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Nordische Ski-WM: Deutsche Langläufer chancenlos

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Deutschen Langläufern fehlt "der Schmalz"

07.03.2011, 16:28 Uhr | dpa, dpa

Nordische Ski-WM: Deutsche Langläufer chancenlos. Schreit ihre Freude über den Heimsieg raus: Marit Björgen. (Foto: dpa)

Schreit ihre Freude über den Heimsieg raus: Marit Björgen. (Foto: dpa)

Für die deutschen Langläufer gab es zum WM-Auftakt im Sprint wie erwartet nichts zu holen. Vor allem der Auftritt von Josef Wenzl geriet zu einer Enttäuschung. Die Titel holten sich Marit Björgen aus Norwegen und der Schwede Marcus Hellner.

"Großmaul" Josef Wenzl war nach seinem WM-Debakel im Sprint ganz kleinlaut, und auch die anderen deutschen Langläufer hatten zum Auftakt der nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo nichts zu lachen. Der selbst ernannte Medaillenkandidat scheiterte bereits in der Qualifikation und räumte danach ein: "Ich glaube, die eine Woche Krankheit hat mich mehr zurückgeworfen als ich geahnt habe. Es waren keine 100 Prozent, die ich drauf hatte."

Fessel scheitert im Foto-Finish

Unter dem Jubel der 20.000 Fans am ausverkauften Holmenkollen krönte sich Norwegens Langlauf-Königin Marit Björgen zur ersten Weltmeisterin dieser Titelkämpfe. Den erhofften Doppelsieg der Gastgeber vereitelte der Schwede Marcus Hellner, der im Herren-Finale Petter Northug auf Rang zwei verwies.

Pech hatte Nicole Fessel, der ein Wimpernschlag zum Einzug ins Halbfinale fehlte. Nach Foto-Finish schied sie als Dritte ihres Viertelfinallaufes aus und sorgte mit Rang 15 noch für die beste deutsche Platzierung. "Ich bin im Moment sehr traurig. Ich habe mich so gut gefühlt und gemerkt, dass die anderen schwächeln. Doch dann war ich zweimal eingeklemmt, so ist eben der Sprint", klagte Fessel nach ihrem unglücklichen Aus.

Wenzl verzichtet auf Teamsprint

Denise Herrmann wurde 23. Bei den Herren war für WM-Neuling Daniel Heun, der als bester DSV-Sprinter auf Rang 27 landete, und Tim Tscharnke ebenfalls im Viertelfinale Endstation. "Nicole war sehr okay, aber auch mit Tim bin ich sehr zufrieden. Er hat sich teuer verkauft", bilanzierte Bundestrainer Jochen Behle.

Zur großen Enttäuschung geriet dagegen der Kurzauftritt von Wenzl. Der hatte ungeachtet einer Nasennebenhöhlenentzündung im WM-Vorfeld 24 Stunden zuvor noch getönt, für eine Medaille gut zu sein. Am Ende blieb nur die Erkenntnis, dass sein Körper doch nicht bereit war. Wenzl, der auch schon bei Olympia in der Qualifikation hängen geblieben war, hakte die Titelkämpfe am Holmenkollen nach dem Desaster vorzeitig ab. "Über den Teamsprint brauche ich mir keine Gedanken machen. Das ist kein Thema nach diesem Auftritt", sagte der 26-Jährige.

Im Kampf gegen die Uhr verließen Wenzl, der nur 39. wurde, auf den letzten 200 Metern die Kräfte. "Bei ihm hat sich gezeigt, dass hintenraus das Schmalz gefehlt hat", sagte Behle. Er bedauerte zudem, dass es in den vergangenen Tagen keine Möglichkeit gegeben hatte, mit Wenzl "richtig schnelles Training zu absolvieren".

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