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Claudia Pechstein: Nur Olympiasiegerin Sablikova ist in Astana schneller

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Eisschnelllauf - Weltcup in Astana  

Pechsteins Form schockt die Konkurrentinnen

26.11.2011, 18:39 Uhr | dpa, sid

Claudia Pechstein: Nur Olympiasiegerin Sablikova ist in Astana schneller. Claudia Pechstein hat allen Grund, zu strahlen. (Quelle: Reuters)

Claudia Pechstein hat allen Grund, zu strahlen. (Quelle: Reuters)

Im stolzen Sportler-Alter von 39 Jahren ist Claudia Pechstein besser denn je. Ihren zweiten Platz beim Weltcup im kasachischen Astana über die 3000-Meter-Distanz feierte die beste deutsche Winterolympionikin wie einen Sieg. "Ich bin überglücklich. Damit habe ich das Niveau erreicht, das ich zu meinen Spitzenzeiten hatte. Es ist ein wunderschönes Gefühl, das nach meiner Sperre nochmal erleben zu dürfen". Nur 31 Hundertstelsekunden fehlten Pechstein auf Siegerin Martina Sablikova.

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Auch Sprint-Star Jenny Wolf legte mit Rang zwei über 500 Meter eine weitere Steigerung hin, nachdem Pechstein und Wolf zum Auftakt des Weltcups in Tscheljabinsk Dritte waren. Wolf brauchte 38,04 Sekunden. Schneller als die Cup-Verteidigerin war nur Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa in 37,78 Sekunden. Die Südkoreanerin übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. Nicht am Start war die beim Weltcup-Auftakt zweimal erfolgreiche Chinesin Yu Ying. Judith Hesse (38,49) belegte den guten achten Rang. Monique Angermüller aus Berlin kam in 38,93 auf Platz 16.

Pechstein überrascht sich und die Konkurrenz

Pechstein musste sich im neuen Eispalast "Alau" in 4:03,59 Minuten nur Sablikova (4:03,28) geschlagen geben. "Mit so einer Superzeit habe ich nicht gerechnet", sagte Pechstein, nachdem sie der Niederländerin Linda de Vries im direkten Duell von Beginn an keine Chance gelassen hatte. Pechstein lieferte konstant starke Rundenzeiten ab und setzte damit die Top-Stars Sablikova und Wüst im letzten Duell unter Druck. Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden deklassierte sie geradezu. Die wurde in 4:05,38 Minuten und somit fast zwei Sekunden Rückstand auf Pechstein Vierte.

In Heerenveen kommt es zum direkten Duell mit Sablikova

Pechsteins Angriff auf Platz eins soll bei Wüsts Heimrennen in Heerenveen erfolgen. In den Niederlanden trifft die Weltcup-Gesamtzweite Pechstein im direkten Duell auf die führende Sablikova, und Pechstein fordert die Top-Favoritin verbal schon mal heraus: "Jetzt freue ich mich darauf, mich in Heerenveen über die 5000 Meter mit der weltbesten Langstrecklerin im direkten Duell messen zu können."

Der Kampf um die Rechtmäßigkeit der Doping-Sperre geht weiter

Zuletzt stand Pechstein im November 2008 in Moskau bei ihren Weltcupsiegen 25 und 26 ganz oben auf dem Treppchen, im Februar 2009 stoppte die Internationale Eislauf-Union (ISU) sie bei der Allround-WM wegen auffälliger Blutwerte, die die fünfmalige Olympiasiegerin auf eine Blut-Anomalie zurückführt. Seit dem Ablauf ihrer zweijährigen Sperre kämpft die Spitzenathletin gegen den Verband um ihre Rehabilitierung. "Ich hoffe, dass die ISU ihre Arbeit macht", sagte Pechstein auch unmittelbar nach der Siegerehrung in Astana. In die Sporthilfeförderung war sie kurz zuvor nach siebenjähriger Pause wiederaufgenommen worden.

Beckert bremst weiterhin ihr Rücken

Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert konnte nach ihrer langwierigen Rückenverletzung wie schon beim Weltcupauftakt nicht mit der Weltspitze mithalten und musste sich mit Platz elf (4:09,63) begnügen.

Geisreiter sprintet von der B- in die A-Gruppe

Den Herrensprint gewann Olympiasieger Mo Tae-Bum aus Südkorea. Über 1500 Meter siegte der Niederländer Wouter Olde Heuvel. Deutsche Männer waren jeweils nicht für die A-Gruppe qualifiziert, überzeugten dafür in der B-Gruppe über 1500 Meter. Moritz Geisreiter wurde in 1:48,67 Minuten Zweiter und darf deshalb in Heerenveen in der A-Gruppe starten. Dieses Ziel verpassten Patrick Beckert (1:49,27) als Fünfter und Robert Lehmann (1:50,01) auf Rang neun. Über 500 Meter in der B-Gruppe landeten Samuel Schwarz (35,95) und Denny Ihle (36,12) auf den Plätzen zwölf und 13.

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