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Siegesserie der deutschen Rodlerinnen gerissen

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Eine Kanadierin beendet die deutsche Siegesserie

14.02.2011, 16:35 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Siegesserie der deutschen Rodlerinnen gerissen. Tatjana Hüfner und ihre Kolleginnen sind ihre Siegesserie los. (Foto: imago)

Tatjana Hüfner und ihre Kolleginnen sind ihre Siegesserie los. (Foto: imago)

Nach 13 Jahren und 105 Rennen ist die Weltcup-Siegesserie der deutschen Rodel-Frauen gerissen. Die Kanadierin Alex Gough gewann auf der neuen Kunsteisbahn im russischen Paramonowo und machte damit den ersten Sieg einer nicht-deutschen Rodlerin seit dem Erfolg der Österreicherin Andrea Tagwerker Ende November 1997 perfekt. Hinter der WM-Dritten Gough landete Carina Schwab auf dem zweiten Platz, Natalie Geisenberger wurde Dritte.

Olympiasiegerin Tatjana Hüfner verpatzte den zweiten Lauf und fiel noch auf den vierten Platz zurück. Dennoch sicherte sie sich vorzeitig ihren vierten Weltcup-Gesamtsieg in Serie. Hüfner, die nach sechs ersten und einem zweiten Platz erstmals in diesem Winter nicht auf dem Podium stand, ist in der Gesamtwertung mit 745 Punkten nicht mehr einzuholen. Geisenberger, die vom sechsten noch auf den dritten Rang vorfuhr, liegt zu weit zurück (630).

Erst vor zwei Monaten hatten die deutschen Rodlerinnen beim Heim-Weltcup in Winterberg mit dem 100. Erfolg ausgiebig ihren Jubiläumssieg gefeiert. Im Eiskeller von Paramonowo kam nun jedoch das Aus für die unglaubliche Siegesserie. Gough, die bereits im Training gut mit der neuen Bahn zurechtgekommen war, fuhr im ersten Lauf zunächst auf den zweiten Platz. Im entscheidenden Durchgang fing sie dann Hüfner ab.

Auch Wendl/Art gewinnen vorzeitig den Gesamt-Weltcup

Zuvor hatten Tobias Wendl und Tobias Arlt die Tradition der deutschen Rodel-Doppelsitzer erfolgreich fortgesetzt und sich erstmals den Weltcup-Gesamtsieg gesichert. Sie fuhren auf den zweiten Platz und sicherten sich damit vorzeitig den Erfolg in der Gesamtwertung. Es siegten die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger. Toni Eggert und Sascha Benecken fuhren auf den starken vierten Rang. "Nach dem Sturz bei der WM war der Sieg im Gesamtweltcup nun unser Ziel. Dass er uns jetzt gelungen ist, stellt natürlich das Highlight der Saison für uns dar", jubelte Steuermann Wendl nach dem vor der Saison unerwarteten Triumph.

Zwar musste das Duo im zweiten Durchgang noch seine zwischenzeitliche Führung aus der Hand geben. Da aber ihre lange härtesten Konkurrenten Christian Oberstolz und Patrick Gruber aus Italien nur abgeschlagen auf dem siebten Platz landeten, ist Wendl/Arlt schon vor dem Saisonfinale in einer Woche der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen.

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