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Kombinierer feiern nächsten Doppelerfolg

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Wieder ein deutscher Doppelsieg der Kombinierer

14.03.2011, 13:03 Uhr | dpa, dpa

Kombinierer feiern nächsten Doppelerfolg. Johannes Rydzek freut sich über seinen Triumph in Lahti. (Foto: dpa)

Johannes Rydzek freut sich über seinen Triumph in Lahti. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Nordischen Kombinierer des DSV haben die Saison mit einem Doppelerfolg beendet. Junioren-Weltmeister Johannes Rydzek gewann den Spurt nach Zielfotoauswertung vor Weltmeister Eric Frenzel. Beide wurden mit 24:35,3 Minuten gewertet, am Ende gab die Fußspitze den Ausschlag für Rydzek. Rang drei sicherte sich zum Abschluss seiner erfolgreichen Karriere der Österreicher Felix Gottwald. Björn Kircheisen, der vor Frenzel gewonnen hatte, belegte Rang 15.

Schon tags zuvor hatten Kircheisen und Frenzel für einen deutschen Doppelsieg gesorgt. Der Franzose Jason Lamy Chappuis hatte sich mit Platz drei vorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup gesichert.

"Es ist sicher nicht ganz so schön für Eric, dass ich so von hinten gekommen bin", meinte Rydzek bescheiden. Es war wie bei der WM in der Einzel-Entscheidung von der Großschanze, als der Bayer dem Sachsen im Kampf um Platz zwei auf der Zielgeraden ein Schnippchen geschlagen hatte. "Er hat ganz viel Führungsarbeit geleistet, dafür muss ich mich bedanken", sagte der 19-jährige Sieger und wirkte dabei etwas schuldbewusst. "Mit Siegen und Medaillen im Gepäck läuft es sich besser", meinte Weinbuch erleichtert. Er hatte mit Frenzel weit vorn gerechnet, mit Rydzek eher weniger. "Dass er zum Saisonende noch so viele Körner hat, ist unglaublich", sagte der Coach.

Skispringen: Wie bei der WM nur der vierte Platz

Dass die deutschen Skispringer zum Saisonende ein Abonnement auf Platz vier zu haben scheinen, ist genauso unglaublich: Weltmeister Österreich gewann eine Woche nach dem Titelgewinn von Oslo auch das Weltcup-Skispringen im finnischen Lahti. In der Besetzung Gregor Schlierenzauer, Martin Koch, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern kam der Favorit auf 1086,0 Punkte und verwies wie bei der WM Norwegen mit 1065,3 Zählern auf Platz zwei. Das deutsche Team mit Martin Schmitt, Michael Neumayer, Richard Freitag und Severin Freund belegte mit 1017,9 Punkten hinter Polen Platz vier. Deren Vorspringer Adam Malysz schaffte mit 131,5 Meter die größte Weite des Wettkampfes. Bei der WM - als es auf Grund der Witterung nur einen Durchgang gab - hatten die Slowenen den DSV-Adlern Bronze weggeschnappt.

Langlauf: Angerer bester Deutscher

Weltcup-Spitzenreiter Dario Cologna hat in Lahti den Langlauf-Weltcup in der Doppelverfolgung über 20 Kilometer gewonnen. Der Schweizer setzte sich im Spurt in 47:31,3 Minuten mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Maurice Magnificat durch. Dritter wurde dessen Landsmann Vincent Vittoz, der eine Sekunde hinter dem Sieger die Ziellinie überquerte. Bester Deutscher war Tobias Angerer, der als Neunter 5,8 Sekunden Rückstand hatte. Tim Tscharnke wurde Elfter. Hannes Dotzler belegte Platz 35, Jens Filbrich wurde 38.

Die deutschen Langläuferinnen überzeugten im ersten Weltcup nach der WM in Oslo nicht. In Lahti musste sich Katrin Zeller in der Doppelverfolgung über 10 Kilometer als beste DSV-Starterin mit Rang 14 begnügen. Sie hatte 1:03,5 Minuten Rückstand auf die Norwegerin Therese Johaug. Die 30-Kilometer-Weltmeisterin holte sich nach Zielfotoentscheid ihren ersten Weltcup-Erfolg und verwies Gesamtweltcup-Spitzenreiterin Justyna Kowalczyk aus Polen auf Rang zwei. Dritte wurde die Italienerin Arianna Follis.

"Das war sehr durchwachsen", kommentierte Bundestrainer Jochen Behle das Ergebnis. Bei Temperaturen um ein Grad hatten zahlreiche Sportlerinnen, so auch Norwegens viermalige Weltmeisterin Marit Björgen, Wachsprobleme. "Katrins Leistung war okay, der Rückstand ist aber etwas zu groß", sagte Behle, der auch mit Nicole Fessel zufrieden war, die 20. wurde. "Sie hat nach ihrer langen Krankheit in Oslo ganz starke Rennen gemacht. Eine gewisse Müdigkeit ist wegen des fehlenden Trainings dann nicht mehr auszuschließen", sagte der Bundestrainer. Evi Sachenbacher-Stehle belegte bei ihrem vorletzten Einsatz in diesem Winter Platz 23, Steffi Böhler kam als 31. ins Ziel.

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