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Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler gegen Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow (Eiskunstlauf)

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Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler gegen Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow (Eiskunstlauf)

26.11.2011, 15:20 Uhr | t-online.de

Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler / Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow (Quelle: dpa)Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler / Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow (Quelle: dpa)

Seit 1959 in jedem Jahr Europameister bei den Paaren, dazu amtierende Weltmeister: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler gelten zu den Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck als derart eindeutige Gold-Favoriten, dass bereits vor ihrem Wettkampf vor der Halle Ersttagsbriefe mit ihrem Bild und der Unterschrift „Paarlaufweltmeister und Olympiasieger 1964“ verkauft werden. Doch das deutsche Traum-Paar hat seine Rechnung einerseits ohne die Brillanz und den Schwung der Vorführung ihrer Dauer-Konkurrenten Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow gemacht, die Kilius/Bäumler an diesem 29. Januar nicht aufs Eis bringen. Andererseits vergibt die kanadische Preisrichterin Suzanne Francis-Morrow ihre Punkte so abenteuerlich, dass ihre Landsleute Deborah Wilkes und Guy Revell Bronze gewinnen – und Kilius/Bäumler nicht Gold. Das sowjetische Paar, resümiert Autor Kurt Jeschko in seinem Olympia-Band zu 1964, habe „diesen Triumph schon längst verdient“ gehabt. Bei ihrer Heim-WM in der Dortmunder Westfalenhalle jedoch drehen Kilius und Bäumler vier Wochen später den Spieß wieder um und verabschieden sich mit erfolgreich verteidigtem WM-Gold ins Profilager.

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