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Nordische Kombination: Frenzel feiert ersten Saisonsieg

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Frenzel gewinnt die Penalty-Race-Premiere

04.12.2011, 15:39 Uhr

Nordische Kombination: Frenzel feiert ersten Saisonsieg. Eric Frenzel siegt beim Weltcup der Nordischen Kombinierer. (Quelle: dpa)

Eric Frenzel siegt beim Weltcup der Nordischen Kombinierer. (Quelle: dpa)

Weltmeister Eric Frenzel hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lillehammer seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Im erstmals ausgetragenen Penalty Race* lag er nach einem Sprung auf 137,5 Meter und dem 10-Kilometer-Langlauf 17,4 Sekunden vor Olympiasieger Jason Lamy Chappuis aus Frankreich. Björn Kircheisen schaffte es als Dritter ebenfalls auf das Podest.

Der erst 19 Jahre alte Fabian Rießle feierte mit Rang sechs das beste Ergebnis seiner Karriere und komplettierte das hervorragende Abschneiden der DSV-Kombinierer. Weltcup-Spitzenreiter Tino Edelmann wurde 13. und verteidigte das Gelbe Trikot. Beim Penalty Race müssen die Athleten aufgrund des Rückstandes im Springen Strafrunden absolvieren.

Florschütz erneut auf dem Podest

Beim Weltcup-Auftakt im Bob hat von den deutschen Startern nur Thomas Florschütz überzeugt. Nach Platz zwei im kleinen Schlitten tags zuvor kam er im Vierer in Innsbruck/Igls als Dritter erneut aufs Podium. Mit seinen Anschiebern Martin Rostig, Kevin Kuske und Thomas Blaschek hatte er nach zwei Läufen 36 Hundertstelsekunden Rückstand auf den siegreichen Russen Alexander Subkow. Zweiter wurde Viererbob-Olympiasieger Steven Holcomb aus den USA. Welt- und Europameister Manuel Machata wurde nur Sechster vor Maximilian Arndt.

"Ich bin zufrieden mit dem Auftakt. Immerhin mussten wir unseren Stammanschieber Ronny Listner, der sich am Montag an der Wade verletzt hatte, kurzfristig ersetzen", sagte Florschütz. Im kleinen Schlitten hatte er eine furiose Aufholjagd hingelegt und sich von Rang vier mit Laufbestzeit im Finale noch auf Platz zwei hinter Beat Hefti aus der Schweiz geschoben hatte. Etwas verschnupft - nicht nur wegen seiner Erkältung - reagierte Welt- und Europameister Machata. "Es war ein beschissener Auftakt, die ganze Woche krank, dann schlechte Startzeiten und bescheidene Fahrten", sagte Machata.

Düsseldorf mit Schnee, aber Deutsche ohne Fortune

Die deutschen Skilangläufer bleiben in dieser Saison vom Pech verfolgt. Beim Heim-Weltcup in Düsseldorf verpassten Jens Filbrich und Josef Wenzl wegen einer umstrittenen Disqualifikation ebenso das Teamsprint-Finale wie Thomas Bing und Daniel Heun. Bei den Frauen mussten sich Hanna Kolb und Denise Hermann am Rheinufer mit Rang zehn begnügen.

Der Ausschluss der Mitfavoriten aus Deutschland sorgte für viel Diskussionen. Wenzl hatte im Halbfinale mit einem Spurwechsel die russische Konkurrenz behindert und so einen Sturz verursacht. "Diese Entscheidung war nicht gerechtfertigt. Die Aktion war klar vor dem Zielkorridor", sagte Bundestrainer Jochen Behle. "Auch wir Deutschen haben hinten keine Augen." Den Sieg holten sich die Schweden Jesper Modin und Teodor Peterson.

Im Frauen-Finale der besten zehn Teams war für Kolb und Hermann nur der letzte Platz drin. "Im Halbfinale haben wir uns gut geschlagen. Danach sind uns aber die Kräfte ausgegangen", sagte Kolb, während Hermann über "fehlende Frische" klagte. Platz eins ging an Mari Eide und Maiken Caspersen Falla aus Norwegen.

30 Hundertstelsekunden fehlen zum Podiumsplatz

Beim Eisschnelllauf-Weltcup in Heerenveen lief die deutsche Meisterin Monique Angermüller erneut eine gute Zeit. Sie kam über die 1000 Meter in 1:16,46 Sekunden als Achte ins Ziel. Hatten ihr tags zuvor lediglich eine halbe Sekunde zum Podium gefehlt, waren es diesmal nur 30 Hundertstelsekunden. Der Tagessieg ging an die kanadische Olympiasiegerin Christine Nesbitt (1:15,32) vor der derzeit überragenden Sprinterin Yu Jing.

Die Chinesin, die Deutschlands Topsprinterin Jenny Wolf bisher in jedem 500-Meter-Rennen deutlich schlug, verblüffte jetzt auch über die 1000 m mit einer Top-Zeit (1:15,85). Dritte wurde die Russin Jekaterina Schichowa in 1:16,16 Sekunden. In der B-Gruppe verpassten Gabriele Hirschbichler und Heike Hartmann ebenso Weltcup-Punkte wie Samuel Schwarz und Eric Rauschenbach bei den Männern.

Curling: Nächster Sieg für deutsche Männer bei EM

Nach dem Auftaktsieg bei der EM in Moskau gegen Schweden haben die deutschen Curling-Männer in ihrer zweiten Vorrundenbegegnung auch Italien bezwungen. Das Team vom CC Hamburg um Skip Felix Schulze behielt mit 7:4 die Oberhand. Die deutsche Auswahl musste dazu allerdings in ein Extra-End gehen - nach den regulären zehn Durchgängen hatte es noch 4:4 gestanden.

Die deutschen Curling-Frauen haben hingegen ihre erste Pleite hinnehmen müssen. Die Weltmeisterinnen von 2010 um Spielführerin Andrea Schöpp unterlagen im dritten Vorrundenspiel dem Gastgeber Russland unerwartet deutlich mit 3:8. Zuvor hatte die deutsche Auswahl sowohl Lettland als auch die Schweiz mit 7:5 geschlagen.

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* Beim Penalty Race der Kombinierer gibt es beim Springen sogenannte Aufsprungszonen, grün, gelb, rot und blau markiert. Der Rückstand nach dem Springen wird auf der Basis dieser Aufsprungzonen in Strafrunden zu 150 Metern umgerechnet, die sie während des Laufes zusätzlich absolvieren müssen. Die Springer, die in dem Spitzenweiten-Korridor landen, können den anschließenden Massenstartlauf ohne Zusatz-Strafrunde bestreiten und starten mit einem Vorsprung von 10 Sekunden.

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