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Deutsche Rodlerinnen feiern Doppelsieg zum Saisonauftakt

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Hüfner ist einmal mehr nicht zu schlagen

26.11.2011, 19:40 Uhr | dapd, dpa

Deutsche Rodlerinnen feiern Doppelsieg zum Saisonauftakt. Tatjana Hüfner feiert in Igls ihren 29. Weltcup-Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Tatjana Hüfner feiert in Igls ihren 29. Weltcup-Sieg. (Quelle: AP/dpa)

Rodel-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner ist standesgemäß mit einem Sieg in den WM-Winter gestartet. Die 28-Jährige war im österreichischen Igls einmal mehr nicht zu schlagen und fuhr überlegen ihren 29. Weltcup-Erfolg ein. Zweite wurde Hüfners Teamkollegin Anke Wischnewski.

Die Kanadierin Alex Gough, die in der vergangenen Saison die Weltcup-Siegesserie der deutschen Rodlerinnen nach 105 Rennen beendet hatte, wurde Dritte. Natalie Geisenberger als Vierte und Corinna Martini als Fünfte komplettierten den starken Saisonauftakt der deutschen Rodlerinnen.

In Kurve zwölf "fast abgestiegen"

Trotz des Sieges auf der Olympiabahn von 1964 und 1976, die zum insgesamt 30. Mal Weltcup-Schauplatz war, zeigte sich Hüfner nicht ganz zufrieden. Vor allem mit ihrer Leistung im ersten Lauf haderte das Kufen-Ass: "Das war eine der schlechtesten Leistungen in dieser Woche von mir. Vor der Kurve zwölf bin ich ja fast abgestiegen, ich konnte das gerade so noch ins Ziel retten." Im zweiten Lauf zeigte sie dann aber, "dass ich auch geradeaus fahren kann." Sollte die Dominatorin der vergangenen Jahre in dieser Saison zum fünften Mal in Folge die Gesamtwertung des Viessmann Weltcups gewinnen, würde sie mit der bisherigen Rekordhalterin Silke Kraushaar-Pielach gleichziehen.

Bundestrainer Norbert Loch war wieder einmal beeindruckt von seiner Top-Athletin: "Tatjana hat im zweiten Lauf gezeigt, wozu sie fähig ist. Sie hat einfach die Erfahrung und auch die Ruhe, sich nach einem holprigen ersten Durchgang deutlich zu steigern."

Wendl/Arlt verpassen Podestplatz

Weniger gut lief es bei den Doppelsitzern. Die Weltcup-Gesamtsieger Tobias Wendl und Tobias Arlt leisteten sich einige Fahrfehler und verpassten beim Sieg der Österreicher Peter Penz/Georg Fischler als Vierte knapp die Podestplätze.

"Es hätte mehr sein müssen und es wäre mehr drin gewesen", sagte Bundestrainer Loch. "Der Schlitten läuft. Wenn wir ohne Fehler runterfahren, sind wir ganz vorne mit dabei", gab sich Steuermann Wendl aber zuversichtlich für die kommenden Rennen. Toni Eggert/Sascha Benecken wurden Fünfte.

Björgen weiter eine Klasse für sich

Die deutschen Skilangläuferinnen kommen hingegen nur langsam in Form. Beim erneuten Sieg von Dreifach-Olympiasiegerin Marit Björgen lief Nicole Fessel über die fünf Kilometer in Kuusamo als beste Deutsche nur auf Platz 18. Katrin Zeller belegte Rang 21, hatte jedoch wie auch Fessel über 40 Sekunden Rückstand auf Siegerin Björgen.

Die weiterhin ungeschlagene Norwegerin demonstrierte auch im Norden Finnlands ihre Stärke. Mit 11,6 Sekunden Vorsprung verwies Björgen die Schwedin Charlotte Kalla auf Rang zwei. Vibeke Skofterud und Therese Johaug komplettierten knapp dahinter den starken Auftritt der Norwegerinnen.

Behle sieht Aufwärtstrend

"Es geht zumindest in die richtige Richtung", sagte Bundestrainer Jochen Behle. "Der Rückstand ist noch in Ordnung. Nicole hat auf dem letzten Teil der Strecke etwas Zeit liegen lassen."

Die beiden Talente Monique Siegel und Denise Herrmann blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten und erreichten das Ziel auf den Plätzen 35 und 41. Stefanie Böhler erwischte dagegen erneut einen schwachen Tag und hatte als 63. einen Rückstand von weit über einer Minute.

Angerer verpasst knapp die Top Ten

Etwas besser machten es die deutschen Langläufer. Tobias Angerer verpasste in Kuusamo einen Platz unter den besten Zehn nur knapp. Der Olympiazweite lief über die zehn Kilometer in der freien Technik auf Platz 14. Zu Rang zehn fehlten Angerer vier Sekunden. Den Sieg sicherte sich der überragende Norweger Petter Northug, der 45,1 Sekunden schneller als Angerer war. Zweiter wurde der Italiener Roland Clara (23,8 Sekunden zurück) vor dem Franzosen Maurice Manificat (30,1).

Jens Filbrich zeigte als 18. in seinem ersten Distanzeinsatz der Saison ebenfalls eine überzeugende Leistung. Andy Kühne und Tom Reichelt liefen auf die Plätze 26 und 27. Während die Nachwuchsläufer Andreas Katz und Philipp Marschall auf den Rängen 47 und 56 im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben, enttäuschte Routinier Axel Teichmann als 74. erneut.

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