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Deutsche Doppelsiege im Rodeln und Skeleton

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Deutsche dominieren in der Eisbahn

14.01.2012, 17:28 Uhr | sid, dpa

Deutsche Doppelsiege im Rodeln und Skeleton. Doppelstark: Toni Eggert und Sascha Benecken (rechts) waren beim Rodel-Weltcup in Oberhof nicht zu schlagen. (Quelle: dapd)

Doppelstark: Toni Eggert und Sascha Benecken (rechts) waren beim Rodel-Weltcup in Oberhof nicht zu schlagen. (Quelle: dapd)

Das war ein Start nach Maß: Die deutschen Rennrodler haben den Heim-Weltcup in Oberhof mit einem Doppelsieg eröffnet. Bei den Doppelsitzern setzte sich das Nachwuchs-Duo Toni Eggert/Sascha Benecken auf seiner Heimbahn mit einem Vorsprung von 0,231 Sekunden vor den favorisierten Weltcupgesamtsiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt durch. Für Eggert/Benecken war es der erste Weltcupsieg ihrer Karriere.

Dritte wurden die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger (0,655 Sekunden zurück). Rang sieben belegte beim fünften Weltcup-Rennen der Saison das deutsche Duo Ronny Pietrasik/Christian Weise.

Letztmals 2007 kein deutscher Sieg

"Das ist einfach nur unbeschreiblich. Ich kann das gerade noch gar nicht so richtig glauben", sagte Steuermann Eggert nach dem Weltcup-Premierensieg. Den Grundstein für den Erfolg legte das Duo im ersten Durchgang, in dem die Thüringer Bahnrekord vorlegten. Auch im zweiten Lauf fuhren Eggert/Benecken Bestzeit und landeten am Ende einen überlegenen Sieg. "Unter dem Strich gewinnt der, der die wenigsten Fehler macht", erklärte Eggert.

Oberhof gilt im Rennrodelsport als deutsche Hochburg. Zuletzt war es den italienischen Doppelsitzern Christian Oberstolz/Patrick Gruber im Januar 2007 gelungen, auf der anspruchsvollen Bahn die deutschen Athleten zu besiegen.

Deutsche Frauen dominieren

Wenig später durften sich auch die deutschen Frauen freuen, nachdem sich Natalie Geisenberger in Oberhof ihren zweiten Saisonerfolg holte. Die Olympia-Dritte fuhr in beiden Läufen Bestzeit und verwies Teamkollegin Tatjana Hüfner am Ende deutlich auf den zweiten Platz. Für Geisenberger war es bereits der neunte Weltcup-Erfolg ihrer Karriere. Anke Wischnewski als Dritte komplettierte den ersten Dreifacherfolg der deutschen Frauen im WM-Winter.

Auch im Skeleton ein Doppelsieg

Unterdessen machten es die deutschen Skeletonfahrer den Rodlern nach. Beim Heim-Weltcup in Königssee haben die Gastgeber mit einem Doppelsieg für eine faustdicke Überraschung gesorgt und die beeindruckende Siegesserie des lettischen Dominators Martins Dukurs beendet. Der WM-Dritte Frank Rommel setzte sich auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt vor Junioren-Weltmeister Alexander Kröckel (0,82 Sekunden zurück) durch und feierte den ersten Sieg in diesem Winter.

Siegerfaust: Frank Rommel setzt sich beim Skeleton-Weltcup in Königssee durch. (Quelle: Reuters) Siegerfaust: Frank Rommel setzt sich beim Skeleton-Weltcup in Königssee durch.Der zuletzt als fast unschlagbar geltende Dukurs fiel nach einem schweren Patzer im zweiten Durchgang vom zweiten auf den sechsten Platz (1,14) zurück. Der Welt- und Europameister hatte zuvor alle vier Weltcuprennen des Winters gewonnen und war saisonübergreifend seit 13 Monaten ungeschlagen. Seine bis dahin letzte Niederlage hatte der Weltcupführende am 17. Dezember 2010 beim zweiten Platz in Lake Placid kassiert.

"Irgendwann musste diese Serie ja mal reißen. Ich hatte zwei saubere Läufe und auch ein bisschen Glück", sagte Rommel, der für den ersten deutschen Weltcupsieg eines Skeletonpiloten seit zwei Jahren sorgte. Auf Platz drei (0,92) fuhr der Österreicher Matthias Guggenberger. Alexander Gassner wurde Elfter (1,86).

Bobfahren: Auch Machata auf dem Podium

Auch die deutschen Bobfahrer waren erfolgreich. Zwar reichte es beim Zweierbob-Weltcup in Königssee nicht zum Sieg, Lokalmatador Manuel Machata holte sich mit Rang drei sein bestes Saisonergebnis. Mit Andreas Bredau hatte er 42/100 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Beat Hefti, der mit Thomas Lamparter fuhr. Auf Rang zwei landeten die Kanadier Lyndon Rush und Jesse Lumsden. Der EM-Zweite Maximilian Arndt kam mit Kevin Kuske auf Rang sechs, der erstmals im Weltcup eingesetzte Benjamin Schmid wurde mit Marko Hübenbecker Siebter.

Skilanglauf: Wenzl verpasst Sieg knapp

Skilangläufer Josef Wenzl hat in Mailand als überraschender Zweiter den zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere nur knapp verpasst. Der 27-Jährige musste einzig dem Norweger Eirik Brandsal den Vortritt lassen. Im Ziel des engen Stadtkurses fehlten Sprintspezialist Wenzl 0,2 Sekunden zum ersten Erfolg seit seinem Heimsieg in Düsseldorf im Oktober 2007.

"Zweiter ist genial. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich wieder dorthin gekommen bin. Ich freue mich riesig und werde diesen Moment genießen", sagte Wenzl. Zuletzt hatte er in einem Einzel-Wettbewerb vor drei Jahren als Dritter in Whistler auf dem Podium gestanden.

Bei den Frauen schieden Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Sandra Ringwald (Schonach) im Viertelfinale aus. In Abwesenheit von Tour-Gewinnerin Justyna Kowalczyk und Marit Björgen, die wie zahlreiche Stars eine Verschnaufpause einlegten, holte die Schwedin Ida Ingemarsdotter vor Favortin Kikkan Randall (USA) und Maiken Caspersen Falla (Norwegen) ihren ersten Weltcup-Sieg.

Kombinierer Rießle erneut mit Podestplatz

Fabian Rießle hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im französischen Chaux-Neuve erneut den dritten Rang belegt. 24 Stunden nach dem Premieren-Podiumsplatz verpasste der 22-Jährige am Samstag in einem dramatischen Rennen seinen ersten Karrieresieg um Haaresbreite. Im Fotofinish musste sich Rießle lediglich dem Italiener Alessandro Pittin und Olympiasieger Jason Lamy Chappuis aus Frankreich geschlagen geben. Björn Kircheisenwurde Sechster.

Nach dem Springen hatte Tino Edelmann als Zweiter hinter dem Norweger Harvard Klemetsen von den deutschen Kombinierern am aussichtsreichsten im Rennen gelegen. Doch wie schon am Vortag bildete sich zur Hälfte des 10-Kilometer-Laufes ein großer Pulk, in dem Lokalmatador Lamy Chappuis um die Kontrolle bemüht war. Am letzten Berg tauchte dann auf einmal Rießle in vorderster Front auf. Auf der Zielgerade lieferte der Youngster einen dramatischen Endspurt, in dem er kaum wahrnehmbar den Kürzeren zog. "Wir hatten eine Grundtaktik ausgemacht. Ich habe versucht, erst mal im Feld mitzuschwimmen, und dann auf der letzten Runde richtig Gas zu geben. Das ist super aufgegangen", sagte Rießle.

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