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Wintersport: Kiriasis sichert sich trotz Sturzes den Gesamtweltcup

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Kiriasis gewinnt erneut den Gesamtweltcup

07.02.2011, 13:33 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Wintersport: Kiriasis sichert sich trotz Sturzes den Gesamtweltcup. Bob-Gesamtweltcupsiegerin Sandra Kiriasis in ihrem Bob in Cesenas Eisrinne. (Foto: dpa)

Bob-Gesamtweltcupsiegerin Sandra Kiriasis in ihrem Bob in Cesenas Eisrinne. (Foto: dpa) (Quelle: imago)

Zum neunten Mal nacheinander darf sich Sandra Kiriasis Gesamtweltcup-Siegerin nennen. Die Bob-Olympiasiegerin von 2006 belegte beim Saisonfinale im italienischen Cesana mit Anschieberin Stephanie Schneider den dritten Platz und holte sich überlegen den Titel. Unter dem Strich standen 1711 Punkte. Landsfrau Cathleen Martini wurde Sechste und wies mit Anschieberin Kristin Steinert in der Gesamtwertung als Zweite 1563 Punkte auf.

Der Sieg in Cesena ging in 1:54,21 Minuten an die Kanadierinnen Helen Upperton und Shelly-Ann Brown. Zweite wurden die Niederländerinnen Esme Kamphuis und Judith Vis.

Sturz ins Ziel weggesteckt

Kiriasis' Rückstand von 31 Hundertstelsekunden auf die Siegerinnen resultierte vor allem aus dem Sturz zum Ende des ersten Laufs. Eine Fehlerserie im unteren Bahnbereich führte in der Zielkurve zum Umkippen des Bobs. Kiriasis hatte Glück, dass ihr Schlitten die Lichtschranke passierte. "57,19, trotz Sturz'?", fragte Kiriasis ungläubig nach dem Blick auf die Anzeigetafel. "Das gibt's doch nicht. Hauptsache, wir sind noch in der Wertung."

Anschließend hatte sie Entwarnung gegeben: "Der Nacken macht ein bisschen zu. Der Bob hat ein paar Kratzer abbekommen, aber die hält er aus, genau wie wir. Jetzt bin ich erst recht angriffslustig."

Martini beeindruckt im Blindflug

Kiriasis war mit 124 Punkten Vorsprung auf Martini in das letzte Weltcuprennen der Saison gestartet. Und auch die Kollegin und Hauptkonkurrentin hatte Pech: Unmittelbar vor dem ersten Start sprang das Helm-Visier heraus und ließ sich nicht wieder befestigen. Ohne Visier fuhr sie nahezu blind die Olympia-Bahn hinunter. Ein starker zweiter Durchgang brachte sie aber noch auf Rang sechs.

Enttäuschter Machata äußert sich in aller Deutlichkeit

Bei den Männern steckte Newcomer Manuel Machata einen Rückschlag ein. "Das war ein beschissenes Rennen von oben bis unten, völlig indiskutabel. Wir wollen im Vierer angreifen, aber dieser riesen Rückstand ist Scheiße", sagte Machata in aller Deutlichkeit. Vor dem Finale hatte der Deutsche im Gesamtweltcup nur 18 Punkte hinter dem Russen Alexander Subkow gelegen. Machata aber kam mit der Bahn überhaupt nicht zurecht. Dem Russen reichte letztlich Platz fünf, um sich die Kristallkugel vor Machata zu sichern.

Die deutsche Fahne hoch hielt Thomas Florschütz, der mit Anschieber Kevin Kuske beim Sieg von Simone Bertazzo den dritten Platz eine Hundertstelsekunde hinter dem Schweizer Beat Hefti belegte. "Das ärgert mich ein bisschen. Trotzdem bin ich glücklich über den Platz auf dem Podium", sagte Florschütz. Karl Angerer und Mirko Pätzold landeten auf Rang zwölf.

Langlauf: Beste Saisonleistung der deutschen Männer im Sprint

Josef Wenzl erzielte im russischen Rybinsk die beste Platzierung eines deutschen Sprinters im Skilanglauf-Weltcup in dieser Saison. Er belegte im Finale des Freistil-Wettbewerbes Rang sechs. Den Sieg holte sich erwartungsgemäß der Russe Alexej Petjukow vor dem Norweger Ola Vigen Hattestad und dessen Teamkollegen Anders Glörssen. Daniel Heun und Tobias Angerer waren im Viertelfinale ausgeschieden.

Langlauf: Sachenbacher-Stehle übersteht die Qualifikation nicht

In der Damen-Konkurrenz war gegen die Sloweninnen kein Kraut gewachsen. Vesna Fabjan gewann das Finale des Freistil-Wettbewerbs vor ihrer Teamkollegin Katja Visnar. Die verwies die im Fotofinish Weltcup-Spitzenreiterin Justyna Kowalczyk aus Polen auf Rang drei. Als beste Deutsche kam Denise Herrmann ins Halbfinale, schied dort aber ebenso aus wie Katrin Zeller im Viertelfinale. Evi Sachenbacher-Stehle enttäuschte und schied bereits in der Qualifikation aus.

Ski alpin: Historisches WM-Versagen der Junioren

Die Ski-Rennläufer des DSV kehren erstmals seit sechs Jahren wieder ohne Medaille von einer Junioren-WM zurück. Beim abschließenden Super-G der Frauen im Schweizer Crans Montana belegte Veronique Hronek als beste Deutsche Platz sieben. Die WM-Vierte des Riesenslaloms lag genau eine Sekunde hinter der neuen Weltmeisterin Elena Curtoni aus Italien.

Im Vorjahr im französischen Les Houches hatten die DSV-Junioren noch einmal Gold und zweimal Silber gewonnen. Hronek war diesmal am nächsten an einer Medaille dran, als sie im Riesenslalom nur 26 Hundertstelsekunden zu langsam war. Mitfavoritin Lena Dürr, die auch für die WM der Senioren in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert ist, belegte Rang sechs. Im Slalom war Simona Hösl ebenfalls Sechste.

Bei den Männern sorgte Marvin Ackermann als Fünfter in der Abfahrt für die Top-Platzierung. Im Super-G kam Manuel Schmid auf Platz sechs, Fabio Renz wurde Neunter. Stefan Luitz, im Vorjahr noch WM-Zweiter, wurde im Riesenslalom Achter.

Rodeln: Junior von Schleinitz holt sich erwartungsgemäß WM-Gold

Titelverteidiger Julian von Schleinitz wurde seiner Favoritenrolle bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Rodler in Oberhof gerecht. Der 19-Jährige siegte im 1354 Meter langen thüringischen Eiskanal bei den Junioren nach Bestzeiten in beiden Läufen mit insgesamt 1:33,434 Minuten. Von Schleinitz, der eine große Zukunftshoffnung bei den deutschen Rodlern ist, hatte im Dezember bei seinem Weltcup-Debüt in Winterberg mit Platz drei aufhorchen lassen.

Den deutschen Doppelerfolg machte Georg Reumschüssel (1:33,663) perfekt, der in beiden Durchgängen Zweitschnellster war. Dritter wurde der Italiener Dominik Fischnaller (1:33,766).

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