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Tour de Ski: Axel Teichmann gewinnt die zweite Etappe

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Axel Teichmann übernimmt die Gesamtführung

02.01.2012, 12:04 Uhr | sid, dapd

Tour de Ski: Axel Teichmann gewinnt die zweite Etappe. Axel Teichmann auf der Zielgeraden bei der Tour de Ski in Oberhof. (Quelle: imago)

Axel Teichmann auf der Zielgeraden bei der Tour de Ski in Oberhof. (Quelle: imago)

Axel Teichmann hat den deutschen Skilangläufern den ersten Weltcup-Sieg seit fast drei Jahren beschert und die Gesamtführung bei der sechsten Tour de Ski übernommen. Der 32-Jährige gewann auf der zweiten Etappe in Oberhof sensationell das Verfolgungsrennen über 15 Kilometer in der klassischen Technik. Auch die DSV-Frauen ließen aufhorchen: Stefanie Böhler und Katrin Zeller schafften die ersten Top-Ten-Platzierungen des Winters.

Axel Teichmann profitierte bei seinem Coup von einem Sturz der Verfolger in der Schlussphase. Im Ziel hatte Teichmann 2,3 Sekunden Vorsprung auf Prolog-Sieger Petter Northug aus Norwegen, der Schweizer Dario Cologna folgte mit 2,9 Sekunden Rückstand als Dritter.

DSV-Läufer mit starker Teamleistung

"Ich habe alles in die letzten 300 Meter gelegt und wusste, dass nur Petter Northug mir gefährlich werden kann. Als ich dann 100 Meter vor dem Ziel nach hinten sah, wusste ich, dass die Sache gelaufen ist", erzählte Teichmann nach dem Zieleinlauf.

Die DSV-Läufer demonstrierten eine Stärke, die an glorreiche Zeiten erinnerte. Mit drei, teilweise vier Läufern unter den ersten Zehn bestimmten sie Tempo und Taktik des Rennens. Als am letzten Anstieg die Post abging, kam auch das lange vermisste Glück zurück. Der Schweizer Dario Cologna stürzte und mit ihm kamen alle Mitfavoriten aus dem Tritt. Alle, außer Teichmann, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits an die Spitze gesetzt hatte.

Filbrich: "Unsere Taktik ist voll aufgegangen"

"Klar ist es ärgerlich, wenn man um den Lohn der Arbeit gebracht wird. Aber Axels Sieg wiegt vieles auf. Wir haben erstmals seit Olympia in Vancouver wieder einen auf dem Siegerpodest gehabt. Das ist klasse", meinte Tobias Angerer, der Zwölfter wurde. Vor ihm platzierte sich noch Jens Filbrich auf Rang zehn.

"Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Wir wollten zusammenarbeiten und unsere gute Ausgangsposition nutzen. Wir sind in guter Verfassung", sagte Filbrich und Angerer ergänzte: "Es war ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz. Wir haben noch was drauf."

DSV-Mädels rollen das Feld von hinten auf

"Wir deutschen Mädels sind noch da", jubelte zuvor bereits Katrin Zeller nach dem Frauen-Rennen. Gemeinsam mit Stefanie Böhler hatte die Oberstdorferin relativ schnell die Lücke zu den Top-Ten-Plätzen zugelaufen und dann das Tempo in der Verfolgergruppe mitbestimmt.

Böhler arbeitete sich beim Verfolger über zehn Kilometer in der klassischen Technik von Rang 24 auf den achten Platz vor. Zeller schob sich beim Sieg der polnischen Titelverteidigerin Justyna Kowalczyk vom 26. auf den neunten Platz.

Das lang ersehnte Aha-Erlebnis für Böhler und Co.

Besonders Böhler, die im Saisonverlauf bislang nur jenseits der Punkteränge das Ziel erreichte, war glücklich. "Geil, was?", fragte sie in die Runde und wurde von ihren Teamkolleginnen geherzt.

"Ich habe gemerkt, dass es von Rennen zu Rennen besser geht. Das Gefühl war zumeist gut, aber die Bestätigung in Form von Ergebnissen blieb aus. Und da wird es zur Kopfsache. Jetzt ist das Aha-Erlebnis da und von nun an kann es richtig losgehen", sagte Böhler.

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