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Nordische Kombination: Fabian Rießles Einbruch kostet das Podium

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Nordische Kombination - Weltcup in Val di Fiemme  

Rießle powert sich in bester Absicht zu früh aus

04.02.2012, 16:43 Uhr | dpa

Nordische Kombination: Fabian Rießles Einbruch kostet das Podium. Fabian Rießle in der Loipe in Tesero im italienischen Val di Fiemme. (Quelle: Reuters)

Fabian Rießle in der Loipe in Tesero im italienischen Val di Fiemme. (Quelle: Reuters)

Die Unerfahrenheit von Fabian Rießle wurde dem deutschen Team in der Nordischen Kombination im italienischen Tesero zum Verhängnis. Rießle, der eine große Zukunft vor sich hat, überzog auf der vorletzten Runde des Teamwettbewerbs, um eine Lücke zu schließen. Die dafür aufgewendeten Kräfte fehlten dem 21-Jährigen im Endspurt. Hinter Sieger Norwegen mit Mikko Kokslien und Magnus Moan und den beiden französischen Duos wurden Rießle und Weltmeister Eric Frenzel Vierte.

"Fabian ist ein Jungspund, der sich zeigen will, und es ging ja schließlich auch noch um den Sieg. Da hat er in seiner vorletzten Runde überzogen und zu viel Laktat aufgebaut. Die Körner haben ihm am Ende gefehlt", sagte Cheftrainer Hermann Weinbuch, ohne sein Juwel zu schelten. Er hatte so viel Vertrauen in das Können von Rießle, dass er ihn gegen die Spitzenkräfte der Kombination laufen ließ. "Er ist unser bester Sprinter, das hat er jüngst mehrfach gezeigt. Ich wollte ihn auf dieser Position einmal sehen", begründete Weinbuch seine taktische Maßnahme.

Erfahrungslücke geschlossen

"Ich wollte die Lücke zu Moan so schnell wie möglich schließen. Da hat mir etwas Erfahrung gefehlt, schließlich haben wir so einen Wettbewerb nicht oft. Und ich habe gemerkt, dass ein Teamwettbewerb etwas anderes ist als ein normaler 10-Kilometer-Lauf", meinte Rießle, der mit Frenzel nach dem Springen Zweiter gewesen war. "Schade, das war wieder knapp. Vielleicht hat im Zielsprint der letzte Schweinehund gefehlt, den man braucht. Aber alles in allem war es ein ordentlicher Wettkampf", meinte Weltmeister Frenzel, der auf seinem letzten Abschnitt Rießle noch einmal in eine sehr gute Position gebracht hatte und als Zweiter übergab.

Edelmann missfällt die Anlauflänge

Das zweite deutsche Duo hatte mit dem Ausgang nichts zu tun. Dafür reichten bei Tino Edelmann die Kräfte nicht. Der 26-Jährige, der mit Johannes Rydzek ein Team gebildet hatte, war lädiert in den Lauf gegangen. Im Springen war er bei 135 Metern gelandet, stand diesen weiten Satz aber nicht. "Das war grenzwertig. Der Anlauf war für uns schon fast zu lang", schimpfte Edelmann, der nur bis zu Hälfte des Laufes mithalten konnte.

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