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Rodel-WM: Erstmals seit 15 Jahren keine Medaillen für Doppelsitzer

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Keine Medaillen für Rodel-Doppelsitzer

30.01.2011, 16:58 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Rodel-WM: Erstmals seit 15 Jahren keine Medaillen für Doppelsitzer. Rodel-WM: Das österreichische Duo Andreas und Wolfgang Linger gewinnt Gold im Eiskanal von Cesana. (Foto: imago)

Rodel-WM: Das österreichische Duo Andreas und Wolfgang Linger gewinnt Gold im Eiskanal von Cesana. (Foto: imago)

Keine WM-Medaille für die deutschen Doppelsitzer: Bei der Rodel-Weltmeisterschaft im italienischen Cesana landeten Ronny Pietrasik und Christian Weise als bestes deutsches Duo auf dem neunten Platz vor Toni Eggert und Sascha Benecken. Gold holten die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger vor den Lokalmatadoren Christian Oberstolz und Patrick Gruber. Bronze gewannen die Letten Andris und Juris Sics. Zuletzt hatten die erfolgsverwöhnten deutschen Doppelsitzer 1996 in Altenberg die WM-Podestplätze kollektiv verpasst.

Die als Mitfavoriten ins Rennen gestarteten Tobias Wendl und Tobias Arlt beraubten sich mit einem Sturz und Rang 18 im ersten Lauf aller Medaillenhoffnungen. Zum zweiten Durchgang traten die Weltcupführenden, die sich außer Abschürfungen keine Verletzungen zugezogen hatten, nicht mehr an.

Pannen beim Staffel-Wettbewerb: Abbruch

Anschließend wurde die Team-Staffel wegen technischer Probleme abgesagt . Nachdem sich bereits im ersten Anlauf gleich bei vier Teams - darunter auch dem deutschen - das Startertor nicht geöffnet hatte, kam es auch bei dem Neustart wenig später gleich bei der ersten Mannschaft erneut zu dem Problem. Daraufhin wurde das Rennen abgesagt. "Wir machen uns nicht lächerlich. Das Ganze ist ein technisches Problem", erteilte der Präsident des Rodel-Weltverbandes, Josef Fendt, einen weiteren Versuch eine Absage. Die Hoffnungen der Rodler auf Aufnahme ins Olympia-Programm haben damit einen herben Rückschlag erlitten.

Viererbob: Dritter Platz für Machata

Manuel Machata hat im Mekka des Bobsports in St. Moritz einen Doppelsieg verpasst. Auf der Natureisbahn belegte der 26-Jährige einen Tag nach seinem Sieg in der Zweierkonkurrenz im Viererbob mit einer Gesamtzeit von 2:09,50 Minuten den dritten Platz. Machata musste sich dem Letten Edgars Maskalans (2:09,34) und dem Schweizer Beat Hefti (2:09,36) geschlagen geben.

Machata baute allerdings seine Führung im Gesamtweltcup (Zweier- und Viererbob) auf seine schärfsten Konkurrenten Alexander Subkow und Steven Holcomb vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende im italienischen Cesena weiter aus. Subkow wurde in St. Moritz Vierter, Holcomb belegte nur Rang acht. Thomas Florschütz fiel nach Rang zwei im ersten Lauf noch auf den fünften Platz zurück, Karl Angerer wurde Sechster.

Eisschnelllauf: Friesinger ist Bahnrekord los

Olympiasiegerin Christine Nesbitt bleibt in dieser Saison im Eisschnelllauf-Weltcup unbesiegt. Nachdem die Kanadierin am Samstag zum vierten Mal die 1500 Meter gewonnen hatte, siegte sie am Sonntag in Moskau auch über die 1000 Meter in Bahnrekordzeit von 1:15,59 Minuten vor der Niederländerin Ireen Wüst (1:15,93). Nesbitt war in Krylatskoje 42 Hundertstel schneller als Anni Friesinger bei ihrem Rekordlauf am 18. Januar 2009.

Es war ihr fünfter Saisonsieg auf dieser Distanz. Im Gesamtklassement führt aber die Amerikanerin Heather Richardson, weil Nesbitt die beiden Rennen im japanischen Obihiro ausgelassen hatte. Beste deutsche Läuferin war die Berlinerin Monique Angermüller auf Rang acht (1:16,94).

Das deutsche Eisschnelllauf-Team der Frauen erreichte im Gesamt-Weltcup den zweiten Platz. Im dritten und letzten Verfolgungsrennen der Saison lief das Trio mit Stephanie Beckert, Isabell Ost und Jennifer Bay in 3:04,11 Minuten hinter Sieger Niederlande und Norwegen auf den dritten Platz. Gesamtsieger im Weltcup wurden die Niederlande mit 300 Punkten. Dahinter rangieren Deutschland und Norwegen mit je 250 Punkten. Zunächst war Norwegen wegen des besseren Ergebnisses im letzten Rennen auf Platz zwei geführt worden. Doch die ISU setzte letztendlich Deutschland auf Rang zwei, weil die DESG-Damen mit dem Sieg in Berlin das bessere Einzelergebnis aufwiesen.

Bei den Männern kam Nico Ihle über 1000 Meter auf Rang sechs und unterstrich damit seinen Aufwärtstrend. In 1:09,96 blieb er erneut unter der Schallmauer von 1:10 Minuten. Tags zuvor war Ihle als Vierter über 500 Meter nur knapp an seiner ersten internationalen Podest-Platzierung vorbeigeschrammt. Samuel Schwarz enttäuschte sechs Wochen nach seinem ersten Weltcupsieg mit Rang zwölf in einer Zeit von 1:10,36 Minuten. In Abwesenheit der besten Asiaten siegte der Niederländer Stefan Groothuis vor Denny Morrison aus Kanada und Mikael Flygind-Larsen aus Norwegen.

Das deutsche Männer-Team belegte in der Teamverfolgung den dritten Rang. Robert Lehmann, Patrick Beckert und Marco Weber liefen in 3:47,15 Minuten hinter Russland (3: 43,71) und Norwegen (3:46,68) ein.

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