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Langläufer Angerer stürmt erstmals seit 2009 auf einen Podestplatz

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Wintersport  

Angerer läuft bei minus 19 Grad Celsius auf das Podest

04.02.2012, 17:40 Uhr | sid, dapd

Langläufer Angerer stürmt erstmals seit 2009 auf einen Podestplatz. Tobias Angerer (oder was von ihm zu sehen ist) und seine Maßnahme gegen die Kälte in Rybinsk. (Quelle: dpa)

Tobias Angerer (oder was von ihm zu sehen ist) und seine Maßnahme gegen die Kälte in Rybinsk. (Quelle: dpa)

In der Eiseskälte des russischen Rybinsk von bis zu minus 19,3 Grad Celsius hat Tobias Angerer die Herzen der deutschen Langlauf-Fans erwärmt. Erstmals seit über zwei Jahren lief der 34-jährige Routinier wieder auf das Podest in einem Weltcup-Einzelrennen. Der zweimalige Olympia-Zweite musste sich als Dritter des Massenstart-Rennens über 15 Kilometer nur dem Kanadier Davon Kershaw und Lokalmatador Ilja Tschernoussow geschlagen geben.

In Abwesenheit des Gesamtweltcup-Führenden Dario Cologna aus der Schweiz und seiner ärgsten Verfolger Petter Northug aus Norwegen und dem Schweden Marcus Hellner holte Kershaw seinen ersten Weltcupsieg mit 0,9 Sekunden Vorsprung auf Tschernoussow. Damit festigte der Kanadier gleichzeitig seinen vierten Platz im Gesamtweltcup vor dem Russen Alexander Legkow, der bei seinem Heimspiel Vierter wurde.

Björgen holt sich das Gelbe Trikot zurück

Bei den Frauen ließ "Langlauf-Königin" Björgen ihre Muskeln spielen und eroberte das Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreitern zurück. Die Norwegerin gewann nach 10 Kilometern und verdrängte mit 1598 Punkten ihre Rivalin Justyna Kowalczyk (1575) wieder von Platz eins. Die Polin musste sich zwei Tage nach ihrem Sprintsieg in Moskau mit einem siebten Rang begnügen. Beste Deutsche wurde Katrin Zeller auf Rang elf. Nicole Fessel sorgte als 16. ebenfalls für ein ordentliches Resultat, Stefanie Böhler verlor dagegen bei dem von den Norwegerinnen forcierten hohen Tempo den Anschluss und verfehlte als 36. die Punkte.

Bob: Arndt verpasst knapp den Sieg in Whistler

Maximilian Arndt hat seinen zweiten Saisonsieg im Zweier nur knapp verpasst. Der 24-Jährige hatte als Führender des ersten Laufs den Triumph im kanadischen Whistler vor Augen, musste im zweiten Durchgang aber noch Lokalmatador Lyndon Rush um 0,07 Sekunden an sich vorbeiziehen lassen. Der Schweizer Beat Hefti wurde Dritter (+0,22) und verteidigte erfolgreich seine Führung in der Weltcupgesamtwertung vor Arndt.

Vorjahressieger Manuel Machata belegte den fünften Rang (+0,40), Weltcup-Neuling Francesco Friedrich wurde aufgrund eines Fehlers beim Einstieg im ersten Lauf nur Elfter (+1,00).

Skeleton: Starke deutsche Mannschaft

Der WM-Dritte Frank Rommel fuhr beim Skeleton-Weltcup am gleichen Ort zum dritten Mal in diesem Winter aufs Podest. Zeitgleich mit dem Russen Alexander Tretiakow musste sich der 27-Jährige nur dem überragenden Letten Martins Dukurs geschlagen geben. Der Welt- und Europameister fuhr in der Addition beider Läufe gar 0,75 Sekunden schneller als Rommel. Der Sieg im Gesamtweltcup ist Dukurs mit nunmehr 121 Punkten Vorsprung auf Rommel kaum noch zu nehmen.

Knapp am Podium vorbei schrammte Alexander Kröckel. Der Junioren-Weltmeister von 2011 musste sich im vorletzten Saisonrennen mit dem vierten Platz begnügen. Alexander Gassner machte als Siebter das starke deutsche Mannschaftsergebnis perfekt.

Skispringen: Abbruch stiehlt Gräßler möglichen Weltcupsieg

Ulrike Gräßler hat beim Weltcup im österreichischen Hinzenbach das Podest knapp verpasst. Die Vize-Weltmeisterin von 2009 landete beim ersten Saisonsieg von Weltmeisterin Daniela Iraschko aus Österreich auf Platz vier. Die Gesamtweltcup-Führende Sarah Hendrickson aus den USA musste sich nach zuletzt drei Siegen in Folge mit dem zweiten Rang begnügen. Gräßler durfte sogar kurz vom Sieg träumen. Die 24-Jährige lag drei Springerinnen vor Schluss in Führung, als der Wettbewerb abgebrochen und nur der erste Durchgang gewertet wurde. Carina Vogt und Svenja Würth schafften es auf den Rängen sechs und neun ebenfalls in die Top 10, Melanie Faißt wurde Elfte. Im Gesamtweltcup führt Hendrickson mit 508 Punkten weiter vor Iraschko (373) und der Polin Katja Kozun (243), die als Dritte erstmals auf das Podest sprang. Gräßler (210) verbesserte sich auf Rang sechs, Faißt (191) ist Achte.

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