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Claudia Pechstein: Erfolgreiches Comeback beschert Genugtuung

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Pechstein triumphiert über den Weltverband ISU

06.01.2012, 13:14 Uhr | sid

Claudia Pechstein: Erfolgreiches Comeback beschert Genugtuung. Claudia Pechstein ist wieder zum Lachen zumute. (Quelle: dapd)

Claudia Pechstein ist wieder zum Lachen zumute. (Quelle: dapd)

Claudia Pechstein ist wieder glücklich. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wertet das erfolgreiche Comeback nach ihrer Sperre als großen Triumph über die Funktionäre des Weltverbandes ISU. "Das genieße ich sehr, wenn ich zeigen kann: Seht her, ihr habt mich nicht klein gekriegt! Ihr habt mich gedemütigt, aber nicht gebrochen!", sagte Pechstein.

"Jetzt wieder obenauf zu sein, verschafft mir Genugtuung. Je offensichtlicher das Fehlurteil gegen mich wird, desto schöner ist es." Die ISU hatte Pechstein 2009 wegen erhöhter Blutwerte nur anhand des indirekten Dopingnachweises für zwei Jahre gesperrt. Ihr Comeback verläuft äußerst erfolgreich, bei den Europameisterschaften in Budapest geht die fast 40-Jährige als Mitfavoritin an den Start.

"Schallende Ohrfeigen" für den Verband

Pechstein sieht genau wie zahlreiche Experten ihre Unschuld als erwiesen an und glaubt, dass sich diese Sichtweise mittlerweile auch bei ihren Gegnern durchgesetzt hat. "Meine abnormen Blutwerte wurden mir von meinem Vater vererbt. Ich bin überzeugt davon, dass dies auch die ISU längst still und heimlich akzeptiert hat", sagte die Berlinerin. Der ISU-Vizepräsident Jan Dijkema habe ihr gegenüber die Sperre bereits bedauert habe: "Die Funktionäre wissen, dass sie Fehler gemacht haben, aber sie wissen nicht, wie sie aus der Nummer rauskommen."

Vollständige Rehabilitation ist das Ziel

Ihr Ziel, die vollständige Rehabilitation, will sie weiter mit aller Macht verfolgen. "Jedes Mal, wenn ich irgendwo auf dem Podest stehe, habe ich das Gefühl, der ISU eine schallende Ohrfeige zu verpassen. Und jedes Mal werden die Funktionäre sich fragen, ob ich nicht endlich mal aufhören will. Aber das werde ich nicht machen, am liebsten so lange nicht, bis ich vollständig rehabilitiert bin."

Olympische Spiele bleiben das große Ziel

Sie vertraue darauf, dass die Gerechtigkeit irgendwann siegen werde. Wann sie die bereits angekündigte Schadenersatzklage "in astronomischer Höhe" gegen die ISU einreichen wird, ließ sie offen: "Die Klage muss gut vorbereitet sein, denn der Schadenersatzprozess wird wohl die finale Auseinandersetzung mit der ISU." Zudem bekräftigte sie ihre Absicht, bei den Winterspielen 2014 in Sotschi mit dann 42 Jahren ihre zehnte Olympiamedaille gewinnen zu wollen. Auch danach soll nicht definitiv Schluss sein: "München ist ja nun leider nicht, also muss ich vielleicht nach Pyeongchang 2018."

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