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Pechstein: Wüste Verbal-Attacke aus den Niederlanden

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Verbal-Attacke auf Claudia Pechstein

17.02.2011, 23:07 Uhr | sid, sid

Pechstein: Wüste Verbal-Attacke aus den Niederlanden. Claudia Pechstein wird bei ihrem Comeback scharf angegriffen. (Foto: imago)

Claudia Pechstein wird bei ihrem Comeback scharf angegriffen. (Foto: imago)

Fieser Angriff auf die ehemalige Eisschnelllauf-Queen: Bart Veldkamp, Ex-Freund von Anni Friesinger-Postma und Olympiasieger von 1992, hat Claudia Pechstein bei deren Comeback-Versuch in Salt Lake City scharf angegriffen. "Es ist einfach ekelhaft", sagte der Assistenztrainer des niederländischen Privatteams TVM. Pechstein tritt in Salt Lake City erstmals nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsperre wieder bei einem Weltcup an.

"Sie hat jetzt ein Recht auf einen Startplatz. Dagegen kann ich nichts ausrichten", sagte der 43 Jahre alte Niederländer. "Manchmal sitzt ein Geschwür in einem Körper, mit dem man leben muss. Die Eisschnelllauf-Welt muss damit leben. Ich hoffe, dass es an diesem Wochenende qualitativ gute Dopingkontrollen gibt."

Sperre wegen auffälligen Blutwerten

Pechstein war wegen auffälliger Blutwerte ohne direkten Dopingnachweis durch den Eislauf-Weltverband ISU gesperrt worden. Die Berlinerin, deren Sperre durch die höchsten Sportrechtsinstanzen bestätigt worden war, bestreitet vehement jedes Dopingvergehen und sieht sich durch die Diagnose einer Blutanomalie entlastet. In Salt Lake City will sie sich für die Einzelstrecken-WM in Inzell (10. bis 13. März) qualifizieren.

Schneesturm bremst Pechstein aus

Derweil hat Pechstein auch unter den Wetterbedingungen in Utah zu leiden. Ein gewaltiger Schneesturm in Salt Lake City verursachte auch bei der fünfmaligen Olympiasiegerin Probleme. Der Blizzard bließ vor ihrem Hotelfenster einen LKW um, im Teamhotel fiel der Strom aus, und ein guter Meter Neuschnee sorgte für chaotische Zustände. "Das war ein Schreck am Abend", sagte Pechstein, die auch ganz persönlich betroffen war.

Sie kehrte unverrichteter Dinge vom Flughafen zurück, wo sie ihren Freund Matthias Große sowie Manager Ralf Grengel in Empfang nehmen wollte. Doch das Duo saß wegen des Sturms in Denver fest und musste sich dort kurzfristig eine Übernachtung suchen.

Pechstein sauer wegen Dopingtests

Doch damit nicht genug: Mit großer Verärgerung reagierte sie auf die Dopingtests des Weltverbandes ISU. Pechstein hatte sich am Donnerstag nach dem Frühtraining zur Blutentnahme gemeldet, wurde aber wieder weggeschickt. Erst zwei Stunden nach Ende des Trainings entnahm die ISU der 38-Jährigen Blut - bis dahin folgte ihr ein Aufpasser auf Schritt und Tritt. "Das ist doch eine Zumutung. Man muss vorher über die Termine genau informieren", sagte Pechsteins Trainer Joachim Franke. Erst am Mittag konnte die Berlinerin zum Hotel zurückfahren. "Das ist in der Vorbereitung sehr störend", so Franke. Pechstein war 2009 wegen erhöhter Blutwerte von der ISU für zwei Jahre gesperrt worden. Am 8. Februar 2011 lief die Zwangspause ab, am Freitag gibt sie in der Olympiastadt von 2002 ihr Weltcup-Comeback und hofft noch auf ein Ticket für die Einzelstrecken-WM in Inzell.

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