht zu schlagen. Felix Loch jubelt in Altenberg (Foto: ap)

Felix Loch jubelt in Altenberg (Foto: ap) (Quelle: AP/dpa)

Dritter Weltcup-Sieg in dieser Saison für Rodel-Olympiasieger Felix Loch: Der 21-Jährige war beim Heim-Weltcup in Altenberg nicht zu schlagen und untermauerte mit einem überlegenen Erfolg seine Ansprüche auf den dritten WM-Titel in Serie. Hinter Loch fuhr dessen Hauptkonkurrent bei der WM am kommenden Wochenende, der Italiener Armin Zöggeler, auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Russe Albert Demtschenko.

Jan Eichhorn als Vierter, Nachwuchsfahrer Ralf Palik als Sechster und David Möller als Siebter komplettierten den starken Auftritt der deutschen Rodel-Männer.

In der Team-Staffel gewannen die deutschen Rodler vorzeitig den Gesamtweltcup. Tatjana Hüfner und Loch sowie der Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt feierten im fünften Saisonrennen den fünften Sieg und sind damit vor dem Finale im lettischen Sigulda nicht mehr einzuholen. Deutschland siegte überlegen vor den Teams aus Russland und Österreich. Alles andere als ein deutscher Erfolg bei den Weltmeisterschaften im italienischen Cesana dürfte in diesem Wettbewerb eine Überraschung sein.

Bob-EM: Machata holt erstmals Gold

Manuel Machata ist erstmals in seiner Karriere Europameister im Viererbob. Der 26-Jährige siegte in Winterberg mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden vor Teamkollege Thomas Florschütz, der sich mit dem zeitgleichen Russen Alexander Subkow Silber teilte. Machata hatte nach dem ersten Durchgang nur Platz drei belegt, aber mit einer furiosen zweiten Fahrt Subkow und den Führenden Florschütz noch verdrängt. Florschütz hatte am Samstag bereits Silber im Zweierbob hinter Subkow gewonnen. Der 32-Jährige war erst in diesem Jahr in den Weltcup eingestiegen, nachdem ihn ein Bandscheibenvorfall in der ersten Hälfte des Winters außer Gefecht gesetzt hatte.

Kombination: Edelmann rettet deutsche Bilanz

Tino Edelmann hat bei der WM-Generalprobe in Chaux-Neuve die Bilanz der deutschen Kombinierer gerettet. Der Vizeweltmeister belegte im letzten Rennen vor dem Saisonhöhepunkt in Oslo Platz fünf und tilgte damit die Schmach vom Samstag, als erstmals in diesem Winter kein Deutscher unter die besten Zehn gelaufen war. Die Siege sicherten sich der Österreicher David Kreiner und Lokalmatador Jason Lamy Chappuis. Eric Frenzel komplettierte als Zehnter das gute deutsche Resultat, wobei durchaus mehr möglich gewesen wäre. Zum wiederholten Mal hatten Edelmann und Co. an der Schanze geschwächelt. Auf der umgebauten Anlage war Frenzel mit einem Sprung auf 107 Meter noch der beste Deutsche, allerdings ging der 22-Jährige mit einem Handicap von einer Minute auf den führenden Olympiasieger Jason Lamy Chappuis in die Loipe. Edelmann war als 22. gestartet und hatte im Langlauf die größeren Reserven gegenüber Frenzel.

Langlauf-Sprint: Deutsche enttäuschen erneut

Die deutschen Langlauf-Sprinter haben beim Weltcup im estischen Otepää einmal mehr enttäuscht. Josef Wenzl erreichte bei den Männern als einziger Deutscher das Viertelfinale und schied als Vierter aus. Bei den Frauen verpassten Lucia Anger, Denise Herrmann, Hanna Kolb und Stefanie Böhler ebenfalls den Einzug in das Halbfinale. Die Siege sicherten sich derweil die Spezialisten. Der Norweger Eirik Brandsdal setzte sich im Fotofinish vor seinem Landsmann Ola Vigen Hattestad durch. Dritter wurde der Russe Nikita Kriukow.

Im Damen-Finale gewann die Olympia-Dritte Petra Majdic aus Slowenien. Majdic schlug im Finale mit 0,7 Sekunden Vorsprung die Schwedin Hanna Brodinin. Rang drei sicherte sich die Norwegerin Maiken Caspersen Falla. Überraschend kam das erneute vorzeitige Aus von Marit Björgen, die im Halbfinale knapp gescheitert war.

Wolf ohne Medaille bei Sprint-WM, Titel an Nesbitt

Eisschnellläuferin Jenny Wolf hat bei der Sprint-WM in Heerenveen eine Medaille im letzten Rennen verpasst. Die 31-Jährige lief über die zweiten 1000 Meter nur auf Rang 21 und fiel noch vom zweiten auf den achten Platz zurück. Wolf hatte in den vergangenen drei Jahren stets Edelmetall geholt. Den Titel sicherte sich erstmals 1000-Meter-Olympiasiegerin Christine Nesbitt aus Kanada, die in 1:15,39 Minuten zum Abschluss gewann. Silber und Bronze ging an die Niederländerinnen Annette Gerritsen und Margot Boer. Judith Hesse erreichte insgesamt Platz elf, Gabriele Hirschbichler belegte Rang 20.

Skeleton-EM: Keine Medaille für Deutsche

Die deutschen Skeleton-Piloten sind bei den Europameisterschaften in Winterberg ohne Medaille geblieben. Beim Sieg von Titelverteidiger Martins Dukurs aus Lettland fuhr Frank Rommel als bester Deutscher nur auf Rang fünf. Rommel hatte nach dem ersten Lauf noch auf Platz drei gelegen, wies jedoch am Ende 0,47 Sekunden Rückstand auf Dukurs auf. Der Russe Sergej Tschudinow gewann mit 0,20 Sekunden Rückstand Silber. Bronze sicherte sich sein Landsmann Alexander Tretjakow. Sandro Stielicke belegte Platz sieben, Michi Halilovic wurde Elfter.


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal