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Rodeln: Wendl/Arlt rasen zum dritten Saisonsieg

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Deutsches Duo übernimmt die Weltcup-Gesamtführung

21.01.2012, 17:02 Uhr | sid, dpa

Rodeln: Wendl/Arlt rasen zum dritten Saisonsieg. Überzeugende Vorstellung: Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt im Eiskanal von Winterberg. (Quelle: dpa)

Überzeugende Vorstellung: Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt im Eiskanal von Winterberg. (Quelle: dpa)

Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Tobias Arlt und Tobias Wendl haben beim Weltcup in Winterberg ihren dritten Saisonsieg gefeiert und zugleich die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Den zweiten Rang belegten Christian Oberstolz und Patrick Gruber aus Italien (1:28,156). Dritte wurden die Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger aus Österreich (1:28,272).

Souveräner Erfolg mit Bestzeiten in beiden Läufen

Drei Wochen vor Beginn der WM in Altenberg kamen Arlt und Wendel als Sieger des Gesamtweltcups der vergangenen Saison mit Bestzeiten aus beiden Läufen souverän als Erste ins Ziel. Durch den Erfolg beim letzten Heim-Weltcup der Saison führen die beiden in der Gesamtwertung mit nun 495 Punkten und haben 15 Zähler Vorsprung vor dem österreichischen Brüderpaar Andreas und Wolfgang Linger.

Eine Woche nach ihrem Debütsieg fuhren die Thüringer Toni Eggert und Sascha Benecken als Vierte knapp an einem Podestplatz vorbei.

Loch deklassiert die Konkurrenz

Angeführt von Olympiasieger Felix Loch haben die deutschen Rodler in Winterberg auch im Einsitzer ein Ausrufezeichen gesetzt und einen totalen Triumph gefeiert. Bei seinem fünften Weltcup-Sieg im sechsten Saisonrennen setzte sich der Sohn von Bundestrainer Norbert Loch im Hochsauerland souverän vor seinen Teamkollegen Ralf Palik (+0,238), David Möller (+0,259), Andi Langenhan (+0,293) und Johannes Ludwig (+0,395) durch.

"Das war heute wieder eine Top-Leistung. Sie haben gezeigt, was sie können. Sie sind so gut, dass sie verdient vorne sind", sagte der Bundestrainer. Sein Filius Felix machte einen Riesenschritt auf dem Weg zum Weltcup-Gesamtsieg. Mit 585 Punkten liegt der 22-Jährige nun vor dem Olympiazweiten Möller (440). Bei noch drei ausstehenden Weltcup-Rennen dürfte Loch der erste deutsche Weltcup-Gesamtsieg seit 22 Jahren kaum noch zu nehmen sein.

Deutscher Zweierbob in St. Moritz top

Beim Weltcup in St. Moritz feierte Maximilian Arndt mit Anschieber Marko Hübenbecker seinen ersten Saisonsieg im Zweierbob. Nach zwei Läufen verwies der EM-Zweite den Schweizer Topfavoriten Beat Hefti mit 16/100 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

Dritter wurde Manuel Machata vom SC Potsdam mit Bremser Andreas Bredau. Mit der drittbesten Laufzeit im zweiten Durchgang katapultierte sich das Duo noch von Platz sechs auf Rang drei vor.

Friedrich beim Debüt im Pech

Großes Pech hatte Weltcup-Debütant Francesco Friedrich, der als Europacupgewinner in St. Moritz zuvor immerhin die Start- und Bahn-Bestzeit hielt und als Geheimfavorit galt. Beim Start rutschte sein Anschieber Jannis Bäcker beim ersten Schritt aus und kam nicht mehr in den Bob. Pilot Friedrich merkte das erst im Ziel, als ihm über 3,5 Sekunden auf den Spitzenreiter fehlten und er mit hoher Geschwindigkeit in die gummierten Auslaufmatten fuhr. Das Team wurde daraufhin disqualifiziert.

Rommel: Erst Podest verpasst, dann Heiratsantrag

Die deutschen Skeletonfahrer sind in St. Moritz am Podest vorbeigefahren. Der WM-Dritte Frank Rommel wurde eine Woche nach seinem ersten Saisonsieg Vierter und verpasste das Podium um nur 0,18 Sekunden. Alexander Gassner (+2,96) schaffte es als Zehnter in die Top 10.

Einen ganz privaten Erfolg feierte Rommel erst nach der Siegerehrung. Vor dem Publikum und seinen Weltcup-Kontrahenten ging der Thüringer ganz öffentlich auf die Knie und hielt um die Hand seiner Freundin Julia Eichhorn an. Die ehemalige Skeletonfahrerin gab Rommel prompt das Ja-Wort. Wann beide heiraten werden, wollten sie allerdings noch nicht verraten.

Überlegener Sieger in der Schweiz wurde der lettische Dominator Martins Dukurs, der mit einem gewaltigen Vorsprung von 1,76 Sekunden vor dem Neuseeländer Ben Sandford und Matthew Antoine aus den USA (+1,82) siegte und damit seine Ausnahmestellung im Weltcupzirkus unterstrich.

Tour-de-Ski-Sieger dominieren in Otepää

Die Sprint-Wettbewerbe im klassischen Stil beim Langlauf-Weltcup im estnischen Otepää gewannen die Tour-de-Ski-Sieger Justyna Kowalczyk aus Polen und Dario Cologna aus der Schweiz.

Kowalczyk setzte sich knapp vor der Norwegerin Marit Björgen und Natalia Matwejewa aus Russland durch. Cologna verwies die Norweger Ola Vigen Hattestad und Erik Brandsdal auf die Plätze. Die deutschen Starter spielten keine Rolle. Nicole Fessel und Josef Wenzl schieden im Viertelfinale aus.

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